Review: 7. Februar 2009,

Testtagebuch: X-Blades #2 – merkwürdiger Einstieg

X-Blades
X-Blades

Es kommt zu Gestöhne und Gekichere. Abwechselnd Grunzen und Gackern ein kleiner weißgrauer, chinesischer Greis und eine kühle, braungebrannte Blonde. Letztere hat ihren eigenen Stil, den man durchaus eigenwillig nennen kann.

Ich bin vom Spielbeginn bei X-Blades irgendwie irritiert. Erst wird ne Weile lang überhaupt nichts gesagt, sondern nur Laute von sich gegeben, dann erfahre ich, dass Ayumi so etwas wie eine Mischung aus Lara Croft und Nathan Drake ist. Sie ist Schatzsucherin im weitesten Sinne und treibt Handel mit ihren gefundenen Objekten.

Nachdem ich so eine Art Tutorial überstanden habe, werde ich wieder zurück an den Ort des Geschehens gebracht. Ich befinde mich wieder in dem Laden des alten Mannes. Das Artefakt welches ich berührt habe tut noch ein paar magische Reaktionen und sieht am Ende aus wie ein Buch mit einer heiligen Inschrift (Karte?) auf dem Buchblock. Ich hab nicht lange Zeit und finde mich in einer Art Kirchen- oder Krönungssaal wieder. In der Mitte findet sich ein Sockel. Darauf eine schimmernde Kugel. Ich bewege mich darauf zu, werde unterbrochen von einem Video, indem der Wächter der Kugel, ein Löwe mich in die Schranken weisen will und mich mahnt, mich vorzusehen. Ich fasse die Kugel trotzdem an, kämpfe gegen den Löwen und bin wieder weg… und bin wieder da. An irgendeinem Strand. Ich stehe keine 5 Sekunden, schon wird es wieder dunkel, so wie vorher auch schon und davor ebenfalls. Es wird wieder hell und der ganze Strand ist voller Gegner… ich weiß nicht warum. Ich weiß auch nicht, wieso ich dort bin und warum ich schon drei Mal “Sieg!” auf dem Bildschirm stehen hatte und quasi drei Missionen weiter bin.

[is-gallery ids=“30969″]

Also ehrlich, der Einstieg in X-Blades ist absolut mies. Das Storytelling gefällt mir überhaupt nicht. Die Grafik ist in Ordnung, das Setting erinnert eher an Uncharted, Tomb Raider oder vielleicht sogar noch Heavenly Sword. Doch eigentlich soll Ayumi ja mit Dante aus Devil May Cry konkurrieren. Denn X-Blades ist ein Action-Titel. Das Waffenmenü, die Fertigkeiten… all das funktioniert in etwa so wie es in Devil May Cry (4) funktioniert. Ich hoffe darauf, dass Ayumi mir bald mehr von sich verrät und ich irgendwann weiß, warum ich die ganze Zeit von einer Dunkelheit in die nächste jage und immer wenn es wieder hell geworden ist mit Gegnern zu kämpfen habe, von denen ich nicht weiß, wer sie sind, warum ich sie bekämpfen muss, usf. Sicher: Selbstschutz. Wenn ich angegriffen werde, muss ich mich verteidigen. Doch gibt es dort in der Welt von Ayumi nur böses Getier? Woher kommt es, und was führt es im Schilde? – Ich habe schon 3 Missionen erfolgreich (”Sieg!”) beendet und bin leider immer noch nicht im Bilde.

Teil 1 des Tagebuchs gibt es außerdem.



Testtagebuch: X-Blades #2 – merkwürdiger Einstieg
3,33 (66,67%) 3 Bewertungen

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.

Zuletzt kommentiert








App(s) und Produkte zum Artikel

X-BladesName: X-Blades
Hersteller: TopWare Entertainment GmbH
Preis: 2,99 EUR

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>