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Veröffentlicht am  30.03.09, 12:03 Uhr von  rj

Apple-Logo 1977: Designer Janoff machte es für lau

Apple Logo 19771977 baute Designer Rob Janoff ein Logo: ein bunter, angebissener Apfel zierte seitdem Apple-Produkte. Einfarbig sollte es zunächst sein, ein gewisser Steve Jobs setzte sich mit der Forderung nach einem “menschlicheren” und daher farbigen Logo trotz der höheren Kosten durch. Janoff selber ging bei der Geschichte leer aus, wie ein nun wiederveröffentlichtes Interview beschreibt.

Janoff sprach mit dem vor einigen Jahren eingestellten Sync Magazine, das Logo Design Blog brachte den Text nun wieder ans Tageslicht. Sein Entwurf führte zu Befürchtungen, das Unternehmen würde pleite gehen – tatsächlich war es das am längsten verwendete Logo Apples.

Janoff ließ sich von aufgeschnittenen Äpfeln inspirieren – das kräftig gefärbte Logo sei nach stundenlangem Starren auf die aufgeschnittenen Hälften entstanden. Dabei habe er mitnichten an Regenbogenfarben gedacht, er packte “…die Farben einfach da hin, wohin sie gehörten.”

Geld wurde dem Designer keines versprochen, im Nachhinein hört sich Janoffs Statement dennoch etwas bitter an: nicht mal eine “lausige Ferienpostkarte” habe er für sein Logodesign erhalten.
(via)

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 3 Kommentar(e) bisher

  •  markus sagte am 30. März 2009:

    Wie war das mit dem Swoosh bei Nike noch Mal? Die Frau hat nach einigen Jahren Aktienanteile und ein paar Geschenke von Nike erhalten.

    Ich kann es zugleich nicht glauben und verstehen, dass er auch im Nachhinein keine Kohle dafür gesehen hat…

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  •  rj sagte am 30. März 2009:

    Beim Swoosh-Gucken auf Wikipedia fiel mir noch was anderes ein, wo ich lang nicht sicher war, obs ne Urban Legend war oder stimmt… ich meine aber, dass sich Lettenmayer ueber diese Geschichte auch irgendwann mal bitterlich beklagt haben soll…

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  •  René sagte am 31. März 2009:

    Ok, das wird jetzt ein sprachlich etwas blumiger Kommentar, aber ich kann diesen Bullshitmit dem Nike-Logo nicht mehr hören!

    Die “Grafik-Designerin” war zu dem Zeitpunkt einfach Studentin in einem Praktikum bei einer jungen Firma die später “nike” werden sollte. Die magischen 35 Dollar ergeben sich aus ihrem damaligen Wochenlohn.

    Kein noch so großer Vollidiot würde sich beklagen, wenn er in einem Praktikum während der Ausbildung etwas cooles designen dürfte und auch noch Geld zum Leben dafür bekommt… Aber man kann das ganze natürlich zu ner Story aufbauschen.

    René / http://twitter.com/rrrene

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