News & Rumors: 26. März 2009,

Neues Preismodell für den US-iTunes Store ab 7. April?

iTunesApple hat die Plattenlabels offenbar darüber informiert, dass ab 7. April ein neues Preismodell im amerikanschen iTunes Store starten soll. So sollen die Preise für aktuelle Hits und Klassiker auf $1,29 steigen, während der Preis für ausgewählte andere Songs gesenkt wird.

Bis zu 30% Preiserhöhung stehen der bei der Macworld vorgestellte Abkehr von DRM in Form von iTunes plus entgegen.

Im Januar wurde eine Veränderung des Preismodells im iTunes Store angekündigt, basierend auf den Großhandelspreisen der Labels. Ziel der geplanten Preiserhöhung bzw. -senkung: Mehr Einkünfte durch den Verkauf von Songs erwirtschaften. Die Musikindustrie war eine der ersten Industrien, die von der Wirtschaftskrise betroffen waren, die CD-Verkäufe sinken nach wie vor stetig. Die Wirtschaftskrise aber ist auch einer der Faktoren, den Kritiker des neuen Preismodells hervorheben: Wenn das Geld ohnehin schon knapp ist, ist die Bereitschaft, noch mehr als vorher für Musik auszugeben, geringer als sonst.

Ted Cohen, ehemaliger Leiter der EMI-Musikabteilung, hält das neue Preismodell für den Musik Download für einen Albtraum, vor allem für die PR: „Das ist für die Musikindustrie das, was die Bonuszahlungen der AIG-Bank für die Versicherungsbranche sind.“

Auch Jim Guerinot, Manager von Bands wie den Nine Inch Nails und No Doubt, bringt es auf den Punkt: „Würde es nicht mehr Sinn ergeben, die Preise zu senken, anstatt aus den wenigen Kaufwilligen noch das letzte herauszuquetschen?“

Im Gegenzug zur Preiserhöhung sollen die gekauften Songs standardmäßig DRM-frei sein und auf jedem Gerät abspielbar und beliebig oft kopierbar sein.

Neues Preismodell für den US-iTunes Store ab 7. April?
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 1 Kommentar(e) bisher

  •  Mäddin (26. März 2009)

    Also 1.Wieso informoert Apple die Musik Industrie?Die sollten das schon lange wissen.2. Warum beschwert sich einer der Musik Industrie?Die wollten doch schon ewig das Fix-Modell kippen?Nicht EMI aber die großen. Btw. nicht erst seit der Wirtschaftskrise gehts den Labels schlecht.


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