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Veröffentlicht am  22.03.09, 18:08 Uhr von  

Programme umtauschen im App Store – demnächst auf Kosten der Entwickler?

App StoreSeit ein paar Tagen gibt es neue Bestimmungen für kostenpflichtige Programme im App Store. Diese betreffen nicht nur die Entwickler, sondern auch die Nutzer: Sie besagen nämlich, dass diese bis zu 90 Tage nach dem Kauf das Recht haben, die jeweiligen Apps gegen Geldrückerstattung umzutauschen.

Zugetragen wurde uns diese Information von einem Entwickler, der durch einen Post im Entwicklerforum darauf aufmerksam wurde. In Absatz 6.3 der neuen Bestimmungen wird festgelegt, dass Käufer ihre gekaufte Lizenz zurückzugeben und das Geld dafür wiederbekommen dürfen sollen.

Als Nutzer von Bezahl-Apps eine feine Sache, denn merkt man innerhalb der ersten drei Monate nach Kauf, dass sich die Investition nicht gelohnt hat, kann man unter Angabe von den jeweiligen Gründen den Kauf rückgängig machen.

Es bereits seit einiger Zeit möglich, gekaufte Apps umzutauschen. Die sehr versteckte Vorgehensweise: Das Programm aus der Einkaufsstatistik (zu finden im iTunes Store ganz unten) heraussuchen, auf den “Ein Problem melden”-Link klicken und dann den jeweiligen Grund für den Umtausch eingeben. Darunter zählen unter anderem Bugs, die es unmöglich machen, die App zu nutzen oder wenn eine App nicht funktioniert wie erwartet. Innerhalb von 48 Stunden bekommt man dann eine Antwort, und im besten Fall innerhalb von maximal fünf Tagen sein Geld zurück.

In den neuen Entwicklerbestimmungen liegt exakt auf der Funktion aber das Problem: Tauscht ein User die App um, bekommt er zwar die kompletten Kosten von Apple zurück, Apple selbst behält aber die 30% des Kaufpreises, die ihnen vom Entwickler für jede verkaufte App zustehen. Insofern verständlich als dass Apple nicht für Fehler haften muss, wenn der Entwickler eine fehlerbehaftete App veröffentlicht, aber ein Dorn im Auge einiger Entwickler, die nicht für einen Umtausch haften müssen, dem sie selbst nie zugestimmt haben. Bisher wurde für die “refunds” nichts berechnet, mit den neuen Bestimmungen ändert sich das offenbar.

Die Quote an Nutzern, die überhaupt von der Umtausch-Option machen, ist im Moment schwindend gering, wenn man den jeweiligen Kommentaren im Entwicklerforum glauben darf. Das könnte unter anderem auch daran liegen, dass von den Nutzern kaum jemand von dieser Möglichkeit weiß. In den offiziellen Storebedinungen heißt es außerdem, dass ein Umtausch nicht möglich ist- es sei denn man kann ihn stichhaltig begründen.

Warum Apple die lange Umtauschfrist von 90 Tagen einräumt, ist vielen Entwicklern ein Rätsel, denn für gewöhnlich weiß man meist schon einigen Stunden nach dem Kauf, ob sich die Investition überhaupt gelohnt hat.

Zu guter Letzt bleibt noch ein Kommentar, nämlich der, dass Apple als “Hausherr” im App Store die Regeln selbst bestimmen darf. Wer sich nicht daran halten will, muss es nicht tun.

Bis zum 31. März müssen die Entwickler von kostenpflichtigen Apps den neuen Regeln zustimmen, ansonsten verlieren sie die Möglichkeit, neue Apps oder Updates zu bereits veröffentlichten Apps einzureichen.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 31 Kommentar(e) bisher

  •  markus sagte am 22. März 2009:

    Ich bin zwar kein Entwickler, sondern eher Consumer, aber dennoch finde ich es unerhört. 90 Tage ein Spiel zocken und wenn es langweilig wird, schreibe ich Apple eine Mail.. Klasse Sache – wird mit Sicherheit viele Entwickler anregen, neue Apps zu programmieren!

    >.<

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  •  asamatbagatov sagte am 22. März 2009:

    bin zwar auch kein entwickler, seh das aber auch so wie markus… wenn man keine lust mehr auf eine app hat gibt man sie einfach zurück… das kanns ja auch nicht sein oder?

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  •  Melvin sagte am 22. März 2009:

    90 Tage?
    Mehr als ein paar Tage spiele ich die meisten Games sowieso nicht.
    Ich bin mir sicher, dass es vielen Usern so geht.
    Wenn die ersten User die Funktion ausnutzen wird der App Store bald keine Entwickler mehr haben……

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  •  krizZz sagte am 22. März 2009:

    Also ich bin Entwickler bzw. Anbieter von Apps im AppStore.
    Das ist eindeutig eine eigenartige und Fragwürdige Klausel und Vorgehensweise. Ich vermute Apple will damit dem Wildwuchs von Billig-Apps entgegenwirken, der – sind wir mal ehrlich – den App Store zum Überquillen bringt (20k und mehr Apps).
    90 Tage Rückgabefrist sind definitiv zu lang. Gerade bei SOFTWARE stellen sich alle Hersteller an wie Mädchen: “Bei Siegelbruch keine Rückgabe”. Soll heissen wenn man die Software auch nur installieren will, dann wird die Rückgabe ausgeschlossen. Kennen wir doch alle von Games etc.
    Wieso sollte das bei Apps fürs iPhone anders sein. Ich finde das ist kein akzeptables Vorgehen.

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  •  Simón sagte am 22. März 2009:

    90 Tage?
    Manche Spiele kann man ja in der Zeit mehrmals durchspielen! Unerhört. (Bin auch kein Entwickler)

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  •  markus sagte am 22. März 2009:

    Wie schon erwähnt, bin kein Entwickler.. Aber mal rein theoretisch gesehen: Wäre es denn möglich, eine App online zu testen, da das Programm ja für das iPhone OS ausgelegt ist!?

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  •  Adam Riese sagte am 22. März 2009:

    90 min. würden reichen. 90 Tage wird viele Entwickler abhalten. Voll daneben, Apple!!

    Erstaunlich, wie schnell etwas uninteressant werden kann. Voll abtörnend.

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  •  mangochutney sagte am 22. März 2009:

    Halte ich für groben Unfug.
    Die Frist müsste kürzer werden, denn drei Monate sind viel zu lang und die Rückerstattung müsste von beiden Parteien (Entwickler + Apple) getragen werden.
    Als Frist sollten 5 Tage (nicht Werktage) völlig ausreichen, und das ist schon eine hoch bemessene Zahl.

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, dass man Apps in den ersten zwei Tagen nach Kauf intensiv ausprobiert und dann entweder nutzt oder eben nicht.

    (Bin auch kein Entwickler.)

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  •  Dschenns sagte am 22. März 2009:

    Also ich habe gerade eben mal die Verkaufsbedingungen in iTunes überprüft und dort steht nichts von einem Rückrufrecht bei Nichtgefallen. Sind diese Bedingungen noch nicht aktualisiert?

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  •  MacMacken sagte am 22. März 2009:

    Gibt man als Problemmeldung an, eine Anwendung funktioniere nicht wie erwartet, wird man von Apple an den Entwickler verwiesen – man erhält so sein Geld (leider) nicht zurück.

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  •  Adam Riese sagte am 22. März 2009:

    Könnte alles ein Übersetzungsfehler sein – ich habe etwas über 90 Tage nur unter dieser Rubrik gefunden:

    STAFFEL PASS

    Der Staffel Pass umfasst alle aktuell zur Verfügung stehenden (falls vorhanden) und künftigen Episoden der gekauften Staffel. Der Gesamtpreis des Staffel Pass wird bei Kauf berechnet. Eine Rückerstattung (bzw. eine teilweise Rückerstattung, insoweit als Sie bereits Inhalte im Rahmen des Season Pass heruntergeladen haben) erhalten Sie innerhalb von 7 Tagen nach Kauf. Bitte füllen Sie hierzu das unter der Adresse http://www.apple.com/de/support/itunes/store/passes/ zur Verfügung gestellte E-Mail Formular aus. Sämtliche weiteren Rückerstattungen oder Stornierungen nach Kauf sind ausgeschlossen. Aktuell zur Verfügung stehende Episoden (falls vorhanden) werden bei Kauf des Staffel Pass heruntergeladen. Künftige erworbene Episoden stehen bei Erscheinen im iTunes Store zum Herunterladen zur Verfügung and können dann vom Käufer durch die Verbindung zum iTunes Store und das Auswählen von “Nach verfügbaren Downloads suchen” im Store Menü in iTunes 8 (oder von “Nach gekauften Artikeln suchen” im Store Menü in iTunes7) heruntergeladen werden. Der Käufer muss die Verbindung zum iTunes Store innerhalb von 90 Tagen (oder jedem anderen Zeitraum, der auf der Kaufseite angezeigt wird), nachdem die letzte erworbene Episode im iTunes Store zur Verfügung gestellt wurde, herstellen und sämtliche verbliebenen Episoden im Staffel Pass herunterladen. Nach Ablauf dieser Frist sind die verbliebenen Episoden nicht mehr länger als Bestandteil des Season Pass herunterzuladen. Der Erwerb des Staffel Pass kann in unter dem Punkt Pässe Verwalten Ihres Kontos eingesehen werden.

    Antworten 
  •  kg sagte am 22. März 2009:

    Die Sache mit dem 90-Tage-Umtauschrecht ist Teil der neuen Entwicklerbedingungen, die noch nicht final gültig sind. Wird also wohl noch einige Zeit dauern, bis das auch offizielle Storebedingungen werden.

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  •  Mäddin sagte am 22. März 2009:

    Also sie sind noch nicht gültig, Hauptsache Schlagzeile.
    Ich denke dass die Rückgabe einfach nur prominenter dargestellt werden soll und hier die Grundlage geschaffen werden soll.Also Rückgabe nur bei groben Bugs etc. und nicht bei schlichtem “Nichtgefallen”. Vielleicht gibt es ja die 90 Tage um seitens der Entwickler eine Nacherfüllung zu ermöglichen?
    Wie verträgt sich das eigentlich mit dem dt. Gesetz?Hier gelten doch für alle über Internet und Telefon getätigten Käufe 14 Tage Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen?!

    Antworten 
  •  ha sagte am 22. März 2009:

    @Mäddin: Hauptsache Schlagzeile? War ja klar, dass du wieder was zu nörgeln hast. DIe Bedingungen werden – so wie im Artikel geschildert – den Entwicklern aktuell zur “Zustimmung” vorgelegt. Wer nicht zustimmt, ist raus.

    Im Übrigen empfiehlt sich ein Blick auf § 312d Abs. 4 Nr. 2 BGB

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  •  Julian sagte am 23. März 2009:

    Also ich dachte als erstes, jetzt kann ich endlich mal ein paar Programme testen die ich sonst nicht gekauft hätte… :D

    Naja sind wir doch mal ehrlich, diese Funktion würde nur missbraucht werden. Ich finde Apple hat da leicht reden, wenn Sie ja die 30% von den Einnahmen weiter bekommen. Wenn diese Kunde, bei allen Entwicklern die Runde macht, wird da schnell Apple zurückrudern müssen.

    Mir fehlt aber immer noch ein Trial Version Feature für jedes Programm. Apple hat ja jetzt das In-App-Buying eingeführt. Damit könnte man doch auch Apps herstellen, die getestet werden können und dann im Programm einfach nach Wunsch auch gekauft werden können.

    Antworten 
  •  Blizzart sagte am 23. März 2009:

    Einfach eine Sauerei, zumal ja Statistiken belegen, dass viele der gekauften Programme von den meisten Usern nach ein paar Tagen wieder vom Gerät gelöscht werden. Da kann man sich dann noch schön sein Geld zurückholen. Ich habe selbst schonmal ein Problem bezüglich eines Apps an Apple gemeldet. Es wurde für 79ct angeboten, mir wurden jedoch 5€ abgebucht. Ich habe mein komplettes Geld zurückbekommen. Erstmal toller Service, aber wenn das dann auf Kosten der Entwickler geht…. Geld zurück und trotzdem Programm weiterhin benutzen können – Unverschämtheit!!!

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  •  Mäddin sagte am 23. März 2009:

    @kg ja tut mir Leid, Lobeshymnen gibt es nicht.
    Im Ernst:beziehst du dich auf 2.2 Audio, Video und Software? Dann hatte ich doch recht denn eine Entsiegelung findet nicht statt. Dem am ehesten käme ja eine Entfernung des DRM oder?

    Antworten 
  •  markus sagte am 23. März 2009:

    Nochmals an alle: Ist es möglich, eine App im iTunes Store zu “mounten” oder wie ihr es fachsprachlich nennt – ein Programm auf einer anderen Plattform laufen zu lassen?

    Sony Ericsson z.B. stellt bekanntlich die neusten Handys auf seine Plattform und man kann damit ein wenig rumspielen. Ersetzt zwar nicht das wirkliche feeling, aber man hat einen Einblick gewonnen. Genau so könnte ich es mir im AppStore vorstellen: Statt Screenshots eine online trial.

    Antworten 
  •  ml sagte am 23. März 2009:

    @Julian: In-App-Buying wird es nur für schon kostenpflichtige Apps geben. Die Möglichkeit aus einer kostenlosen Lite- bzw. Trial-Version durch Kaufen einer Lizenz eine Vollversion zu machen, wird von Apple nicht eingeräumt.

    Antworten 
  •  Werner Winzig sagte am 23. März 2009:

    Ich bin Entwickler. Ich denke ein Rückgaberecht für Software (ohne schwerwiegende Bugs) sollte es prinzipiell gar nicht geben. Es gibt Apps, die braucht man nur selten, einige vielleicht nur einmal. Dann könnte man sich das Programm runterladen, benutzen und dann zurückgeben. Und der Entwickler zahlt dann die Zeche? Das kann es jawohl nicht sein. Wenn ich mir im iTunesStore ein Lied oder eine Serie kaufe, kann ich ja auch nicht sagen – war nicht so toll, jetzt will ich mein Geld zurück.

    Außerdem wäre es eine Frechheit, wenn Apple den eigenen Anteil behält und ihn sich dann vom Entwickler bezahlen lässt.

    Antworten 
  •  markus sagte am 23. März 2009:

    Nochmals an alle: Ist es möglich, eine App im iTunes Store zu “mounten” oder wie ihr es fachsprachlich nennt – ein Programm auf einer anderen Plattform laufen zu lassen?

    Sony Ericsson z.B. stellt bekanntlich die neusten Handys auf seine Plattform und man kann damit ein wenig rumspielen. Ersetzt zwar nicht das wirkliche feeling, aber man hat einen Einblick gewonnen. Genau so könnte ich es mir im AppStore vorstellen: Statt Screenshots eine online trial.

    Antworten 
  •  Mäddin sagte am 24. März 2009:

    AN DICH! NEIN!

    Antworten 
  •  markus sagte am 24. März 2009:

    Na endlich.. Danke!

    Antworten 
  •  Devman sagte am 26. Mai 2009:

    Eigentlich ist die Möglichkeit, Programme für das iPhone zu schreiben der einzige Grund für mich gewesen, mir einen Mac + AppStore Shoplizenz zu kaufen (~1000€).
    Wenn Apple diese Änderung wirklich durchzieht und Apps massiv zurückgegeben werden (wovon ich stark ausgehe), war das garantiert mein letztes Apple Produkt.
    Diese Firma ist genauso schlimm wie die anderen Großen.

    Antworten 
  •  L4SSE sagte am 10. Juni 2009:

    Für Leute mit gejailbreakden Phones echt klasse, spiel runterladen cracken, original zurückgeben, kopie behalten…..
    Apple hat es mal wieder geschaft sich ein Eigentor zu schiessen.

    Antworten 
  •  TeTiLi sagte am 24. Juni 2009:

    Ich denke auch, dass 90 Tage zu lange sind, und Missbrauch fördern!

    Aber wie Marc schon schrieb-Navigon würde ich gerne testen, und zwar an meinem iPhone, und nicht irgendwo online.
    Hab immer wieder Probs mit dem GPS-Empänger vom 3G, aber keine Ahnung, worans liegt. In manchen Progs funktionierts einwandfrei, in anderen kann ich nur auf 10 km lokalisiert werden (kein blauer Punkt, nu ein Kreis), manchmal werde ich zwar exakt lokalisiert (blauer Punkt), aber dafür 3 km neben der Stelle, an der ich wirklich bin usw.

    Und wenn das im Navigon auch passiert, ist die Software unbrauchbar, auch wenns evtl nicht an der Software selbst liegt.

    Daher würd ich gerne testen, und bei Nichtgefallen (bzw Nicht-Funktionieren) zurückgeben. Das wüsste ich dann allerdings innerhalb von 24h

    Antworten 
  •  RedneX sagte am 26. Juli 2009:

    90Tage sind zu lange. Aber dass man die App bei nicht funktionieren zurückgeben darf, finde ich ok, sogar notwendig. Dafür reichen aber meiner Meinung nach 3 Tage…gerade bei GPS Progs, welche man zuerst mal ausprobieren muss. Für games würden auch 3 Stunden reichen um zu wissen dass man das Game zurückgeben kann wenn es nicht funktioniert.

    Aber allein die Möglichkeit der Rückgabe ist notwendig, da sonst immer mehr Schrott in den appstore kommt welche man bezahlt aber nicht wirklich funktionieren.

    Gute arbeit soll bezahlt werden, so mein Motto, schlechte aber nicht.
    Die Entwickler sollten, davon müsste man eigentlich ausgehen, deren apps auf Tauglichkeit überprüfen, sonst sind sie ja selbst Schuld wenn die kein Geld verdienen.

    Es geht nicht darum den ehrlichen Entwickler ein Bein zu stellen, sondern eher denjenigen welche Schrott als Gold verkaufen wollen!

    Antworten 
  •  Tabs68 sagte am 3. September 2009:

    Also sobald angefangen wird in großem Stil zurück zu geben, werde ich nichts mehr entwickeln.
    Das schreit ja quasi nach missbrauch: App kaufen, Geld zurück verlangen und App trotzdem behalten (das Programm wird ja nicht gelöscht).

    Antworten 
  •  Thomas E sagte am 1. März 2010:

    Als Benutzer (aber auch Entwickler) finde ich einen Umtausch/Rückgabe-Möglichkeit sehr wichtig. Der Umtausch von Apps ist nicht das gleiche wie der von Musik oder Filmen, denn ich kann mir von IPhone-Apps keine Kopie ziehen (was auch gut für die Entwickler ist). 90 Tage sind viel zuviel, aber 90 Minuten auch zu wenig, denn der Kunde (für den die Situation neu ist) braucht ein paar Tage. Für Online-Geschäfte gibt es ein 7-Tage-Rückgaberecht – warum nicht auch so bei Apple.
    ABER: Vielleicht sollte man unterscheiden zwischen einer 0,79€ teueren und einer über 5€ teueren Anwendung. Vielleicht sollte ab einem bestimmten Kaufpreis eine Anwendung reklamierbar sein, denn diese wir erst nach einigen Wochen interessant.

    Übrigens: Den Kommentar ‘Generell kein Umtausch ausser bei Bugs…’ von ‘Werner Winzig’ kann ich gar nicht verstehen, denn die Kerrseite ist, dass sich Anwendungen über 5€ überhaupt garnicht mehr verkaufen lassen.

    Antworten 
  •  XPert sagte am 1. März 2010:

    Naja, es wird trotzdem noch genügend Entwickler geben, die Apps herstellen werden. Wen Apple mit seiner App-Politik bisher nicht abschrecken konnte wird diese Neuregelung auch nicht weiter schocken..

    Antworten 
  •  Thomas E sagte am 1. März 2010:

    Hallo nochmals,
    ich habe es mir erlaubt heute selber einen Kauf rückgängig zu machen und habe folgende Erfahrungen dabei gemacht:
    1. Zwar gibt es scheinbar ein 90-tägiges Rückgaberecht, auf einfachem Wege kann ich als Kunde allerdingsnur die Einkäufe der letzten 2-3 Tage über einen ‘Problem’-Schalter reklamieren.
    2. Bereits von der Kreditkarte abgebuchte Beträge haben keinen Problem-Schalter mehr, sind also nur mit höherem Aufwand zu reklamieren.
    3. Eine ‘LITE’-Variante eines Programms und eine informative Entwicklerseite ist leider nicht immer verfügbar. Sollte allerdings bei einem Kaufpreis über 10€ zu erwarten sein.

    Desweiteren bin ich der Meinung, dass Apple mit dem Shop und der 30/70-Teilung eine faire Lösung anbietet. Ich glaube nicht das man bei alleinigen Vertrieb auf mehr als 70% Prozent käme – vielmehr müsste man seine Sachen für ‘lau’ als Opensource oder Shareware unters Volk bringen.
    Das Apple nun 30% einbehält ist auch OK, denn sie haben ja ihre Arbeit getan.

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