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Veröffentlicht am  31.03.09, 13:34 Uhr von  

Appstore-Piraterie: 20% der iPhone-Apps sollen als gecrackte .ipa verfügbar sein

CrackulousJedes fünfte kostenpflichtige Programm aus dem iPhone-Appstore kursiere bereits in einer gecrackten Version, einzelne Apps würden um den Faktor 100 häufiger kopiert als gekauft: auf den ersten Blick dramatische Zahlen der Analysten von Medialets. Die Debatte um kopierte iPhone-Apps entbrennt auch angesichts der ersten Bezahlseite für unlizenzierte App-Kopien, die dreisterweise gecrackte .ipa-Kopien per Abomodell vertickt. Nichtsdestotrotz: an sich alles erwartbare Phänomene, und Medialets wird in der einen oder anderen Schätzung eher zu niedrig greifen.

Von 25.000 Bezahlprogrammen im Appstore kursieren um die 5.000 in geknackter Version, so die iPhone-Studie laut Wired. Die Größenordnung dürfte hinhauen und eher vorsichtig geschätzt sein: einschlägige Seiten verzeichnen einige tausend Apps, die gecrackt und kostenlos geladen werden können. In der Praxis wird die Zahl höher liegen und insbesondere noch ansteigen – praktisch kein bekanntes Desktopprogramm ist nicht auf irgend eine Weise kostenlos zu beziehen, und bei der Popularität des iPhone ist es allenfalls eine Frage der Zeit, bis es sich ebenso verhält.

Über 4.200 Pay-Programme fürs iPhone stehen alleine auf der MEGA-Liste – dem Verzeichnis eines dreisteren Vertreters des Genres, wo 10 Programme geladen werden können, bevor eine Abogebühr verlangt wird. Die zehn Dollar per Monat kann man vermutlich mit einiger Berechtigung als Deppensteuer bezeichnen, denn tatsächlich kostenlos dürfte man, ein wenig Hirn vorausgesetzt, alles dort verfügbare Material auch via Google finden. Trotzdem wird Alexander Krebs wird mit seinem bissigen Kommentar zum Thema auf den iPhone-Notes bei den meisten Lesern offene Türen einrennen.

Ändern wird das am Stand der Dinge nichts, die Erfahrungen auf dem Desktopbereich haben darüber hinaus gezeigt, dass das Katz- und Mausspiel quasi endlos betrieben werden kann. Begonnen hat es in Sachen iPhone-Apps bereits, die Frage ist, wie fortsetzen?

Einen Weg zeigt Steve Demeter auf, der “Trism” entwickelte und damit in zwei Monaten eine Viertelmillion verdiente: er hatte laut Wired im ersten Moment nicht gewusst, ob er wütend oder begeistert sein sollte, als er sein Spiel zum ersten Mal als Torrent auf der Pirate Bay entdeckte. Demeter blieb gelassen und der Erfolg sollte ihm ausreichend Recht gegeben haben.

Bislang kann man festhalten: auch zwei Monate Crackulous haben die iPhone-Plattform keinen Deut unattraktiver gemacht, Erfolgsgeschichten gibt es genügend. Man sollte nur nicht angesichts diverser Piraterie-Statistiken die Nerven verlieren und eine ohnehin recht restriktiv gestaltete Plattform mit noch weiteren Einschränkungen versehen. Die iPhone-OS 3.0-Einblicke bislang geben jedenfalls Anlass zur Zuversicht. Von daher: die iPhone-App-Community wird es auch problemlos verkraften, wenn sich herausstellt, dass die angenommenen 5.000 gecrackten Programme, die angeblich kursieren sollen, eine etwas niedrige Schätzung waren.

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 10 Kommentar(e) bisher

  •  Hello sagte am 31. März 2009:

    Und wie sieht das mit den Updates aus?

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  •  ko3nig sagte am 31. März 2009:

    Man finanziert letztlich die, die einem nächste Woche das Fenster einschlagen …

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  •  Aquila sagte am 31. März 2009:

    Die Größ0enordnung dürfte…
    auch wzwei Monate Crackulous…

    Bitte verbessern ;)

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  •  Jim Panse sagte am 31. März 2009:

    auch das bitte korrigieren :)

    “und Medialetzs wird in der”

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  •  Adam Riese sagte am 31. März 2009:

    Ich kriege nur 9 Seiten Apps in mein iPhone – was soll denn der Mist? Machmal hasse ich Apple für die Bevormundung.

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  •  Mäddin sagte am 31. März 2009:

    Adam Riese war wohl ein witz oder?

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  •  f2b sagte am 31. März 2009:

    eine Viertelmillion? kartoffeln? euro? us-dollar?

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  •  rj sagte am 31. März 2009:

    Dollar. Kann man schreiben, ich dachtem die Groessenordnung und der Erfolg ist auch so erkennbar, um den gings an sich ja “nur”.
    Korrekturen drin, sorry & thx :)

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  •  @iphoneiversum sagte am 31. März 2009:

    Appstore-Piraterie: 20% der iPhone-Apps sollen als gecrackte .ipa verfügbar sein: Jedes fünfte kostenpflich.. http://tinyurl.com/dmeecj

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  •  Michael sagte am 31. März 2009:

    Wer bei App-Preisen in der Grössenordnung “Trockenes Käsebrötchen bis belegtes Baguette, eventuell mal normale Pizza” noch klauen muss, dem ist nicht zu helfen.
    “Ich teste erstmal, wenn’s gut ist, dann kauf ich ja” – so ein Schwachsinn!
    Ernsthaft, macht mich echt sauer.

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