News & Rumors: 29. Januar 2009,

Papermaster bei Apple: IBM wacht weiter über die Geschäftsgeheimnisse

Apple Dass Mark Papermaster ungeachtet seiner einjährigen Sperrzeit von IBM zu Apple wechseln und nun die iPhone/iPod-Sparte leiten kann, war länger unklar: Details der Einigung wurden nun bekannt. IBM hat unter anderem durchgesetzt, dass Papermaster mehrmals Erklärungen abgibt, keine Geschäftsgeheimnisse an Apple weiterzugeben. Regelmäßige Rücksprache bei IBM ist ebenfalls vorgesehen.

Man behält also ein Auge auf Papermaster und dessen Wissen um den Stand der Entwicklungen bei IBM. Ungewöhnlich ist die Abgabe einer entsprechenden Selbstverpflichtung zur Geheimniswahrung in dem Bereich nicht, im Gegenteil. Dass dies mehrfach während der Sperrfrist passiert, hingegen schon. Die erste „verzögerte“ Selbstverpflichtung zur Geheimniswahrung muss Papermaster im Juli, einige Monate nach seinem Arbeitsbeginn bei Apple abgeben. Kurz vor Ende der Sperrfrist in den ersten beiden Oktoberwochen wird die zweite Unterlassungserklärung fällig. Bis zum 24.10.2009 hätte Papermaster nach seinem ursprünglichen Vertrag bei IBM nicht bei einem Konkurrenzunternehmen anheuern dürfen. So lange sind auch die im Rahmen der Einigung zwischen Apple und IBM erwirkten Auflagen gültig.

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Ist sich Papermaster nicht sicher, ob er möglicherweise vertrauliche Informationen im Rahmen seiner Arbeit bei Apple weitergibt, ist er darüber hinaus verpflichtet, dies mit IBM abzuklären. Anschließende Anweisungen seitens IBM seien bindend und kein Diskussionsgegenstand. Verstöße ziehen selbstverständlich rechtliche Schritte nach sich – so Appleinsider, denen Teile des Abkommens zwischen Apple, IBM und Papermaster vorliegen.

Irgendwas, was man daraus schließen kann? Die Regelungen scheinen vollkommen einleuchtend und fair, in Hinblick auf die Tatsache, dass Apple einen Spitzenmann von IBM vor Ablauf der Sperrfrist einstellen durften. Weiter betreffen sie – trotz dem einen oder anderen recht aufwändig realisierten Detail – an sich Selbstverständlichkeiten. Insofern ist es zwar verlockend, sich einige kommende Killerentwicklungen von IBM auszumalen, aber konkrete Anlässe dafür gibt es leider nicht wirklich.

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