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Veröffentlicht am  4.02.09, 17:34 Uhr von  kg

Neue Bestimmungen verbieten Kauf im ausländischen iTunes Store

iTunesErst kürzlich wurden im iTunes Store die Endnutzerlizenzbestimmungen (EULA) geändert. Hand auf Herz: Wer von euch, der diesen neuen Bestimmungen zustimmen musste, hat sich den kompletten Text durchgelesen? Ich jedenfalls nicht.

Hätte ich es getan, wüsste ich, dass jetzt laut Bestimmungen Einkäufe in den Stores der anderen Länder nicht mehr erlaubt sind.

Bekannt wurde das bei Slashdot, wo ein Nutzer die neuen Bestimmungen erwähnte: “Ich habe gerade die neuen Nutzungsbestimmungen bestätigt und dabei herausgefunden, dass es mir künftig nicht mehr erlaubt ist, den US-Store außerhalb der Vereinigten Staaten zu nutzen.”

Ob und wie die Bestimmungen durchgesetzt werden sollen, ist allerdings unklar: Bei einem Selbstversuch war es vorhin gar kein Problem, einen Musiktitel aus dem US-Store herunterzuladen, und auch ein Nutzer aus Japan berichtet, dass er diese Information schon vor einigen Monaten bekam und seitdem nie Probleme hatte, Inhalte aus dem amerikanischen Store zu nutzen.

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 13 Kommentar(e) bisher

  •  krizZz sagte am 4. Februar 2009:

    Dafür sind doch die AGBs da Leute! Um sie NICHT zu lesen. Was interessieren mich die Inhalte des iTunesStores in anderen Ländern… in Zeiten der Globalisiereung. Hat wohl von euch noch niemand vom neuen Trend gehört, die Globalisierung wieder rückgängig zu machen. Wurde diskutiert – in den Medien. Ist ne Tatsache. So jetzt kauf ich erstmal was im Japan-Store ein… Wiener Würstchen.

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  •  ener sagte am 4. Februar 2009:

    Dass es nicht erlaubt ist heißt ja nicht, dass es nicht möglich ist!

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  •  Reiner sagte am 4. Februar 2009:

    Wahrscheinlich gehört das zu irgendeiner Abmachung mit der Musik- und Filmindustrie und Apple *musste* den Punkt mit aufnehmen.

    Ich für meinen Teil hab noch über 40 Dollar in meinem “Fake”-US-Account, hoffe (und denke) mal nicht, dass Apple mir da in Zukunft nen Strich durch die Rechnung macht ;-)

    US Store für Movies, Serien und Musik ist eben von Preis und Inhalt her mit Abstand das beste, wenn man Englisch kann. Der deutsche Movie-Store ist ja n Witz….

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  •  mkummer sagte am 4. Februar 2009:

    Soweit ich mich erinnere, ist das schon vor geraumer Zeit geändert worden. Auf jeden Fall scheint Apple lieber sein Zeugs zu verkaufen, als den “inoffiziellen” Zugang über die Gift Certificates abzublocken.

    mk

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  •  datenkind sagte am 4. Februar 2009:

    Ich selber kaufe außer Apps nichts im iTunes-Store. Hier kann mam nur sagen: Fu** you, Apple. Was wollen sie machen? Mit Knüppeln ihre Kunden vermöbeln? Sollen bitte froh sein, dass es Kunden gibt, die ihr Geld freiwillig mit Hürden ausgeben. Die sogenannte Musikindustrie hat mal wieder grandiose Lobbyarbeit geleistet …

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  •  Chilloutman sagte am 4. Februar 2009:

    Filme kaufe ich immer noch auf DVD(Mehrwert) und Musik bekomme ich auch so. Ist mir also völlig egal.
    Auch für die die es wollen wird sich nur wegen der agb nicht viel ändern.

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  •  nadeo sagte am 4. Februar 2009:

    Filme in iTunes sind für mich persönlich Tabu! Wenn dann schon auf Blu-ray. Und das bisschen Musik was ich bei iTunes kaufe, da lohnt sich das auch nicht im Ausland ein zu markten.

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  •  cliper53 sagte am 4. Februar 2009:

    Wie bekommt man eigentlich einen Ausländischen Account

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  •  Tekl sagte am 5. Februar 2009:

    @Chilloutman: Welchen Mehrwert meinst du bei DVDs eigentlich? Den Preis, oder den überflüssigen Ballast den man nicht überspringen kann, oder dass der Film überhaupt verfügbar ist? So viele gibt’s im iTS auch im Ausland nicht.

    Ich habe alle meine Filme in iTunes drin, da mir die DVDs im iMac zu laut sind und ich sie mal eben schnell auf den iPod ziehen kann, um sie dann am Fernseher zu sehen, wo kein DVD-Player existiert. Die DVDs im Regal sind für mich quasi nur noch ein Lizenznachweis.

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  •  Andreas sagte am 5. Februar 2009:

    @cliper53

    Einen Auslandsaccount zu bekommen ist ganz einfach.

    1. iTunesStore öffnen
    2. Abmelden (oben rechts)
    3. Store auf das gewünschte Land umstellen (ganz nach unten scrollen und dort auswählen)
    4. In den Appstore gehen
    5. ein “Free App” (kostenloses App) aussuchen und auf “Get App” (oder wie es im jeweiligen Land lautet klicken)
    6. anschließend im Einlogg-Fenster auf “Create Account” (Neuen Account erstellen) klicken
    7. einfach alle Daten eingeben (eine gültige Adresse ist notwendig, aber man kann zum Beispiel die des AppleStore in Manhatten wählen oder eine andere existierende) und dann unter Zahlungsmöglichkeiten “None” (Keine) auswählen.
    Solange man nichts in das Feld für Gutscheine einträgt, verursacht das auch keine Komplikationen.
    Und schon hat man einen US-Account, oder eben einen im jeweils ausgesuchten Land. Wäre ich des japanischen mächtig hätte ich mir längst dort einen besorgt, aber da muss ich wohl doch noch einen Volkshochschulkurs besuchen.
    Es ist mir unverständlich, wie in Zeiten in denen von allen Seiten dem Konsumenten erklärt wird das die Globalisierung doch ein segensreiches und gutes Unterfangen ist, gleichzeitig diese regional begrenzten und protektionistischen Regelungen aufgestellt werden können. Was stört es den Rechteinhaber oder die Musikindustrie insgesamt, wenn ich als Deutscher gern einige Titel vom amerikanischen oder japanischen Markt kaufen würde? Da ist Jemand bereit Geld zu bezahlen, wird jedoch abgewiesen, weil es nicht gewünscht ist? Da fragt man sich doch ob die Musikbranche immer noch zu viel verdient, als das sie sich das leisten kann. Nebenbei gilt das auch für die Filmindustrie.
    Der globalisierte Markt ist halt doch nur eine Einrichtung für die Unternehmen, um selbst Kosten zu sparen und gleichzeitig in für die Kunden fest abgesteckten Märkten zu agieren. Kein Wunder das es eine ständig wachsende Gemeinde von Kritikern und Gegnern der Globalisierung gibt, wenn die Vorteile fast immer nur die großen Unternehmen sind.

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  •  klaus sagte am 5. Februar 2009:

    @Tekl:

    aber immer aufpassen, bei kopiergeschützen DVDs (und das sind fast alle) hilft es auch nicht das man im Besitz der Original DVD ist. Es ist nicht erlaubt den Kopierschutz zu umgehen, egal wie leicht es ist, es ist immer eine kriminelle Handlung. Also Achtung mit solchen Aussagen. Da hilft es auch nichts das es sich um eine Kopie für den privaten Gebrauch handelt. Dieses Recht hat man bei dem Kauf einer kopiergeschützen DVD nicht!

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  •  mooi sagte am 5. Februar 2009:

    Vielleicht liegt es daran, dass die in den USA jetzt irgendwie ne neue Steuer für MP3′s einführen wollen… Hab ich letztens irgendwo gelesen.

    Wobei die das ja dann auch einfach berechnen könnten.

    Wayne ;)

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  •  Claus sagte am 6. Februar 2009:

    Diese Änderung der AGBs wurde schon vor geraumer Zeit wirksam, musste aber kürzlich neu bestätigt werden. Ich musste zum Beispiel letzt diese AGBs erneut absegnen, als ich mir Helvetica im US iTunes Store gemietet habe. Oh well…

    Im schlimmsten Fall, muss man seine Downloads halt ein wenig gedrosselt über HotSpot Shield laufen lassen – da funktioniert z.B. bei Hulu ganz einfach.

    Claus von http://www.mactopics.de

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