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Veröffentlicht am  12.02.09, 18:21 Uhr von  

Ripdev schützt iPhone-Apps vor Raubkopierern und Crackprogrammen

Crackulous hat nicht nur bei uns für Diskussionen gesorgt: Das Programm, mit dem sich iPhone-Apps vom Kopierschutz befreien lassen, lässt vor allem eine Frage aufkommen: Wie sicher ist der App Store und wie können Entwickler ihre Apps vor dem Klau schützen?

Ganz hilflos müssen Entwickler Programmen wie Crackulous nicht entgegentreten: Ripdev heißt der Service, mit dem sich Apps schützen lassen.

Die Entwickler von Ripdev haben einen Weg gefunden, um die Apps mit einem Zusatz zu versehen. Dieser hindert nicht nur die gecrackten Apps daran, gestartet zu werden, auch die aktuell vorhandenen Crack-Programme scheitern daran. Außerdem funktioniert es mit dem iPhone-SDK und die regulär gekauften Apps laufen auch auf iPhones mit Jailbreak.

Abonnenten von Ripdev können ihre Apps auf den Ripdev-Server hochladen, dieser bearbeitet die Apps und gibt geschützten Dateien hinterher wieder aus, danach kann man sie direkt im App Store einreichen.

Kostenlos ist die Sache nicht: Pro Quartal wird eine Gebühr fällig, außerdem wird für jede eingereichte App je nach Preis im Store eine Einrichtungsgebühr fällig. Entsprechend lohnt sich der Dienst vermutlich nur für eine kleine Gruppe Entwickler, die entsprechend viele Programme verkaufen. Verhindern lässt sich die Software-Piraterie nicht endgültig, aber es wird definitiv schwieriger.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 6 Kommentar(e) bisher

  •  Medman sagte am 12. Februar 2009:

    Ein wichtiger Hinweis wäre wohl auch wie der Crackschutz den funktioniert – ohne eine ständige Internetverbindung zu den Servern von Ripdev scheint nichts zu gehen. Nachdem selbst IT-Größen wie Microsoft und Konsorten keine lange Laufzeit für Ihre DRM Server garantieren soll ich also einer russichen Programmiererklitsche ohne postalische Adressangabe vertrauen und darauf basierende geschützte Programme kaufen?

    Sorry aber in letzter Zeit lassen die Qualität Eurer Artikel sowie die zugrundeliegenden Recherchen wirklich zu wünschen übrig…

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  •  Arne beyer sagte am 12. Februar 2009:

    Einspruch, medmann – ich kann keine Aufforderung zum Kauf von durch ripdev geschützten Programmen erkennen. Ich lese es als Information über neue Möglichkeiten.

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  •  krizZz sagte am 12. Februar 2009:

    Wenn hier jemand am Zuge ist – um das “Problem Crackulous” zu “lösen” – dann ist das wohl Apple und niemand anderes …

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  •  pablo sagte am 12. Februar 2009:

    … ich bin auch der Meinung das Apple für den nötigen Schutz der Software sorgen muss. Schliesslich muss man ja mind. 79€ zahlen um seine Programme einreichen zu können und zusätzlich kassiert ja Apple 30% bei jeder App. mit. Also das Angebot von Ripdev klingt mehr als nur unseriös!

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  •  ha sagte am 12. Februar 2009:

    Sehe ich ähnlich – wäre ich Entwickler, würde ich sicher nicht Kunde dort werden. Aber ich sehe es trotzdem als unsere Aufgabe an, darüber zu informieren. Der Artikel ist ein neutraler Bericht und deutet ja auch an, dass auch RipDev keinen echten Schutz vor Cracks bietet. Das sollte jedem halbwegs ernsthaften Entwickler aber ohnehin klar sein.

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  •  Tekl sagte am 12. Februar 2009:

    Und was bringt so ein Schutz?
    Das die Programme nicht mehr geknackt werden können und somit nicht auf illegalem Wege beschafft und installiert werden können.

    Was hat der Hersteller davon?
    Laut Statistik würde eine Person von Tausend das Programm kaufen, wenn keine Raubkopie verfügbar ist. Der Rest kauft es sich nicht.

    Rechnet sich der Schutz?
    Wenn eine App € 5 kostet und die Implementierung einen Tag dauert (8x~€60 = 480), braucht es schon 96.000 Raubkopien die man verhindern muss, damit es sich rechnet.

    Taugt der Schutz?
    Wie bei jedem anderen Schutz wird auch dieser Schutz früher oder später geknackt.

    Gut möglich, dass es Preisregionen gibt, wo es sich rechnet, aber man schau sich nur mal Photoshop an. In meiner Ausbildung hatte das jeder zu Hause auf dem PC. Ohne die Raubkopie hätten nur wenige das Programm wirklich gelernt. Leisten hätte sich das Programm eh keiner können. Und es gibt viele, die es sich leisten könnten, aber nicht wollen, weil sie es eigentlich gar nicht benötigen, sondern es nur haben, weil ‘alle’ es haben oder um eine seltene Spezialaufgabe damit zu erledigen.

    Interessant, dass es in der Branche wo am meisten raubkopiert wird auch Hersteller gibt, die ganz bewusst auf Kopierschutz und DRM verzichten:

    http://2dboy.com/2008/11/13/90/

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