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Veröffentlicht am  26.01.09, 13:56 Uhr von  

Mit Secrets versteckte Programm- und Systemfunktionen aktivieren

SecretsTief in den Katakomben von OS X gibt es zahlreiche versteckte Funktionen, die teilweise aus Gründen der Stabilität, teilweise wohl einfach nur so nicht freigeschaltet sind. Programme wie TinkerTool machen es möglich, ohne große Terminalkenntnisse von erweiterten Einstellungen für das Dock oder das System Gebrauch zu machen.

Auch das Systemtool Secrets ist so ein kleiner Tausendsassa, der sogar versteckte Optionen für nachträglich installierte Programme anzeigt und verändern kann.

Vor einigen Wochen haben wir euch erklärt, wie man den Time Machine-Zugang auf reguläre Netzwerkserver mit einigen Zeilen im Terminal freischalten kann, mit Secrets geht das mit einem Mausklick. Lang ist auch die Liste an Zusatzoptionen für das Dock oder das System.

Was die Tools, die ich bisher gesehen habe, nicht konnten: Zusatzfunktionen für diverse nachträglich installierte Programme aktivieren. Einige Beispiele aus Programmen, die ich selbst im Gebrauch habe:

Wollte man bisher Twitterific beibringen, Nachrichten mit bestimmten Begriffen herauszufiltern, brauchte es eine längere Eingabe in die Kommandozeile, jetzt reicht ein kurzer Klick auf die Einstellung in Secrets.

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Ebenso kann man mit einem Klick dem last.fm-Scrobbler beibringen, Podcasts beim Scrobbeln zu ignorieren oder Adium erlauben, bei der Suche nach Programmupdates auch Beta-Versionen zu berücksichtigen. Dank des “Revert All”-Knopfes kann man sämtliche gemachten Änderungen auch wieder rückgängig machen. Und zu jeder Einstellung gibt es auch einen Link zur Secrets-Site, wo man zusätzliche Informationen zu der jeweiligen Einstellung bekommen kann.

Wer jetzt schon zufrieden ist mit TinkerTool, der wird von Secrets begeistert sein. Wie bei allen Tools, die den Untiefen des Systems herumstochern, lautet auch hier die Devise, Vorsicht walten zu lassen. Vor allem bei all jenen Einstellungen, die mit dem “Dangerous”-Label versehen worden sind.

Nutzbar ist die Systemerweiterung nur mit System OS X 10.5 und ist kostenlos, zum Direktdownload geht es hier.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: Secrets (Systemerweiterung)
Hersteller: Blacktree
Preis: kostenlos

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 10 Kommentar(e) bisher

  •  Nightwalker sagte am 26. Januar 2009:

    Hallo,

    das hört sich ja sehr gut und interessant an. Wollte es mir gerade laden aber wo? Auf dem Link werden doch nur die Funktionen beschrieben, oder bin ich zu blind?

    Bitte um Feedback!
    Danke

    Antworten 
  •  kg sagte am 26. Januar 2009:

    Auf der Infoseite zum Tool befindet sich der Downloadlink oben rechts, habe ihn jetzt nochmal explizit am Ende des Beitrags verlinkt.

    Antworten 
  •  Nightwalker sagte am 26. Januar 2009:

    Vielen Dank!!! :o) Kenn mich noch nicht so aus auf eurer Page. Bin ein MacNeuling!

    Antworten 
  •  Nightwalker sagte am 26. Januar 2009:

    Stören sich Secrets und Tinker Tool eigentlich wenn man beide installiert? Und gibt es Secrets auch auf deutsch?

    Antworten 
  •  kg sagte am 26. Januar 2009:

    Meines Wissens stören sich die beiden nicht, habe sie allerdings auch noch nicht gleichzeitig laufen lassen. Im Unterschied zu TinkerTool ist Secrets eine Systemerweiterung, erkennt auf jeden Fall alle bereits vorgenommenen Systemveränderungen (bei mir z.B. hat es angezeigt, dass die Nutzung von Netzwerkvolumes mit Time Machine schon freigeschaltet war).

    Auf deutsch gibt es die Erweiterung nicht.

    Antworten 
  •  Thomas sagte am 26. Januar 2009:

    Hallo Kathrin,
    habe es mir gerade geladen, insbesondere wegen der last.fm-Podcast-Problematik, die mich schon lange stört. Ich finde last.fm aber gar nicht in der Übersicht, muss ich dafür noch was spezielles machen?

    Antworten 
  •  kg sagte am 26. Januar 2009:

    @Thomas hängt vielleicht davon ab, welchen Scrobbler du nutzt. Bei mir ist iScrobbler im Einsatz, nicht der standardmäßig bei last.fm angebotene.

    Antworten 
  •  Thomas sagte am 26. Januar 2009:

    Achso, ich scrobble mit der last.fm-Desktop-App, schade…

    Antworten 
  •  Martin sagte am 27. Januar 2009:

    Danke für den Tipp.

    Antworten 
  •  mitleser sagte am 27. Januar 2009:

    Und wie immer bei solchen Tools: Finger weg davon, man kann (und wird!) sich damit irgendwann das System zerschiessen.

    Das so was immer noch beworben wird ist schon krass…

    Antworten 

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