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Palm Pre sagt dem iPhone den Kampf an

Palm Pre vs. iPhoneDas Palm Pre wird seit einigen Monaten als zukünftiger iPhone-Konkurrent gehandelt, bis Ende Juni wird es noch dauern, bis es auch käuflich zu erwerben ist.

Angekündigt hat das Palm-Investor Roger McNamee, der zudem optimistisch ist, dass ehemalige Erstkäufer eines iPhones auf das Palm Pre umsteigen werden.

Der Release-Termin des Pre könnte symbolischer nicht gewählt sein: Am 29. Juni 2007 kam das iPhone mit 2-Jahres-Vertrag bei AT&T auf den Markt, am 29. Juni diesen Jahres soll mit dem Pre ein “iPhone-Killer” kommen- und nach McNamees Wünschen nach bisherige iPhone-Kunden in einen neuen Vertrag mit dem Pre ziehen. Und er scheint davon sehr fest überzeugt zu sein:

“Nicht eine dieser Personen wird einen Monat später noch ein iPhone benutzen. Wer damals ein iPhone gekauft hat, wollte das tollste Gerät auf dem Markt haben. Jetzt ist der 2-Jahres-Vertrag abgelaufen. Schauen sie herum und sagen sie mir, was sie kaufen würden.”

Vor allem das Palm-Betriebssystem soll dem Pre einen Schub geben, da es eine längere Entwicklungsgeschichte als das des iPhones besitzt.

Es gibt da aber einige Dinge, die Roger McNamee bei seinen Überlegungen nicht beachtet hat. Zum einen können Nutzer eines alten iPhone durchaus auf das neuere 3G-Modell umsteigen. Außerdem ist es gut möglich, dass Apple selbst wie bereits in den letzten beiden Jahren ein frisches Modell auf den Markt bringt.

Außerdem hat das iPhone ein Feature, von dem das Palm Pre und viele andere Mobiltelefone nur träumen können: Den App Store. Immer dabei, gefüllt mit nützlichen (und manchmal auch weniger nützlichen) Programmen, die dem Gerät einen echten Mehrwert verschaffen. Den es in vergleichbarer Form derzeit nirgendwo anders gibt, und der genau das ist, was das Gerät so einzigartig macht. Was hat das Palm Pre da aktuell entgegenzusetzen? Nicht viel.

Einfach so irgendwer ist der Herr McNamee nicht: Er ist Mitgründer von Elevation Partners, einer Investmentfirma, zu deren Partnern auch Bono von U2 gehört. Im Dezember haben sie 100 Millionen Dollar dafür investiert, den Aktienanteil an Palm von 25 auf 39 Prozent zu erhöhen.

Der amerikanische Mobilfunkanbieter Sprint kündigte an, das Palm Pre in der erste Jahreshälfte anzubieten, Palm selbst erhofft sich, mit dem Pre endlich mal wieder ein Quartal mit schwarzen Zahlen zu haben. Das Timing und der Erfolg des Pre sind laut Maynard Um von UBS jetzt kritische Faktoren, die nicht so richtig eingeschätzt werden können.

Kathrin Grannemann
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Kathrin Grannemann, Chefredakteur
09.03.2009, 15:30 Uhr
News & Rumors
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11 Kommentare , 3 Trackbacks

  1. Profilbild

    09.03.09, 15:37 Uhr, #1

    Jim Panse meint:

    Optimistisch kann er ja gerne sein, trotzdem wird das Pre dem iPhone nicht das Wasser reichen…

  2. drsteino

    09.03.09, 15:41 Uhr, #2

    drsteino meint:

    Die sollten nicht vergessen, dass es sehr Wahrscheinlich ist, dass im gleichen Zeitraum (oder etwas später) auch ein neues iPhone kommt.

  3. Profilbild

    09.03.09, 15:44 Uhr, #3

    Alex meint:

    “…. der App Store. Immer dabei, gefüllt mit nützlichen (und manchmal auch weniger nützlichen) Programmen,”

    99% sind Müll, vom Rest werden 90 % nach einer Woche nicht mehr genutzt. Was bleibt da noch?

    Der AppStore ist doch kein Argument.

  4. Profilbild

    09.03.09, 15:45 Uhr, #4

    stefan meint:

    Der Typ hält laut eurer Aussage 39% Prozent an dieser Pleitefirma, was soll der sonst anderes sagen? Mal abgesehen davon, das auch Apple ein neues iPhone bringen wird werden viele sicher nicht die Investitionen in Apps und Musik wegwerfen, um sich so einen Abklatsch zu kaufen. Das Pre bringt zwar ein paar neue gute Ideen mit, aber revolutionär wie damals ein iPhone ist es eben nicht.

  5. Profilbild

    09.03.09, 15:52 Uhr, #5

    christoph meint:

    Warum gibt eigentlich nie einer Quellen an?

  6. Profilbild

    09.03.09, 16:05 Uhr, #6

    vormi meint:

    quellen? wofür?
    da stehen keine gerüchte, das sind fakten und aussagen xD

  7. Pepe

    09.03.09, 16:09 Uhr, #7

    Pepe meint:

    Die Quelle ist doch da. Ein Link verweist eindeutig auf ein Meldung bei Bloomberg.

  8. Profilbild

    09.03.09, 17:08 Uhr, #8

    nick meint:

    Warum sollte ein neues Gerät dem iPhone nicht das Wasser reichen können? Wenn es vernünftig umgesetzt ist, die Hardware zur Software passt, also ein gutes Konzept dahinter steht, sehe ich da durchaus Möglichkeiten. Konkurrenz belebt das Geschäft und im Zweifelsfall kann der Nutzer davon profitieren.

  9. Profilbild

    09.03.09, 17:29 Uhr, #9

    Chris meint:

    Also ich bin durchaus ein iPhone-Verfechter, trotzdem werd ich es so schnell wie möglich verscherbeln wenn der Palm Pre erscheint. Einfach ein sehr geniales Gerät.

  10. Profilbild

    10.03.09, 10:08 Uhr, #10

    Krutius meint:

    längere entwicklungsgeschichte?
    naja, das iphone hat die lange entwicklungsgeschichte von OS X zu bieten. das ist kaum zu toppen.

  11. Profilbild

    10.03.09, 15:21 Uhr, #11

    TheBest meint:

    Das Palm Pre hat außerdem was zu bieten was dem AppStore das Wasser reichen kann… nämlich Amazon Store!!

  12. Profilbild

    [...] dem Schreiben an die oberste Börsenaufsicht wird vieles von dem relativiert, das McNamee in seinem Interview mit Bloomberg so von sich gelassen hat. Insgesamt 10 Punkte stehen in dem Dokument, unter anderem geht es um [...]

  13. Profilbild

    13.03.09, 14:15 Uhr, #13

    BlackBerry sponsert Welttournee von U2 meint:

    [...] Palm involviert: Er ist Partner der Investmentfirma Elevation Partners, deren Chef Roger McNamee im Bloomberg-Interview überschwänglich über die Zukunft des Palm Pre philosophierte (und heute von Palm ein wenig [...]

  14. Profilbild

    [...] Palm sind solche Probleme Hiobsbotschaften, da es beim Pre um alles oder nichts geht. Die angeschlagene Firma braucht dringend ein einnahmenstarkes Quartal, um die Verluste der letzten [...]


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