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Veröffentlicht am  29.01.09, 12:48 Uhr von  

AT&T plant Verkauf von subventionierten Netbooks

Bei AT&T USA denkt man offenbar darüber nach, subventionierte Netbooks in Verbindung mit Datenverträgen anzubieten. Kostenpunkt für das Gerät: $99 oder noch weniger.

Neu ist die Idee nicht: Hierzulande bieten zum Beispiel Vodafone und T-Mobile Datentarife im Verbund mit subventionierten Netbooks an.

AT&T arbeitete für eine erste Angebotsreihe bereits im letzten Jahr mit der Elektronikmarkt-Kette Radio Shack zusammen und bot ein Acer-Netbook im Paket mit einem 24-Monats-Datenvertrag an. Und diese Aktion ist offenbar so gut gelaufen, dass es das Angebot auch in Zukunft wieder geben wird. So wurden unter anderem bei der Consumer Electronics Show Anfang des Jahres Verträge mit Dell und Sony ausgehandelt, erstere bieten bereits ein von $449 auf $99 vergünstigtes Netbook an, sollte man sich gleichzeitig für einen AT&T-Datenvertrag entscheiden.

Auch mit Apple hat man sich offenbar schon an einen Tisch gesetzt: In einem Interview mit CNN Fortune erwähnte Glenn Lurie beiläufig, dass er sich bereits mit dem aktuellen Apple-Chef Tim Cook getroffen habe. Dabei schien es nicht nur um den momentan bestehenden iPhone-Vertrag zu gehen: “Wir unterhalten uns mit vielen verschiedenen Leuten, ich würde auf jeden Fall gerne weiterführende Geschäfte mit Apple machen, und hoffe, dass wir das auch tun,”, so Lurie.

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 5 Kommentar(e) bisher

  •  westernworld sagte am 29. Januar 2009:

    das ist genau die entwicklung vor der ich immer gewarnt habe im zusammenhang mit dem iPhone marketingmodell.
    aber nein hieß es, das kann man doch nicht vergleichen … bla das iPhone ist eine appliance und kein universalrechner bla …

    der fluch der bösen tat, denn wer sagt uns denn das apple nicht in ein paar jahren beschließt seine hardware nur noch mit isp 24monats-kenebelvertrag zu verkaufen oder nur noch zu absolut prohibitiven mondpreisen wie beim vertragfreien iPhone von der telkom.

    vielleicht doch zeit linux zu lernen um am tag x gerüstet zu sein.

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  •  rj sagte am 29. Januar 2009:

    Also in *der* Form scheint mir die Aorge absolut uebertrieben, dafuer sind das wirklich zwei etwas sehr unterschiedliche Marktsegmente und halte ich eine “Ohne Tarifabschluss geht nirgends was, wenn du die und die Hardware willst”-Strategie fuer vollkommen unmoeglich. Ich kann jetzt nicht beschwoeren, was fuer Rechner konkret die T-Kom da mit einem Flatratepaket anbot, aber das waren meiner Erinnerung nach (gibts jetzt ja auch schon ueber fuenf Jahre) eben immer irgendwelche Rechner oder Notebooks, die man ebensogut natuerlich ganz regulaer kaufen konnte. Apple waere wirklich selten daemlich, wenns das Macbook X *nur* noch zusammen mit nem DSL-Paket geben wuerde :)

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  •  ha sagte am 29. Januar 2009:

    Na ja, ganz so fern liegt das nicht: Wenn Apple doch irgendwann nochmal ein “Netbook” (im Sinne von irgendwas Portables zwischen iPhone und MacBook Air) anbieten sollte, warum dann nicht gleich mit integriertem 3G und per Exklusiv-Vertrag über bestimmte Provider vertrieben? Beim iPhone hat dieses Geschäftsmodell für beide Seiten (Apple und Provider, zumindest AT&T) ja sehr gut funktioniert, trotz aller Unlocks und Jailbreaks.

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  •  rj sagte am 29. Januar 2009:

    Glaubst?
    Meine Gruende sind an sich zweierlei:
    – dass sowas bei Handys funktioniert und bei Rechnern eher nicht und
    – dass das iPhone trotz allem in erster Linie als Smartphone wahrgenommen wird und ein Netbook als Rechner so sehr die Grenzen auch verschwimmen.
    Ein Netbook braucht ein ordentliches OS, alles andere waere in meinen Augen Stueckwerk. Spaetestens das impliziert, dass man eben Surfstick etc. einsetzen kann wie an nem “richtigen” Rechner auch, und man nicht auf nochmal massgeschneiderte Soft angewiesen ist wie im Fall iPhone. Ich faends auch unter den Gesichtspunkten tendenziell eher daemlich von Apple, es sei denn, die T-Kom zahlt dafuer in einem Umfang, dass alles andere im Grunde egal ist, Verkaufszahlen inclusive :)

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  •  westernworld sagte am 29. Januar 2009:

    ich hoffe das ihr recht behaltet, aber man sieht ja mit dem G1 wie gerne so etwas wenn irgend möglich nachgeahmt wird was die beteiligten firmen alle erstrebenswert finden sind planbare nicht von einzelinnovationen abhänige einnahmeströme. das ist meines erachtens der hauptgrund warum apple sein iPhone marketing so und nicht anders gestaltet hat und zwar nicht nur in den usa wo es an örtliche gewohnheiten anknüpft, sondern auch sonst wo irgend möglich und nicht anders vom gesetzgeber vorgeschrieben.

    das iPhone ist unsubventioniert ja nicht teurer als andere smartphones und anfangs wollte apple sogar keine subventionen.

    wenn jemand damit davon kommt dann apple. ich liebe die produkte aber die firma wird mir immer unsymphatischer und leider gibt es keine vergleichbare alternative.

    wie gesagt ich wäre froh mich zu irren und festzustellen das apple nur dem druck der carrier nachgeben mußte.

    zu hoffen wäre daß das es überall in zukunft iPhones vertragsfrei zu regulären preisen geben wird und der blödsinn im rechnermarkt gar nicht erst einzug hält.

    der handymarkt hat mit nachdruck vorgeführt was mit der hardware passiert wenn der carrrier und nicht der kunde entscheidet was gebaut wird.

    die telekomunikationsprovider wehren sich mit zähnen und klauen dagengen den kunden zu geben was sie wollen- bandbreite, einfache stumpfe bandbreite und sonst nix. keine sms, keine mms, kein ip-tv-download-gedöns etc.

    und solche marketing deals sind teil dieses kampfes. apple ist in einer starken position im moment und die verführung des schnelle € könnte sie langfristig in eine falle locken in der nokia schon heute sitzt.

    sony und dell machen es weil sie müßen, apple weil sie es zu ihren konditionen können.
    die folgen sind immer negativ.

    wer zahlt schafft an gilt auch hier.
    wer subventioniert anschafft zahlt auf dauer zuviel.

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