MACNOTES

Veröffentlicht am  10.02.09, 14:19 Uhr von  kg

Endet mit Snow Leopard die Ära der vorinstallierten Druckertreiber?

Plug&Play ist bei Macs gerade in Sachen Drucker nie wirklich ein Thema gewesen: Meistens waren die passenden Treiber bereits vorinstalliert, so dass man direkt loslegen konnte.

Mit Snow Leopard scheint sich das zu ändern, wenn man aktuellen Berichten über die Entwickler-Version glauben darf.

Seit den Achtzigern sind bei der Standard-Installation von Mac-Betriebssystemen auch immer Druckertreiber dabei, die den Support für die gängigsten Drucker mitbringen.

Generell ist das eine feine Sache, wenn man mal außerhalb des eigenen Schreibtisches ist und einen fremden Drucker nutzen möchte. Schlecht ist es aber, wenn man bedenkt, dass diese Druckertreiber zum einen Platz wegnehmen und zum anderen mit der Zeit nicht mehr aktuell sind. Hinzu kommt, dass viele Druckerhersteller ihre eigenen Druckertreiber immer umfangreicher und funktionaler gestalten.

Eine Lösung ist die Auslieferung von neuen Druckertreibern via Software-Update, wie geschehen bei den HP-Treibern seit 2007. Eine andere soll laut testenden Entwicklern sein, die Treiber nach Bedarf direkt herunterzuladen. Wird ein Gerät angeschlossen oder wird es im Netzwerk verfügbar, erkennt das System automatisch, um welches Gerät es sich handelt und lädt sie direkt herunter bzw. gibt Software-Update die Aufgabe, diese herunterzuladen.

Ganz neu ist das On-Demand-Konzept für Apple nicht: In GarageBand ’09 müssen die gewünschten Lehrstunden für Instrumente erst heruntergeladen werden.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 18 Kommentar(e) bisher

  •  @sysrun sagte am 10. Februar 2009:

    Leopard lädt Druckertreiber "on-demand" http://tinyurl.com/amrwqv Wow, was ne Innovation

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  •  SysRun sagte am 10. Februar 2009:

    Wow, Treiberdownload “on-demand”… Super Innovation… *kopfschüttel*

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  •  mutare sagte am 10. Februar 2009:

    So, jetzt darf ich mal trollen.

    GEKLAUT VON VISTA.

    Wawawaawaaaaa.

    Und nu?

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  •  Erwin sagte am 10. Februar 2009:

    Na ja ab Windows 11 werd ich dann wohl den Mac verlassen- wenn er sich eh schleichend zu Windows mutiert. Als ob Treiber so viel Platz wegnehmen würden- es ist ja nicht so, dass die Festplatten bei neuen Geräten stetig größer werden.

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  •  kg sagte am 10. Februar 2009:

    @SysRun nicht immer muss der Schritt zurück schlecht sein…

    @mutare das hat mit trollen nichts zu tun, ist definitiv ein Punkt.

    @Erwin ich hab bei der Installation des Systems ganz bewusst Druckertreiber und diverse Sprachpakete weggelassen, ist für das System einfach unnötiger Ballast. Gerade wenn allein die Druckertreiber ein paar GB fressen.

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  •  Stefko sagte am 10. Februar 2009:

    Also ich persönlich würde es begrüßen, habe ich die unnötigen Druckertreiber doch eh immer von der Platte gefegt. Perfekt wäre es, wenn Apple einem bei der Installation die Wahl lässt (Volles Programm, oder nur das was gebraucht wird) das Gleiche gilt für Sprachen.

    Klar ist ein oder zwei GB bei den heutigen Platten kein wirkliches Argument, aber zum einen werden es ja immer mehr Treiber mit der Zeit zum anderen spielt es bei den noch recht teuren/kleinen SSDs durchaus eine Rolle.

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  •  Robert sagte am 10. Februar 2009:

    Gerade wenn allein die Druckertreiber ein paar GB fressen.

    Achja… Da hat man Tausende an Schuhen im Schrank und will die 2-3 Paar Wanderschuhe oder Skischuhe oder Taucherschuhe oder Strandtreter, die man eh nur bei Bedarf “runterkaufen” kann, dann auch noch ausmisten…

    2-3GB von 1TB sind gerade mal 0,29% und da regt man sich darüber auf?

    Sorry. Aber da verstehe einer die Frauen mal besser als Apple!

    Nun wundert mich auch nicht, weshalb Frau Grannemann ein iPhone-Nano-Nichts so toll findet.

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  •  kg sagte am 10. Februar 2009:

    @Robert ich gehe jetzt eher von den Low-End-Festplatten aus, das kleinste MacBook hat zum Beispiel gerade mal 120GB, und auch die mittlerweile immer beliebter werdenden SSDs sind nicht gerade geräumig.

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  •  cd sagte am 10. Februar 2009:

    @Robert: das hat nix mit Frauen zu tun und der Dienstag ist auch nicht der Sexismus-Tag… ich verwende 2-3GB Speicherplatz auch lieber für Daten, die ich brauche und nutze statt für Druckertreiber oder Sprachen, die ich im Leben nicht nutze – wozu auch? Hier 2-3GB, da ein paar 100MB von irgendeinem Programm – wenn das alle machen, dann kommt schon was zusammen und das Zeug will alles auch im Backup gesichert werden. Nö, schon besser, wenn – egal ob beim Betriebssystem oder bei einzelnen Applikationen – nur das auf die Platte gepackt wird, was man auch will/braucht und nicht jede exotische Option, die man in 100 Jahren nicht benutzt…

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  •  LuKe-B sagte am 10. Februar 2009:

    Ich gehöre auch zu denen, die es begrüßen würden! Grade wenn man mit einem Notebook arbeitet und z.B. gerne mal im Zug an einem Filmprojekt schneidet kann Speicherplatz schon eine durchaus wichtige Sache sein.

    Ansonsten bringt es doch nur Vorteile?! Vor allem sind die Treiber vermutlich aktueller als irgendwelche Vorinstallierten.. und so oft kommt es ja auch nicht vor dass man einen Drucker anschließt ohne Internet zu haben, zumindest heutzutage.

    Meine Lieblingsvariante wäre ein vorinstalliertes Set an Treibern die dann falls Internetverbindung besteht ggf. aktualisiert werden.

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  •  Krest sagte am 10. Februar 2009:

    ich schliesse mich @LuKe-B an. Ich habe bisher die treiber immer bewusst nicht mitinstalliert bzw nur die installiert von denen ich wusste dass ich sie brauche. Auch wenn die Festplatten mittlerweile sehr groß geworden sind sehe ich es nicht ein diverse GBs an Platz unnütz zu belegen.
    MIch stört es auch nicht wenn sich Apple beim nachladen von Treiben an Windows orientiert – warum auch nicht, MS hat sich auch schon oft genug an Mac OS orientiert…

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  •  ha sagte am 10. Februar 2009:

    Klar sind die Platten heute größer als früher. Was aber immer gerne vergessen wird: Auch die meisten Anwendungen produzieren mehr Daten. Ein RAW-Foto kommt schnell mal auf 30 MB und mehr, von Video-Dateien ganz zu schweigen. Dazu kommt der Bedarf an virtuellem Speicher – bei Programmen wie Photoshop gerne mal mehrere GB. Da sind 2-3 GB gesparter Platz auf der Platte imho durchaus relevant.

    Und mal ehrlich, wieviel verschiedene Drucker nutzt man regelmäßig? 2-3 vielleicht. Wenn für den Rest dann bei Bedarf aktuelle Treiber automatisch aus dem Netz geladen werden, hab ich sicher nichts dagegen.

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  •  Medman sagte am 10. Februar 2009:

    Ich finde schon, dass das ein Rückschritt ist. Obwohl ich u.a. auch ein MacBook Pro im Einsatz habe, bei dem der Speicher ja auch nicht so superviel ist. ABER: es war und ist gut, sich bei einem Kunden ans Netzwerk / den Drucker anschließen zu können und einfach loszudrucken – ohne erst irgendwelche Treiber herunterladen zu müssen – nicht jeder Kunde hat eine 16 MBit Leitung – da können ein paar MB schon mal etwas länger dauern. Ums kurz zu machen: man sollte zumindest die Option haben, die Druckertreiber (alle als Paket) von der SystemDVD nachinstallieren zu können – dann hat man beide Vorteile.

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  •  Örks sagte am 10. Februar 2009:

    Solange ich ohne Installation von irgendwas auf einem stinknormalen PostScript-Laser über’s Netzwerk drucken kann, bin ich sehr dafür. Die zig Gigabytes an nach wenigen Monaten veralteten Tintentstand-Support-Reinigungs-Dialogfeldchen mit Hintergrundprozessen für Multifunktions-Bluetooth-Miniatur-Scanfax-UFOs können gerne bei “Bedarf” nachinstalliert werden.

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  •  Robert sagte am 10. Februar 2009:

    Cool… dann sitze ich demnächst irgendwo mal in einem Büro beim Kunden, dessen Drucker ich nutzen will und höre dann von deren IT Admin: “Tja, also in unser Netz auf den Drucker darfst Du, aber nicht ins Internet um die Treiber runterzuholen”.

    Klar es gibt UMTS…

    Ahja… und jeder runtergeladene Druckertreiber kostet mich hier dann auch ein bis zwei MB Traffic, die mich nahe an die Speed-Begrenzungsgrenze der Complete-Tarife bringen, wo es so einfach ist, die vorher von der DVD zu kopieren.

    Warum hat man denn vor 4-5 Jahren angefangen, i386-Ordner auf seinen (zugegeben Windows-)Platten zu schaufeln??? Genau: Um nicht jedesmal die CD’s zu suchen oder das Netz zu bemühen.

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  •  Mddin sagte am 11. Februar 2009:

    Jawol da kann Frau Grannemann’s Bodyguard aka cd mal wieder richtig auftrumpfen! ^^
    Zum Thema: interressant was mittlerweile alles so die Gemüter erhitzt bzw. eine Meldung wert ist. Und dann natürlich der Vergleich mit Vista… übrigens gibt’s das schon länger als unter Vista aber egal.
    Also ich denke auch nicht dass es nun wichtig ist ob da 1GB fehlt oder nicht. Ich lasse sie (genauso wie die Sprachen) beim Install auch weg. Wers haben will, kann Sie sich ja installieren und wenn das in Zukunft über die Flatrate kommt, so what? Ich versteh die Aufregung nicht. Aber ich seh es schon vor mir: One more thing…. Treiber nun per iPrint herunterladen am besten aus iTunes.
    Warum eigentlich dieser Vergleich mit GarageBand? Kann mir das einer erklären?

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  •  Christoph sagte am 11. Februar 2009:

    bei 500gb platten sind die paar treiber dann auch egal. peanuts.

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  •  zack sagte am 11. Februar 2009:

    Noch eine kurze Verständnisfrage meinerseits:

    Wie soll das eigentlich ablaufen? Apple lässt die zahlreichen Druckertreiber nicht mehr auf die Festplatte bzw. in das System einfließen. Wenn ich nun einen neuen Drucker neben mir zu stehen habe, kein Internet habe (realistisch ist dabei das Szenario “MacBook” – “an einem anderen Ort”), heißt das, dass ich den Drucker nicht wirklich effektiv (aus-)nutzen kann. Also müsste ich immer die Install-Disk mitnehmen, damit ich ggf. den einzelnen Druckertreiber nach installieren kann, denn über das Internet geht es ja nicht.

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