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Veröffentlicht am  24.02.09, 13:41 Uhr von  

Rinspeed iChange: Elektro-Concept Car mit iPhone-Steuerung

Geht es um schnelle und futuristische Autos mit Elektroantrieb, ist in der Regel von Tesla Motos die Rede: Unter anderem die Google-Gründer Sergej Brin und Larry Page investierten in die E-Autoschmiede. Apple-affiner hingegen Rinspeed: die Schweizer Autobauer bringen eine Konzeptstudie für einen Elektro-Sportwagen, der statt Zündschlüssel mit iPhone bzw. iPod Touch gestartet wird.

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Von null auf 100 in vier Sekunden, 150kW-Elektromotor und die Grundidee, dass sich das Auto je nach Fahrgastzahl umbaut: es bräuchte keine Apple-Hardware mehr, um dem Konzeptentwurf futuristischen Charme zu verleihen. Gestartet wird das Auto aber, um die Technikverliebtheit des Designs abzurunden, mit dem iPhone bzw. dem iPod Touch. Während der Fahrt dient der Touchscreen weiter als Bedienelement, mit dem beispielsweise das Fahrlicht ein- und ausgeschaltet werden kann.

[singlepic id=2840 w=200 float=left] Namenstechnisch ist der “iChange” nicht nur dezent an Apples Nomenklatur angelehnt. Auch neben der Bezeichnung scheint man sich am Apple-Prinzip der Anpassung der Technik an den Menschen zu orientieren. Im kleinen passt sich das Auto den Bedürfnissen der Fahrgäste an, im Großen will man die Zukunftsfähigkeit einer Industrie unter Beweis stellen, die durch Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung in der Kritik steht und zu drastischen Änderungen gezwungen ist.

[singlepic id=2841 w=200 float=right] Ausführliche Informationen bietet Rinspeed im PDF-Format an. Die Frage nach der Reichweite des Li-Ion-Akkupacks wird dort leider nicht beantwortet. Eine stilvolle Freisprechanlage wird das Konzeptauto aber definitiv bieten. Und natürlich eine ganze Reihe von Gedanken anregen, wie die zukünftige Konvergenz von High-End-Gadgets, Alltagsgebrauchsgegenständen und großtechnischen Systemen wie dem Straßenverkehr gestaltet sein könnte.

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 3 Kommentar(e) bisher

  •  Pepe sagte am 24. Februar 2009:

    Das ist natürlich praktisch: Klaut man einem das Handy bekommt man hier das Auto gleich mit dazu :-)

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  •  JMM sagte am 24. Februar 2009:

    Range Rover hatte doch auch mal ein Conceptcar, dass sich via iPhone bedienen ließ…

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  •  Marrtin sagte am 25. Februar 2009:

    Ich begrüße innovative Konzepte und alternative Fahrzeug-Antriebe. Aber warum ich einen Taschencomputer (aka iPhone oder iPod) benötige um die Scheibenwischer zu betätigen oder das Licht einzuschalten, erschließt sich mir ganz und gar nicht. Zum Ersten: was ist, wenn das Ding während einer Reise kaputt geht oder geklaut wird? Kann ich dann das Fahrzeug nicht mehr bedienen? Zweitens sind die Kernfunktionen ganz andere, nämlich telefonieren und/oder Musik hören. Auf dem Display müssten aber permanent die Bedienelemente für die Autosteuerung eingeblendet sein. Musik hören / telefonieren / navigieren… wären dann passé. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass ich während der Fahrt permanent auf das Display schauen müsste, um eine Aktion wie z.B. Licht einschalten, auszulösen. Da der Touchscreen keinerlei haptische Rückmeldung bietet, bin ich permanent abgelenkt – beim klassischen Bedienkonzept liegen die Hebel und Schalter an vertrauten Positionen und ich kann sie selbst in Dunkelheit bedienen.
    Aber vielleicht geht das Konzept ja auch noch viel weiter und bietet entsprechende Fahrassistenten (automatische Geschwindigkeit / Abstand zum Vordermann, Fahrspur-Assistent, Drive-By-Wire usw. an). Dann würde allerdings die Rechenleistung des kleinen iPhone nimmer ausreichen.

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