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FireWire 400 verschwindet aus der Apple-Hardware

FireWireBei den Unibody-MacBooks wurde der FireWire-Port bereits komplett abgeschafft, alle am Dienstag aufgefrischen Rechner sind ab sofort mit einem FireWire 800-Port ausgestattet.

Apple hat sich klammheimlich von von FireWire 400-Anschluss getrennt. Und das mit Recht.

Nur noch ein regulär erhältlicher Apple-Rechner hat noch FireWire 400: Das weiße MacBook. Alle anderen haben entweder gar kein FireWire oder direkt die doppelt so schnelle Variante FireWire 800 eingebaut.

Und es verwundert nicht: Mit USB 2.0 gibt es einen Port, der je nach Anwendungsbereich vergleichbares leistet und deshalb auch an vielen Massenspeichergeräten verbaut ist. Außerdem war FireWire nie ein Allerwelts-Port. Das könnte auch daran liegen, dass Apple sich jeden verbauten FireWire-Port bezahlen lässt: 25 US-Cent Lizenzgebühren fallen für Hersteller an, wenn sie FireWire einbauen möchten.

FireWire ist ein akzeptierter Standard, gerade Videokameras und externe Festplatten nutzen den Port nach wie vor. Dennoch ist er eher der unliebsame Mitschüler als der Klassenbeste. Außerdem gibt es mit FireWire 800 ja bereits seit über sechs Jahren einen Standard, der merklich schneller und zudem noch kompatibel mit den alten FireWire 400-Geräten ist (sofern man ein entsprechendes Kabel hat).

Ein Argument, das für die Aufrechterhaltung des FireWire 800-Ports spricht ist der Target Mode, in dem sich ein Rechner ohne lauffähiges Betriebssystem als Festplatte auf einem anderen Rechner mounten lässt. Manchmal einer der letzten Auswege, Daten zu retten.

Der Sprung von FireWire 400 auf FireWire 800 in den Apple-Rechnern ist primär ein logischer Entwicklungsschritt in Apples Hardwarearchitektur, vor allem im Bereich der High-End-Modelle. Es ist schön zu sehen, dass Apple auch weiterhin den FireWire-Support mitbringt, der in der 800er-Variante ohne Frage die bessere und vor allem schnellere Wahl ist.

Kathrin Grannemann
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Kathrin Grannemann, Chefredakteur
05.03.2009, 18:13 Uhr
News & Rumors
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7 Kommentare

  1. Profilbild

    05.03.09, 18:32 Uhr, #1

    chris meint:

    “….Dennoch ist er eher der unliebsame Mitschüler als der Klassenbeste. …” – wie ist das bitte begründet?

    FireWire 800 ist besser als USB 2.0. Den Datendurchsatzunterschied kann man vernachlässigen, aber ich denke dabei nur an die CPU-Auslastung durch USB.

  2. Profilbild

    05.03.09, 19:47 Uhr, #2

    Brabbel meint:

    Firewire was USB (egal welche Version) schon immer überlegen und dank der tatsache, dass die neuesten MacBooks kein Firewire mehr haben, durfte ich mir nun ein MacBook Pro kaufen. Das dieses wiederum keinen FW400-Anschluss hat nervt genau so wie das Fehlen eines DVI-I-Anschlusses. Adapter, Adapter, Adapter..

    Gruß Brabbel

  3. Profilbild

    05.03.09, 20:15 Uhr, #3

    niko meint:

    Ist denn der Targetmodus mit den 800er nicht möglich?

  4. Profilbild

    05.03.09, 20:52 Uhr, #4

    Mäddin meint:

    Ist USB kostenlos?

  5. Profilbild

    05.03.09, 21:29 Uhr, #5

    Bidone meint:

    Targetmodus geht auch mit FW800.
    Habe meine Programme vom alten MB auf das MBP damit kopiert. Einfach genial.
    War früher selbst FW Muffel aber wenn man es einmal nutzt ist man begeistert.
    Schade das es am MB eingespart wurde.

  6. Profilbild

    05.03.09, 23:03 Uhr, #6

    Chilloutman meint:

    Erst fw800 ist für mich interessant. Fw400 Speed kann mir usb beinahe Auch bieten. Nur wegen targetmode brauche ich das nicht, ist aber natürlich ein schônea Feature.

  7. Profilbild

    06.03.09, 8:38 Uhr, #7

    cliper53 meint:

    Ich hab Firewire noch nie genutzt finde es aber schade weil USB einige unschöne dinge hat.


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