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Veröffentlicht am  3.03.09, 17:56 Uhr von  kg

iMac: Einsteiger-Mac, der vor allem seinen Preis hat

iMacAls “All-in-One-Computer für alle” bezeichnet Apple selbst den neuen iMac auf der Infoseite. Ausstattungstechnisch mag dies der Fall sein, preislich überrascht Apple aber: Kostete das kleinste iMac-Modell bisher knappe 1000 Euro, schlägt der Einsteiger-iMac mit 1099 € zu Buche.

Wir haben euch bereits berichtet, welche Neuerungen die neuen iMacs mit sich bringen, jetzt folgt ein genauerer Blick auf die Unterschiede zwischen alten und neuen iMacs.

Ja, der Einsteiger-iMac* ist teurer geworden. Allerdings ist die Ausstattung des 20″-Modells jetzt auch verbessert worden, eine Tatsache, die einige sicher freuen dürfte.

Anstatt 2,4 GHz hat der kleinste iMac nun 2,66 GHz im Gehäuse. “Der kleinste iMac” trifft es dabei sehr gut: Nur das Modell für 1099€ besitzt ein 20″-Display, alle anderen wurden mit 24″ Bildschirmdiagonale ausgestattet.

Waren bisher die Grafikchips von ATI, steckt nun in allen iMacs ein Chip von NVIDIA, bei den zwei günstigeren ein NVIDIA 9400M, beim 2,93 GHz-Modell eine NVIDIA GeForce GT120 (früher bekannt als 9400 GT), und beim Topmodell mit 3,06 GHz eine NVIDIA GeForce 130 (auch bekannt als GeForce 9600 GT). Optional besteht bei den beiden größten Modelle außerdem die Möglichkeit, eine ATI Radeon HD 4850 einbauen zu lassen.

Aufgestockt wurde auch der Festplattenspeicher: Von 320GB bis 1TB reicht die Spanne vom günstigsten bis zum teuersten Modell.

Während das kleinste Modell mit 2GB RAM ausgestattet ist, wurde den 24″-Modelle 4 GB RAM verpasst. Maximal lassen sich in den iMac künftig 8GB RAM einbauen, bisher lag das Maximum bei 4 GB.

Auch die iMacs verfügen ab sofort über einen Mini DisplayPort-Anschluss, der Unterstützung für DVI-, Dual-Link-DVI und VGA-Video mitbringt. Dafür werden allerdings die üblichen Adapter benötigt.

Waren bisher drei USB 2.0-Anschlüsse Standard, sind es nun vier, außerdem wurde der FireWire 400-Anschluss ausgebaut, künftig gibt es nur noch einen FireWire 800-Anschluss.

Standardmäßig kommt mit dem iMac jetzt das heute ebenfalls erschienene neue, kabelgebundene Apple Keyboard ohne Ziffernblock, das vom Tastenlayout dem Bluetooth-Keyboard gleicht.

Alles in Allem war das Update der iMac-Reihe vor allem eine logische Angelegenheit. Vor allem die Auffrischung mit aktuelleren Grafikchips war hinsichtlich des demnächst erscheinenden Snow Leopard fast schon reine Formsache. In Sachen Einstiegspreis kann man Apple allerdings einen Vorwurf machen: Mit einem um 100 Euro höheren Einstiegspreis für den iMac tun sie sich un den potentiellen Umsteigern sicher keinen Gefallen. Darüber kann auch die bessere Hardware nicht hinwegtäuschen.

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 12 Kommentar(e) bisher

  •  Mäddin sagte am 3. März 2009:

    Also wer jetzt noch zum 20″ greift ist selbst schuld. Und für Switcher gibt es glaub ich größere Probleme als 99€ mehr oder weniger…
    Das Preis-Problem seh ich eher beim MacMini der sich wieder mal als ungeliebtes Stiefkind Apple’s outet. Weder Design noch Preis-Leistung sind hier aktuell.

    Ich freu mich dass ich gewartet habe und nun gleich den 24″ bestelle :-) nur ein kleines Event hätte mich dann doch erfreut…

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  •  rbq sagte am 3. März 2009:

    Das eigentliche Problem dürfte sein, dass Apple zur “alten” Dollar-Umrechnung zurückgefunden hat.

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  •  cliper53 sagte am 3. März 2009:

    Also ich finde das schon cool das man einen zweiten monitor an den iMac anschliesen kann

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  •  Itschi sagte am 4. März 2009:

    Was mich an den neuen iMacs am meisten stört, sind die alten TFTs.
    Ich hätte auf jeden Fall RGB-LED Beleuchtung wie beim neuen MacBook und dem 24″ LED Cinema Display erwartet.
    Das hätte auch den etwas höheren Preis gerechtfertigt.

    Alles in allem nur eine Verfeinerung der Produktpalette.
    Deshalb nur das silent update.

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  •  ml sagte am 4. März 2009:

    @Itschi: Hier irrst du! Die MacBooks oder das 24″ ACD haben keine RGB-LED-Hinterleuchtung. Apple verbaut hier sog. Pseudo-White-LEDs die weißes Licht abgeben. Bildschirme mit RGB-Hinterleuchtung sind momentan noch deutlich teurer und hätten den Preis für den iMac wohl noch deutlich nach oben klettern lassen.

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  •  ml sagte am 4. März 2009:

    BTW: Ist jemandem schon aufgefallen, dass Apple dem iMac standardmäßig eine neue Tastatur ohne Zahlenblock beilegt? Die kabelgebundene Tastatur entspricht damit dem drahtlosen Bluetooth-Modell. Glücklicherweise kann man ohne Aufpreis auch eine vollwertige Tastatur bestellen.

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  •  Itschi sagte am 4. März 2009:

    Hier hast Du natürlich recht. Sorry.
    Die MB und das LED Cinema Display haben weiße LEDs. die eine gleichmäßigere Ausleuchtung haben. Dazu sind sie sehr viel sparsamer im Energieverbrauch.
    Nachdem Apple jetzt so auf “green” macht, hätte ich erwartet, daß hier die neueste Technik zum Einsatz kommt.
    Apple verbaut sie ja bereits.

    Die neue Tastatur ist natürlich ein Witz. Das sie mit Kabel ist, finde ich sehr positiv, wer will schon am Sonntag Abend nach Batterien suchen wenn die mal wieder leer sind. Nach Murphy kommt das ja immer zum ungünstigsten Zeitpunkt vor. Und warum soll man sich freiwillig der Funkstrahlung aussetzen, wenn der zu überbrückende Abstand gerade mal 30 cm beträgt.
    Aber auf den Zahlenblock möchte ich nicht verzichten. Diese Einschränkung nehme ich bei einem Notebook in Kauf, aber nicht bei einem Desktop Rechner. Dies ist eindeutig ein downgrade.

    Daß der kleinste 24″ nur Chipsatzgraphik hat ist ebenfalls eine Verschlechterung. Auch wen die einigermaßen flott sein ist, zweigt sie sich doch teuer bezahlten Hauptspeicher ab. Beim 20″ mit nur 2 GB Ram wird es da etwas eng.

    Alles in allem habe ich das Gefühl, die jetzt vorgestellten iMacs sind nur ein Zwischenschritt. Apple wollte wahrscheinlich stärkere Rechner vorstellen, kann aber nicht, da sich Intel und Nvidia wegen der Chipsätze nicht einig sind und das Geld beim Kunden im Moment nicht so locker sitzt.

    Ich erwarte in einem halben Jahr neue Modelle.

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  •  noname sagte am 4. März 2009:

    Was für Panels sind jetzt eingebaut!

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  •  Katti sagte am 4. März 2009:

    @noname Es ist kein LED, wie viele vermutet haben, sondern ein LCD-Displaypanel. Beim 20″-Modell wurde beispielsweise dieses hier verbaut.

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  •  noname sagte am 4. März 2009:

    und wie ist der 24″?

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  •  Katti sagte am 4. März 2009:

    Von der Macart her gleich: Ebenfalls ein LCD.

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  •  noname sagte am 4. März 2009:

    OK Danke dan wird es wohl der alte werden den der hat IPS/VA-Panel!

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