Treffen der Anteilseigner 2009: Apple informiert Aktionäre

rj, den 8. Januar 2009
Börse New York in der Wall Street
Börse New York in der Wall Street, Bild: CC0

Wenig neues im Vorbericht Apples zum Aktionärstreffen am 25. Februar. Die 2009 Proxy Materials wurden in der vergangenen Nacht online gestellt, in denen Managerbezüge und anstehende Abstimmungen der Anteilseigner offengelegt werden. Kurz gefasst: Steve Jobs bekommt weiter seinen symbolischen Dollar, und Apple geht es gut.

Der Stand der Dinge ist unverändert, das jetzige Führungsteam bei Apple stellt sich geschlossen der Wiederwahl. Nach wie vor erhält Steve Jobs einen Dollar an Managerbezügen – ein Sachverhalt, der zwar regelmäßig geprüft, aber wohl nicht verändert wird.

Geldbezüge schaffen bekanntermaßen auch Loyalität, diese scheint bei Steve Jobs jedoch in ausreichendem Maß gegeben zu sein: von seinen 5,5 Millionen Aktien hat Jobs seit Wiedereinstieg bei Apple 1997 keine einzige verkauft. Seine Interessen seien damit klar an die der Aktieninhaber gekoppelt, dennoch „prüft das Komitee von Zeit zu Zeit zusätzliche Vergütungsmodelle für ihn“.

Die existierenden Bezüge scheinen indes vollkommen ausreichend, um sich seiner Loyalität zu versichern. Seitens der Aktionäre wurde immerhin eine Eingabe gemacht, die Ausgaben für Jobs‘ Privatjet zu prüfen. Wenig überraschend sieht das Direktorium keinen Anlass dafür.

Auch die weiteren Eingaben der Aktionäre scheinen bei Apple wenig begründet zu sein – die Gesundheitsversorgung der Apple-Angestellten sei vorbildlich, eine entsprechende Eingabe wurde mit dem Verweis darauf abgelehnt, dass sich Apple in die politischen Rahmenbedingungen nicht einmischen werde. Auch eine verstärkte Verpflichtung zu ökologischem und nachhaltigen Wirtschaften sieht Apple bereits als gegeben an, weitere Selbstverpflichtungen brächten mehr Aufwand ohne Mehrwert. Dasselbe gelte für die geforderte Offenlegung politischer Zuwendungen durch Apple, die im gesetzlichen Rahmen bereits stattfinden.

Die Unterlagen stehen zum Download bereit, Apple rät zur PDF-Lektüre und bittet, gedruckte Exemplare aus ökologischen Gründen nur anzufordern, wenn unbedingt notwendig.


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