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Veröffentlicht am  14.04.09, 13:49 Uhr von  kg

iPhone OS 3.0: Push-Integration setzt Server bei den Entwicklern voraus

iPhone OS 3.0Die letzte Woche in den Testphase gegangenen Push Notifications, die mit dem iPhone OS 3.0 kommen sollen, könnten sich für kleinere Entwicklergruppen als Problem herausstellen: Entwickler, die Push-Funktionalität in ihre Apps einbauen wollen, benötigen dafür Server, um die Abfragen aus den Apps verarbeiten und an Apple weiterleiten zu können.

Mit Push können Nachrichten abonniert werden, die dann ohne eine gezielte Abfrage des Nutzers bereitsgestellt werden, auch dann wenn eine App nicht läuft.

Im Vergleich zu web-basierten Diensten müssen bei Push zwar keine kompletten Seiten geladen werden, der Server bekommt aber in recht kurzen Abständen Abfragen, die verarbeitet werden müssen. Es ist keine Kostenfrage, in den meisten Fällen braucht es lediglich eine stabile Internetverbindung und einen kleinen Server, um die für Push notwendigen Skripte laufen zu lassen. Es ist aber eine Frage von Arbeitsaufwand: Server müssen gewartet und auf dem neuesten Stand gehalten werden, um Erreichbarkeit und Sicherheit zu gewährleisten.

Tatsache ist, dass das Gros der Entwickler, die Push nutzen möchten, Entwickler von Webdiensten sein dürften. In den Fällen ist ein Server ohnehin vorhanden und die Implementation kein größeres Problem. Primär sind es Dienste wie Instant Messenger die von der neuen Push-Funktionalität profitieren werden, diese haben ohnehin schon ein funktionierendes Serversystem.

Push Notifications ermöglichen es Apps, Nachrichten abzurufen, ohne dass der Nutzer dafür selbst eine Abfrage starten muss. Dies ist vor allem für Instant Messenger und Mailprogramme eine gute Sache, da die Apps für diese Funktion nicht laufen müssen und anstatt dessen alles im Hintergrund abläuft. Vorteil: Mobile Endgeräte verbrauchen dadurch beträchtlich weniger Strom. Push Notifications sollen mit dem iPhone OS 3.0 zur Verfügung stehen, Voraussetzung ist, dass die jeweiligen Entwickler ihre Apps dafür umprogrammieren.

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 6 Kommentar(e) bisher

  •  tobiasre sagte am 14. April 2009:

    Wurde doch auf der Präsentation gesagt, oder?!

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  •  derdanie sagte am 14. April 2009:

    Ich find das nun doch etwas affig, dass darüber heute allen berichten. Ist das Sommerloch denn bereits da?

    Wie soll denn sonst irgend etwas auf die iPhones übertragen werden? Gedankenübertragung?
    Dass serverseitig Maßnahmen notwendig sind, ist doch absolut logisch und seit der Vorstellung vor einem Jahr eigentlich klar, oder?!

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  •  kg sagte am 14. April 2009:

    @rbq es braucht offenbar bestimmte Bibliotheken auf dem jeweiligen Server, um die Push-Skripte laufen lassen zu können, und die bieten die meisten Anbieter nicht an. Kenne mich nicht genauer damit aus, und ein Großteil der Informationen dürfte wohl auch unter das NDA fallen, von daher müsste man da mal genauer nachfragen bei einem iPhone-Entwickler, der sich schon genauer mit der Sache beschäftigt hat.

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  •  Hasar sagte am 14. April 2009:

    Dieser Satz ist inhaltlich nicht korrekt: “Im Vergleich zu web-basierten Diensten müssen bei Push zwar keine kompletten Seiten geladen werden, der Server bekommt aber in recht kurzen Abständen Abfragen, die verarbeitet werden müssen.”

    Ich vermute mal, ihr habt Erica Saduns Artikel auf ArsTechnica gelesen. Sie bezieht sich dort nicht auf Abfragen an den Server, sondern auf Anfragen vom Server an einen zusätzlichen Dienst wie Twitter. Beispiel: Damit eine Twitter-App mein iPhone per Push über neue Nachrichten informieren kann, muss der Server in regelmäßigen Abständen die Twitter-API abfragen, um dann gegenenfalls die Info über neue Tweets pushen zu können. Skaliert man das auf 10000 oder mehr Besucher, entsteht auf dem Server eine entsprechend große Last.

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  •  Hasar sagte am 14. April 2009:

    “es braucht offenbar bestimmte Bibliotheken auf dem jeweiligen Server, um die Push-Skripte laufen lassen zu können” -> Nein, braucht es nicht, ein recht simples PHP- oder Perl-Skript reicht.

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  •  Mäddin sagte am 14. April 2009:

    Die Qualität steeeigt. Quellen werden mach wie vor nicht angegeben und nachgeblubert was so anfiel. tschüss

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