MACNOTES

Veröffentlicht am  3.03.09, 17:15 Uhr von  

Mac mini: Längst überfälliges, aber teures Update

Mac miniWir haben euch heute nachmittag bereits eine kurze Zusammenfassung gegeben, welche Neuerungen die Updates von iMac, Mac mini und Mac Pro so mit sich gebracht haben.

Vor allem beim über anderhalb Jahre alten Mac mini war ein Update schon seit langem im Gespräch, erst zur Macworld gab es wieder Gerüchte um einen runderneuerten mini. Nun ist er also da, aber weniger spektakulär als von vielen erhofft und erwartet.

Standardmäßig haben beide Varianten des Mac mini* einen 2,0 GHz Intel Core 2 Duo eingebaut (bisher waren es 1,83 bzw 2,0 GHz). Der Systembus ist allerdings merklich schneller: Waren es bisher 667, gibt es jetzt 1066 MHz. Optional kann man sich den mini auch mit einem 2,26 GHz-Prozessor ausstatten lassen.

Anstatt einer Intel GMA 950 laufen jetzt beide Mac mini mit einem NVIDIA GeForce 9400M-Chip, der in den meisten Apple-Geräten mittlerweile Standard ist.

Etwas enttäuschend ist die Festplattensituation: Lediglich eine 120GB-SATA-Festplatte wurde dem mini in der günstigeren Variante gegönnt, während das teurere Modell von Haus aus über 320GB Speicherplatz verfügt.

Auch in Sachen RAM war Apple sparsam: Lediglich über 1 GB RAM verfügt der günstigere mini, während das teurere Modell 2 GB eingebaut hat. Maximal lässt sich der mini auf 4GB aufrüsten.

Neu ist das obligatorische 8-fach-SuperDrive-Laufwerk, welches bisher nur im teureren Modell verfügbar war.

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Wo bisher 4 USB-2.0-Ports und ein FireWire 400-Port zur Verfügung standen, gibt es jetzt 5 USB-Ports und einen FireWire 800-Anschluss. Außerdem steht jetzt neben dem Mini-DVI-Anschluss ein Mini DisplayPort zur Verfügung. Damit lässt sich der mini jetzt auch mit den neuen LED Cinema Displays benutzen, von denen bisher nur Nutzer aktueller Unibody-Notebooks profitieren konnten.

Ebenso wie die Notebook-Reihe gehört auch der mini jetzt in die Rubrik “Grüner Mac”. Alle internen Kabel sind ohne PVC, auf bromhaltige Flammschutzmittel wurde verzichtet, das Gerät ist außerdem Energy Star-konform. Insgesamt soll er bis zu 45% weniger Strom verbrauchen als sein Vorgänger.

Insgesamt ist das Update des Mac mini* nicht überragend, sondern eher im Rahmen des lange Überfälligen. Für knapp 600 Euro bekommt man einen zwar durchaus passablen, aber für die Ausstattung meines Erachtens zu teuren Rechner; bisher kostete das Einsteigermodell nur 499 Euro. Besonders überraschend ist der große Preisunterschied zwischen Basismodell und dem Topmodell: Für 200 Euro mehr gibt es lediglich 200GB mehr Festplattenspeicher und 1GB mehr RAM, alle anderen Hardwarekomponenten sind gleich.

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 10 Kommentar(e) bisher

  •  Benski sagte am 3. März 2009:

    Hängt der höhere shared memory des Grafikchips direkt mit den 2 GB Ram des teureren Modells zusammen, oder ist das noch mal eine systemische Restriktion, die ich auch durch Aufstocken der günstigen Variante auf 2 oder mehr GB RAM nicht umgehen kann?

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  •  Chilloutman sagte am 3. März 2009:

    Ich würde sagen nein. Mehr ram veranlasst die Karte nicht dazu mehr davon zu benutzen.

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  •  Benski sagte am 3. März 2009:

    In diesem Fall hätten wir ja neben der Festplatte und dem RAM noch einen Punkt mehr für das teurere Modell. Auch wenn ich davon ausgehe, dass dies keine technische Restriktion der verbauten Hardware sein dürfte.

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  •  Floehle sagte am 3. März 2009:

    Den hohen Preis kann ich wirklich nicht nachvollziehen!

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  •  Simón sagte am 3. März 2009:

    Stimme Floehle zu; Was mich aber noch mehr verwundert, sind die beiden (unterschiedlichen!) Display-Anschlüsse, das passt doch so gar nicht zu Apple.

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  •  da sagte am 3. März 2009:

    @ Benski und Chilloutman: auf der apple.com könnt Ihr nachlesen, dass der Grafikchip mit 1 GB RAM nur 128 MB beansprucht und mit 2 GB 256 MB.

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  •  Kevin Dax sagte am 3. März 2009:

    Kann man mit den zwei Display Ports auch zwei Momitore parallel anschließen?

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  •  chris sagte am 3. März 2009:

    mac mini und ACD. lol. da ist ja das display teuerer als der rechner… wer sich ein ACD kauft, der at auch bestimmt das nötige kleingeld für ein macpro ;). denn vergleichbar gute displays gibt es bestimmt auch billiger. miniDVI hätte voll ausgereicht. das scheint mir etwas schlecht durchdacht seitens apple.

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  •  alexander sagte am 3. März 2009:

    @chris: miniDVI hat aber kein HDCP, was fuer ggf. BluRay, und sei es auch nur unter BootCamp, noetig ist.
    MiniDP entspricht komplett der DP Spezifikation und unterstuetzt somit auch HDCP.
    Ausserdem kann man damit hochaufloesendere Displays ansprechen.

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  •  Aquila sagte am 3. März 2009:

    @chris: Aber ich könnte mir einen mini als MediaPC vorstellen. Und so ein MacPro macht sich nicht so gut im Wohnzimmer.

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