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Veröffentlicht am  12.01.09, 15:26 Uhr von  

Axiotron Modbook Pro kommt im Frühjahr

ModbookAm Freitag ging die Macworld zuende, ganz fertig sind wir mit unserer Berichterstattung aber noch nicht. Anfang 2007 stellte Axiotron auf der Macworld das Modbook vor, ein zum Tablet-PC umgebautes MacBook. Zwei Jahre später gibt es nun etwas neues aus dem Hause Axiotron: Das Modbook Pro, basierend auf dem 15″-MacBook Pro.

Dieses Mal ist die Bearbeitung allerdings etwas ausgefeilter: Anstatt wie bisher als Komplettbasis das Original-Gehäuse zu verwenden, wurde dieses Mal selbst Hand angelegt. Wir haben uns das Ding von Firmenchef Andreas Haas mal etwas genauer vorstellen lassen.

Schon seit der Veröffentlichung des Original-Modbook stand ein Problem im Raum: Was passiert, wenn Apple das Hardwaredesign der Notebooks verändert? Nicht ohne Grund war es laut Andreas Haas bislang das MacBook, das zum Tablet umgebaut wurde, da bei diesem eine halbwegs lange Produktionsdauer abzusehen war. Dennoch war es keine Dauerlösung.

Mit dem Modbook Pro macht sich Axiotron nun vom Apple-Gehäusedesign unabhängig: Das Alugehäuse wurde von Axiotron selbst entwickelt, im Inneren steckt aber die Kraft eines klassischen MacBook Pro.

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Ein Vorteil des eigenen Gehäusedesigns liegt dabei klar auf der Hand: Es macht unabhängig von Designänderungen der Apple-Notebooks, außerdem können so auch Anschlüsse an andere Positionen verlegt werden. Geschehen ist das im Falle des MagSafe-Anschlusses: Dieser ist von oben nach unten gerutscht, um bei angeschrägter Nutzung Kabelgewirr zu vermeiden. Ansonsten gibt es gibt alle bekannten Anschlüsse wie Ethernet. Firewire 800, 2xUSB 2.0, Mini DisplayPort, Audio, ExpressCard und Bluetooth.

Auch Features wie die Batterieladeanzeige sowie Webcam und besseres internes Mikrofon wurden verbaut. Feines Detail: Die Webcam wurde in einem 5°-Winkel in den Deckel gesteckt, um sie auch bei waagrechter Ausrichtung nutzen zu können. Etwas, dass das Modbook Pro dem Apple-Modell voraus hat: Es ist ein GPS-Modul verbaut.

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Das Axiotron-eigene Gehäuse wirkt sehr robust und massiv, je nach Ausstattung wiegt das Modbook Pro dennoch nur rund 3,1 kg insgesamt (im Vergleich zu den knapp 2,5 kg des MacBook Pro). Auf der Unterseite sorgen kräftige Gummifüßchen dafür, dass man den Tablet-PC auch schräg hinstellen kann, ohne dass er wegrutscht. In Sachen Dicke liegen Original und Modifikation fast gleichauf: Letzteres ist sogar noch um einen halben Millimeter dünner. Der Schacht für den Displaystift ist mit einem Magneten ausgestattet, so dass er nicht einfach herausfallen kann.

Die Tablet-Oberseite selbst besteht aus einem 1400x900px- 15,4″-WXGA-ForceGlass-Display, das mit einem matten Finish versorgt wurde. Vorteil dieser Oberfläche: Sie fühlt sich wirklich gut an, fast wie Papier.

Softwareseitig bekommt man alles, was man für den Betrieb des Modbook Pro braucht: Da wäre zum Beispiel das neue “Synergy Touch” zu nennen, über die man den Bildschirm sowohl mit einem Stift als auch mit den Fingern benutzen kann. Das dazugehörige Interface Quicktouch ermöglicht die Nutzung von virtuellen Buttons, Tastaturen oder Nummernblöcken, praktisch als Ersatz für das normale Keyboard. Außerdem gibt es mit Quickscript auch eine Handschriftenerkennung, die in insgesamt 21 Sprachen funktioniert.

Wer das vorinstallierte Mac OS X nicht haben will, der kann sich optional auch eine Partition mit Windows Vista Business anlegen lassen.

Was den Preis angeht, musste ich doch schlucken: Ab $4999 beginnen die Preise für das Modbook Pro inklusive der Hardware (2,4 GHz MacBook Pro) ab $3049, sollte man den Modservice für ein bereits gekauftes MacBook Pro in Anspruch nehmen wollen. Billig ist der Spaß also nicht. Etwa ab Mitte des Jahres werden die ersten Geräte ausgeliefert, aktueller Veröffentlichungszeitraum ist Mai/Juni 2009. Wer bis 19. Januar vorbestellt, kann $399 sparen.

Es wird übrigens bereits mit potentiellen deutschen Vertriebspartnern geredet, so dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis man auch in Deutschland an ein Modbook kommen kann. Apple hat mit dem Modbook an sich übrigens gar keine Probleme, da Axiotron nicht die Rechner nachbaut, sondern die Hardware wie jeder andere normale Kunde regulär kauft, um sie hinterher auf die eigenen Bedürfnisse zuzuschneiden.

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