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Veröffentlicht am  12.03.09, 12:52 Uhr von  rj

Sixt wirbt mit iPhone-Bildern unter CC-Lizenz

Sixt mit CC-Bildern des iPhone 3GApple sieht den kommerziellen Gebrauch der Pressebilder des iPhone ungern – daher existieren professionelle Aufnahmen des iPhone 3G, die vom 3Gstore unter Creative-Commons-Lizenz zur Verwendung, Verbreitung und Bearbeitung freigegeben sind. Der Autovermieter Sixt sah sich mit den unter “Copyleft” freigegebenen Bildern auf der sicheren Seite – nach einem E-Mail-Newsletter wurde gestern auch eine großformatige Anzeige in der Süddeutschen Zeitung von einer CC-Aufnahme des iPhone 3G geziert.

[singlepic id=3061 w=200 float=left] Der Sixt-Newsletter Anfang der Woche war bereits mit den freien Bildern des iPhone versehen, auch bei der gestrigen Printanzeige in der Süddeutschen Zeitung verließ sich Sixt auf die Rechtssicherheit, die Creative Commons-Lizenzen bieten – die eigene iPhone-Applikation zur Mietwagenbestellung wurde unter anderem mit einem 10%-Nachlass für alle via iPhone getätigten Wagenmieten beworben.

Die Apple-Pressebilder sind nur für die redaktionelle Berichterstattung freigegeben – einleuchtend, aber gelegentlich ärgerlich, wenn jenseits der Presseberichterstattung iPhone-Bildmaterial vonnöten ist. Über Apples Haltung kann man sich streiten (bewirbt doch jede App und jedes Angebot auch die Hardware aus Cupertino), aber konstruktiver ist das Bereitstellen alternativer, hochwertiger Bilder. [singlepic id=3064 w=200 float=right] Das sagte sich der von Apple abgemahnte 3Gstore und ließ professionelle Fotografien fertigen, welche nun zur Verwendung unter CC-Lizenz auch in beliebigen kommerziellen Kontexten zur Verfügung stehen.

Die Creative Commons haben sich auch in Deutschland etabliert als alternative Lizenz, oft auch “Copyleft” genannt – eine Vielzahl von Werken und Medien stehen inzwischen unter verschiedenen weit gefasster Freigabe zur Verwendung bereit. In Sachen iPhone-Bildern hat mit Sixt ein bekannter Player am Markt nun die Möglichkeiten der Alternativlizenz genutzt – wegen der verwendeten (c)-Copyrightauszeichnung kann man da ein Auge zudrücken, schließlich ist das Copyleft-cnoch nicht in den gängigen Zeichensätzen angekommen.

(iPhone-Produktbild: (cc-by) 3Gstore.de)

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 8 Kommentar(e) bisher

  •  @3Gstore sagte am 12. März 2009:

    Cool @Macnotes schreibt gerade dass Sixt für die Printkampagne die CC-lizensierten iPhone Bilder nutzt http://tinyurl.com/anhka2

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  •  @randolf sagte am 12. März 2009:

    RT @3Gstore Sixt nutzt für die Printkampagne die CC-lizensierten iPhone Bilder http://tinyurl.com/anhka2

    Antworten 
  •  @der_andre sagte am 12. März 2009:

    Zu sehen gibt es das #Copyleft im Artikel zur gewollt Apple-provozierenden iSixt-fürs-iPhone-Kampagne via Macnotes http://tinyurl.com/anhka2

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  •  Mddin sagte am 12. März 2009:

    Na endlich noch mehr Werbung für den 3″Store

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  •  nix sagte am 12. März 2009:

    iNfach billig… wenn ein grosser wie SIXT mit so einem schweren Budget noch nicht einmal Geld für einen eigenen Fotographen hat, der eine Aufnahme des iPhones mit der eigenen App im Display machen kann…

    Das Getue mit CC und Copyleft ist für jemanden wie SIXT einfach nur arm… sorry…

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  •  rj sagte am 12. März 2009:

    Also sorry, das finde ich vollkommen Panne. Copyleft ist eine verdammt feine Sache und wird *grade dadurch* gestaerkt und bekannter, dass eben auch “ein grosser wie SIXT” mit selbigem arbeitet. Dass es Alternativen zum “all rights reserved” gibt, wissen noch immer verdammt wenig Leute, dass sie bitter noetig sind, wird kaum wer bezweifeln, der ein wenig mehr vom Netz gesehen hat. An dieser Lage wird sich aber mit Sicherheit nichts aendern, wenn dieselben drei Leute fuer dieselben dreissig Nutzer CC-Medien bauen.

    Wem bitte ist damit gedient, wenn dasselbe Geraet xmal fotografiert wird, nur damit jeder sein “Rechte alle meine!” unter seine Version schreiben kann? Und wie soll sich an dieser Situation was aendern, wenn nicht auch eben “die grossen” die neuen Moeglichkeiten nutzen und grade dadurch auch bekannter machen?

    Ums noch auf die Spitze zu treiben, wenn ich grade eh in Schwung bin: ein gewisses Betriebssystem, das zu nutzen ich hier einige Leser in Verdacht habe, basiert auch auf alternativ lizenzierter Arbeit anderer, die unter etwas freieren Bedingungen zur Verfuegung stehen. Konsequent waere, Apple gleich mitzudissen, dass sie fuer ihr OS nicht was ordentliches von Grund auf selber gebaut haetten.

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  •  Floehle sagte am 13. März 2009:

    Jetzt müsste die Sache nur noch funktionieren!

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  •  yvangkwheng sagte am 1. April 2010:

    Ums noch auf die Spitze zu treiben, wenn ich grade eh in Schwung bin: ein gewisses Betriebssystem, das zu nutzen ich hier einige Leser in Verdacht habe, basiert auch auf alternativ lizenzierter Arbeit anderer, die unter etwas freieren Bedingungen zur Verfuegung stehen. Konsequent waere, Apple gleich mitzudissen, dass sie fuer ihr OS nicht was ordentliches von Grund auf selber gebaut haetten.

    Antworten 

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