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Veröffentlicht am  21.12.08, 13:51 Uhr von  

Keine Musikvideos von Warner auf YouTube

Nach Verhandlungen zwischen YouTube (Google) und der Warner Music Group steht nun fest: es gibt zukünftig keine YouTube-Musikvideos von Künstlern die bei Warner unter Vertrag stehen. Nach gescheiterten Verhandlungen wird der bestehende Vertrag nicht verlängert. Man könne seitens Warner die Bedingungen nicht akzeptieren, nach denen Interpreten, Songschreiber, Plattenfirmen und Produzenten nicht angemessen und fair für ihre Leistungen bezahlt würden. Man stehe aber mit Google in weiteren Verhandlungen um die Wiederkehr der Inhalte ihrer Künstler auf die Website ermöglichen, zitiert das Online-Magazin Heise das Unternehmen.

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4 Kommentar(e) bisher

  1. markus sagt:

    Und ich dachte schon, die Musikindustrie (in dem Fall Warner) wagt endlich einen richtigen und wichtigen Schritt. Aber nein, sie bleiben lieber dabei, verkaufen ihre Singles für über 5 Euro und kämpfen weiter gegen Musikpiraterie.

    Ich befürworte illegale Raubkopien nicht. Ganz im Gegenteil, jeder Interpret soll Geld für seine Arbeit bekommen. Aber anstatt einen aussichtslosen Kampf zu führen, sollten sie lieber mit der Zeit gehen.

    Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich durch YouTube viele Songs im iTunes Store gekauft habe. Das war vor YouTube und iTunes nicht der Fall. Da kaufte ich mir hin und wieder Mal, alle paar Monate, eine CD im Musikgeschäft, von deren Songauswahl mir oftmals nur ein Teil gefiel.

  2. Simón sagt:

    Das mache ich auch so. Wenn ich ein Song (über iTunes) kaufen möchte, dann höre ich ihn mir erst ein paar mal auf YouTube oder anderen Seiten an. Da findet man sie zwar meistens nur in schlechter Qualität, aber so kann ich entscheiden ob mir der Song die 99 Cent wert ist…

  3. markus sagt:

    Kurzer Nachtrag mit Zitat von heise.de

    Auch wenn der Universal-Manager selbst keine genauen Beträge nennt, gehen Quellen davon aus, dass sein Konzern in diesem Jahr an die 100 Millionen US-Dollar durch Werbeeinkünfte zu Web-Videos ergattert hat und dass ein Großteil von YouTube kam.

    Auch wenn hier die Rede von Universal Music ist. Ähm.. 100 Millionen und ein Großteil davon durch Web-Videos. Hinzukommen würden die Einnamen des iTunes Stores durch die “Taktik” von Simón, mir und mit Sicherheit vielen anderen: Video ansehen und dann eventuell kaufen, um unterwegs zu hören.

    Die Manager kriegen den Hals einfach nicht voll genug und der Zucker im Arsch reicht wohl auch noch nicht aus.

  4. Daniel sagt:

    Wie war das doch gleich mit DonQuijote und dem Kapf gegen Windmühlen? Denn in diese Richtung geht das ganze Theater von Warner. Ein aussichtsloser Kampf der niemandem etwas bringt. Das alles ist ja auch überhaupt nicht kontrolierbar. Ich kann ja ein Video hochladen mit dem Namen “Kürbis” in dem 3 Minuten ein Kürbis zu sehen ist und im Hintergrund ein Warner-Song läuft. Also gebt die Videos einfach wieder frei!


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