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Veröffentlicht am  1.04.09, 16:59 Uhr von  rj

booq Taipan im Test: Taschen und Sleeves fürs Macbook

booq Taipan Notebooktasche und SleeveSeit Februar ist die Taipan-Serie von booq auf dem Markt: Sleeves Taipan nennt sich die einfache Hülle aus Neopren für die aktuellen Macbook-Formate und wird in fünf Farben geboten, die Taipan Slimcase positioniert sich in Braun und Schwarz als mac-optimierte Laptoptasche aus Polyester. booq verspricht optimalen Schutz und Komfort fürs Gerät, dazu viele durchdachte Detaillösungen. Sowohl Sleeves wie auch Slimcase haben wir dem Praxistest unterzogen.

Design

[singlepic id=3211 w=250 float=left] Bekanntlich Geschmackssache, kann booq beim Design durchaus punkten: bepackt mit dem Macbook glänzt insbesondere das Sleeve mit klarem und funktionalem Design. Angesichts der Farbauswahl bleiben wenig Wünsche offen. Das Sleeve setzt nicht durch offensichtlichen Details seine Akzente, sondern mit Schlichtheit – einige naheliegende Features blieben dabei leider auf der Strecke. Ansonsten folgt Form der Funktion, bis hin zum griffigen Reißverschluss.
[singlepic id=3212 w=250 float=right] Die Slimcase-Tasche hingegen fällt schon auf den ersten Blick mit einigen Details auf: begonnen mit dem durch den Taschendeckel durchgeschleiften Tragegriff hin zu einigen praktischen Seitentaschen und der soliden Polsterung des Tragegurts. Während das Neopren des Sleeve materialtechnisch schick wirkt, macht beim Slimcase das Polyester hingegen einen etwas künstlichen Eindruck: ein leichter Plastikeindruck entsteht beim Betrachten der Tasche, die Wetterfestigkeit erkauft man dabei nur bedingt – siehe unten.

Verarbeitung und Ausstattung

[singlepic id=3210 w=250 float=right] Sowohl Sleeve als auch Slimcase sind sehr leicht und so bequem zu tragen. Die Verarbeitung unserer Testexemplare ist sauber und solide: feste und sauber gearbeitete Nähte, robustes Material. Insbesondere die Reißverschlüsse machen einen grundsoliden Eindruck und laufen leicht. Beide Behältnisse sind weich, aber dünn gepolstert – doch auch mit mehr Knautschzone sollte man sein Macbook nicht fallenlassen.
[singlepic id=3215 w=250 float=left] An zwei Seiten des Sleeves entlang ist der Reißverschluss geführt, ist dieser zugezogen, kann das Macbook auch mal einen leichten Puff abbekommen, ohne dass einem der Schweiss ausbricht. An der Schmalseite liegt das Notebook hingegen praktisch direkt unter dem Reißverschluss – hier ist kein Postereffekt zu erwarten. Ansonsten ist das Material fest und schützt den Inhalt auch vor leichteren Flüssigkeitsattacken.
Das Slimcase punktet mit zahlreichen Taschen und Fächern und hohem Fassungsvermögen trotz niedrigem Gewicht. Griffe und Riemen sind kräftig, leichtes, wasserabweisendes Polyester schützt das Tascheninnere vor Regen und leichten Stößen, nur macht ein durch den Deckel durchgeschleifter Handgriff die Wetterfestigkeit der Tasche wieder zunichte: hier hat die Tasche schlicht ein Loch. Das Notebook in der Innentasche bleibt geschützt, hat man feuchtigkeitsempfindliche Accessoires in den weiteren Taschen des Slimcase, ist Nervosität beim Regeneinbruch vorprogrammiert.

Alltagseinsatz

[singlepic id=3216 w=200 float=left] Ist das Macbook ins Sleeve gepackt, hält man einen strammen weichen Klotz in der Hand, den man bedenkenlos und ohne Gefummel auch noch in den bereits gefüllten Rucksack kriegt. Nach dem Auspacken hat man die angekündigte rutschfeste Unterlage, auf der man seinen Rechner problemlos nutzen kann. Schlüsselwort ist jedoch “Auspacken” – die Möglichkeit, den Reißverschluss aufzuziehen und ein aufgeklapptes Notebook im aufgeklappten Sleeve zu nutzen, gibts nicht. Ein Tragegriff wäre der schlichten Philosophie des Taipan Sleeve entgegengesetzt gewesen, nichtsdestotrotz vermisst man selbigen, wenn man einige Zeit mit der Macbook-Hülle unterwegs ist. Ansonsten ist das Taipan Sleeve ein praktisches Behältnis, in dem man seine Hardware im vernünftigen Rahmen geschützt weiß. Ein hoffentlich seltener Effekt beim Praxistest: das Sleeve war weg, nachdem es auf dem Barcamp Ruhr während eines Referats auf dem Sofa verblieb und nur der Rechner nach vorn ans Pult mitgenommen wurde – offenbar gefällt die Tasche auf den ersten Blick.
[singlepic id=3219 w=250 float=left] Was den ungewollten Verlust angeht, bietet jedes Slimcase mit einer einmaligen Kennnummer auf einer fest angebrachten Metallplakette eine Möglichkeit, die Tasche registrieren zu lassen und zu hoffen, dass der Finder sich beim Terralinq-Service meldet. Das Slimcase ist gewichtstechnisch gut zu tragen und bietet erstaunlich viel Stauraum. Das leichte Polyester sorgt jedoch auch für Abstriche: insbesondere bei höheren Temperaturen fühlen sich Tasche wie auch Tragegurt bei leichter Bekleidung – verglichen beispielsweise mit Leder – weniger angenehm auf der Haut an. Die angesprochene Aussparung im Taschendeckel für den äußeren Handgriff macht die Notebook-Innentasche zur einzigen tatsächlich wetterfesten Tasche des Slimcase, was im Unwetterfall den tatsächlich sicher nutzbaren Stauraum wieder begrenzt.

Fazit

[singlepic id=3209 w=250 float=right] Schickes Design, viel Platz beim Slimcase, niedriges Gewicht und gute Verarbeitung: den Pluspunkten steht die nicht ganz glückliche Materialwahl und das Loch im Deckel beim Slimcase und die leider fehlende Möglichkeit zum “aufgeklappten Betrieb” beim Sleeve entgegen. Um das C-Wort zu verwenden: bei Crumpler ist man auch schnell bis zum Doppelten des Geldes los, das für das Taipan-Slimcase fällig wird – ab 69 Euro ist die booq-Tasche zu haben. Beim Sleeve gibt es alle Größen von booq für knapp 30 Euro – hier schenken sich die Preise nicht mehr allzuviel und entscheidet der Geschmack.

Erhältlich sind die booq-Produkte im booq Online-Shop und bei ausgewählten deutschen Fachhändlern, Distributionspartner ist ComLine.

3,5/5Testurteil: 3,5/5 Macs

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