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Veröffentlicht am  10.02.09, 11:17 Uhr von  rj

Apple erforscht austauschbare Batterien: Bald für iPhone oder iPod?

iPhone 3GNicht nur auswechselbare Batterien, sondern quasi eine komplette Batterie-Infrastruktur, in der geräteübergreifend Ladestände und notwendige Akkuwechsel angezeigt werden, scheint eines der aktuellen Forschungsgebiete bei Apple zu sein. Apple-Patente weisen auf eine intelligente Ladetechnik hin, die austauschbare Batterien auch für iPhone, iPod und Co. nahelegen. Nötig wäre es: neben der regelmäßig verärgerten Nutzern droht auch eine EU-Verordnung am Horiziont, die Apples aktuelle Akkueinbautechnik in Frage stellt.

In insgesamt drei Patenten wird eine Infrastruktur beschrieben, in der in einer vernetzten Umgebung Akkus ihre Ladestände kommunizieren, gegebenenfalls über einen Rechner aufgeladen oder eben auch bei Bedarf gewechselt werden. In den angeführten Beispielen tauchen Geräte wie drahtlose Mäuse und Tastaturen sowie auch Mobiltelefone auf, die mit verschiedenen intelligenten Universalbatterien ausgestattet sind. Diese sind in der Lage, mit dem angeschlossenen Gerät die Entladestromstärke zu kommunizieren und mit einem potentiellen Stromversorger Ladezeiten, -stärken und -dauer auszuhandeln sowie mit Akkulebenszeit optimierenden Ladezyklen zu arbeiten.
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Interessant ist die Aussage, dass fast entladene Batterien anfordern, geladen oder eben ausgetauscht zu werden – was eine Tauschbarkeit durch den Nutzer nahelegt. Am Ende des Lebenszyklus einer Batterie wird der Nutzer automatisch mit Informationen versorgt, wo er den passenden Akku nachbestellen kann.

Bei Appleinsider ist man vorsichtig mit Schlussfolgerungen, an anderer Stelle schließt man aus der “Universalakku”-Lösung auf dessen Austauschbarkeit, ohne die das Funktionieren der Akkus in verschiendenen Geräten auch wenig Sinn ergeben würde. Das wiederum weist auf ein zukünftiges iPhone hin, für das man gegebenenfalls noch den Akku aus der Funkmaus als Ersatzstromquelle in die Tasche packen kann.

Das klingt einerseits nach einer praktischen, nutzerfreundlichen Lösung. Andererseits muss sich Apple gegebenenfalls auch zügig etwas in dieser Richtung einfallen lassen, denn die EU sieht Geräte mit nicht vom Nutzer auswechselbaren Akkus nicht gerne. Eine EU-Richtlinie sieht vor, dass Käufer Akkus und Batterien aus ihren Geräten einfach separat vom Gerät entsorgen können, was den heimischen Akkuwechsel unumgänglich machen würde.

Alternativen? Stationäres Laden ja, Batteriewechsel bei manchen Geräten (sprich iPhone, iPod) nein – ebenso ein denkbares Szenario, in dem das intelligente Akkumanagement der Zukunft statt der Wechselbenachrichtigung eben die Meldung ausspuckt, dass das Handy für den anstehenden Akkuwechsel zu einem autorisierten Appletechniker gebracht werden sollte. Und eine Ausnahmeregelung für Mobilgeräte wird sich in den nationalen Umsetzungen der Batterierichtlinie sicher auch einrichten lassen – dann nimmt Apple eben gleich das ganze Gerät zurück, beispielsweise. Aber irgendwie praktischer klingt die Universal-Akkulösung durchaus.

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 5 Kommentar(e) bisher

  •  isachse sagte am 10. Februar 2009:

    Was ist denn das neben der Tastatur? Doch nicht etwa ein seperates Multi-Touch Trackpad für die stationären Macs? :-) Wäre ja auch lansam mal Zeit…

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  •  rj sagte am 10. Februar 2009:

    Ich fuerchte fast, das ist der Nummernblock – die Tastatur hat ja auch einen der auswechselbaren Akkus, und der eine rechts scheint mir eben der fuer die Tastatur zu sein.
    (abgesehen davon: ack, waer wirklich huebsch…)

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  •  Krest sagte am 10. Februar 2009:

    Interessant wäre es evtl. auch für Apple die Technologie an andere Hardwareproduzenten zu lizensieren. Dann könnte man z.B. die Akkus ein seinem N**ia Handy und die der Lo**tech Tastatur in den selben Ladestationen laden – mit den gleichen Vorteilen.

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  •  Aquila sagte am 10. Februar 2009:

    Ich halte das für unwahrscheinlich. Warum sollten sie dann in der neuen MBP-Generation feste Akkus verbauen?

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  •  pipski sagte am 11. Februar 2009:

    ich fände es ja besser wenn apple endlich auch mit induktion anfängt.
    braun oral b hat angefangen, dann andere bürstenhersteller und nun sogar der palm. es gibt bereits firmen, die kühlschränke per induktion mit strom versorgen und somit bessere isolierungen haben und leitungen sparen und demnächst tische ausstatten mit so induktionsmatten. dadurch wird es möglich headset, phone, computer und alles andere zu laden ohne anzustöpseln. das wäre von apple der nächstbeste schritt!

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