News & Rumors: 6. Januar 2009,

Keynote 09: Klotzen, nicht kleckern?

Apple
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Apple hat auf der heutigen Keynote im Rahmen der MacWorld Expo ein neues Flaggschiff seiner MacBook-Pro-Reihe präsentiert. Phil Schiller zeigte ein Modell mit 17-Zoll-Bilddiagonale.

Apples MacBook Pro gibt es nun auch mit einer Bildschirmdiagonale von 17 Zoll. Dieses stellt Apples Vizepräsident Phil Schiller der Öffentlichkeit vor. Große Bildschirme sind für die Arbeit an Dokumenten, Bildern, Zeichnungen, Fotos, etc. gedacht. Das neue MacBook Pro bringt allerdings knapp 3 Kilo auf die Waage.

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Der Akku des neuen MacBook Pro soll 8 Stunden Laufzeit bieten und man kann ihn nicht ohne Weiteres selbst auswechseln. Als Preis für das Stück Technik möchte Apple rund $2.800 haben.

Wenig Neues

Die angekündigten Neuerungen seitens Apple sind wenig spektakulär. Man hatte auf etwas Neues gehofft und wurde irgendwie enttäuscht. Eine iWork-Suite „online“ zur Kollaboration wird als Beta auf den Markt geworfen. Die Webnutzer sind es gewöhnt, das Versuchskaninchen zu spielen.

Geotagging und Gesichtserkennung gibt es als neue Features in iPhoto. Damit wird die Fotoverwaltung den Daten gerecht, die das iPhone liefert. Denn die Kamera des Apple-Smartphones bietet ebenfalls geolokalisierte Schnappschüsse an. Dieser Schritt zur Erweiterung der Software war notwendig, aber ist nicht innovativ.

Viele der Gerüchte im Vorfeld wurden von Apple nicht mit Leben gefüllt. Es wurde also kein iPhone nano präsentiert und kein Mac Mini. Es gab keine Updates des iMac, und Apple verlor kein Wort zur nächsten Betriebssystemversion.

Kein DRM in iTunes

Für Apple positiv, für den Rest der Welt eher kalter Kaffee, sind die Veränderungen rund um iTunes. Denn endlich wird es DRM-freie Musik (in noch besserer Qualität) geben. Doch das haben Konkurrenten schon viel früher angeboten. Apple hat nur länger gebraucht, um sich mit den Musiklabels zu einigen.

In Zukunft wird Apple der MacWorld Expo fernbleiben und seine Neuigkeiten auf eigenen Events zelebrieren. Über Livestreaming will man die Öffentlichkeit daran teilhaben lassen.

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