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Veröffentlicht am  4.05.09, 16:02 Uhr von  kg

Amazon Kindle: Größeres Display für vielseitigere Nutzungsmöglichkeiten?

Amazon KindleVoraussichtlich am Mittwoch wird Amazon die nächste Generation des Amazon Kindle vorstellen. Der Anfang Februar vorgestellte Amazon Kindle 2 ist zwar durchaus brauchbar, um darauf Bücher zu lesen, aber wenn es um Zeitungen, Magazine oder auch Uni-Unterlagen geht, wäre eine größere Anzeige von Vorteil. Deshalb soll es bald auch eine größere Version geben, auf dem sich nicht nur die Zeitungen besser lesen lassen, sondern auf der auch Werbung eingeblendet werden kann.

Vor einigen Wochen gab es im Wall Street Journal bereits erste Berichte über die Entwicklung eines größeren Kindle, der seine Markteinführung zur Weihnachtssaison feiern soll. Das Display soll dabei zwischen 8,5 und 11 Zoll groß sein. Am Mittwoch lädt Amazon zu einer Pressekonferenz in New York, und alles sieht danach aus als ob die dritte Version des Kindle dort vorgestellt wird.

Amazon verkauft über sein eigenes Portal bereits Tageszeitungen wie USA Today und Magazine wie die Newsweek, die Formatierung dieser Inhalte muss aber auf Grund der Geräteabmessungen verändert werden.

Vorteil eines größeren Displays: Der Einsatzbereich des Kindle könnte stark erweitert werden. Neben klassischen E-Books lassen sich so auch Magazine oder Lehrbücher darstellen. Einziges Manko: In der kommenden Version wird es vermutlich nach wie vor kein Farbdisplay geben.

Techcrunch sieht im kommenden Kindle eine Quasi-Totgeburt, vor allem den erhofften positiven Effekt für Tageszeitungen wird es ihrer Ansicht nach nicht geben.

Ja, manche Leute bezahlen für die Inhalte auf ihren aktuellen Kindles, aber das auch nur, weil das Gerät eine Einstiegsdroge hat: Bücher. Bücher haben sich im elektronischen Format als erfolgreich erwiesen. […] Aber Bücher sind fundamental anders als Tageszeitungen.

Sony

Außerdem sei das Gerät schlicht zu teuer für den Durchschnittskonsumenten. Anstatt dessen sei der Kindle eine Notlösung bis sich die aktuell existenten Geräte von iPhone bis Notebook in brauchbarer Weise in einem einzigen Gerät vereinen lassen.

Die Aussage, dass ein größerer Kindle sicher nicht die Zeitungswelt revolutionieren würde, ist noch nachvollziehbar, dass ein größerer Kindle aber mit großer Wahrscheinlichkeit sein Publikum finden wird, ist wahrscheinlich. Vor allem für den Bildungsbereich wäre ein Kindle in größerem Format ein echter Zugewinn. Es sei denn, eine Firma wie Apple kommt doch noch in naher Zukunft mit einem Nicht-Notebook um die Ecke, das es ermöglicht, Medien aller Art auf kleinem Raum zu nutzen.

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