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Veröffentlicht am  15.05.09, 17:35 Uhr von  

Undercover: Anti-Diebstahl-Software bringt MacBook zurück

UndercoverSeinen Mac gegen Diebstahl sichern kann man auf verschiedene Art und Weisen. Softwareseitig helfen Systempasswort und FileVault dabei, Daten nach einem Diebstahl zumindest vor fremden Blicken zu schützen. Wenn man die Hardware selbst vor dem Verschwinden bewahren will, helfen Schlosssysteme wie das Kensington Lock- wenn man es nicht gerade mit versierten Dieben zu tun hat, die diese Schlösser knacken können.

Wenn der Mac aber schon in den Händen Fremder ist, gibt es in Form von Software wie Undercover Hoffnung: Sie ermöglicht es, Fotos vom Dieb zu schießen und diese Daten an die Undercover-Zentrale schicken zu lassen. Dass dies nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis funktioniert, zeigt ein Fall aus Norwegen.

Zu lesen ist von der turbulenten Rückkehr eines MacBooks im Form eines Beitrags der Undercover-Macher Orbicule. Nachdem Petter Røisland bereits ein Notebook gestohlen wurde, hat er auf seinem neuen Mac Undercover installiert. Bei einem Hauseinbruch wurde allerdings eben jener Rechner gestohlen. Petter meldete sein MacBook bei Orbicule als gestohlen und Undercover wurde für ihn aktiviert.

Gerade als die Polizei das Verfahren gerade eingestellt hatte, passierte die Überraschung: Screenshots und Schnappschüsse der Webcam des gestohlenen Laptops tauchten auf. Ein bisschen Recherche brauchte es danach noch, um herauszufinden, dass einer der auf den Bilder zu sehenden Personen offenbar einer der führenden Drogendealer der Region war. Es dauerte noch einige Tage, bis über eingegebene Adresse, Telefonnummern und weitere Fotos der Täter dingfest gemacht werden konnte.

Für eine Einzellizenz zahlt man rund 39€, für ein die iPhone-Version von Undercover (Affiliate) 3,99€. Ersteres schickt nicht nur Fotos und Screenshots des Rechners: Sollten diese Versuche fehlschlagen, täuscht er ein Hardwareversagen vor, das den Rechner entweder auf eBay oder zum nächsten Händler bringt.
Auf dem iPhone funktioniert die Sache anders: Meldet man das iPhone als verloren, wird eine Nachricht für den Finder eingeblendet, außerdem wird die Position übermittelt. Meldet man es als gestohlen, tarnt sich Undercover als Spiel, um die Location-Daten zu bekommen.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 12 Kommentar(e) bisher

  •  landei sagte am 15. Mai 2009:

    das leben ist eben doch schön und vielleicht bekommen die leute doch ein wenig mehr respekt gegenüber der besitzverhältnisse

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  •  Sasha sagte am 15. Mai 2009:

    Das klingt mal sehr nützlich.

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  •  Nick777 sagte am 15. Mai 2009:

    Hey, so eine Applikation gibt es schon :) weiß nur nicht mehr wie sie heißt…. Benutzte allerdings dasselbe Verfahren. Erstmal Schnappschüsse usw. und wenn der Computer dann nicht so oder so ans Internet angeschlossen wird, wird ein Bildschirmdefekt vorgetäuscht.

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  •  Nick777 sagte am 15. Mai 2009:

    Ah habe den Artikel wiedergefunden. Es hanelte sich da auch schon im Undercover… Allerdings ist der Artikel von August 2008 :D
    Naja Aufjedenfall wurde da auch beschrieben, dass regelmässig Bildschirmfotos gemacht werden und auch Schnappschüsse.
    Es gibt noch ein kostenloses Programm namens “Lockdown” das bei Veränderungen ein Foto des Täters macht und es ertönt eine laute Sirene….

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  •  Fazzo sagte am 15. Mai 2009:

    Hier zu sehen wie sicher ein Kensignton wirklich ist.
    Dazu brauch man nicht viel können.

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  •  michaelmichaels sagte am 15. Mai 2009:

    Wow. Klingt gut. Eine Überlegung wert…

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  •  rauti sagte am 16. Mai 2009:

    Das gleiche hat schonmal mit Back to my Mac funktioniert.
    http://www.20min.ch/digital/webpage/story/25857528

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  •  Alexander sagte am 16. Mai 2009:

    Warum gibt es hier keinen Link zu der Software bzw. dem Hersteller? Oder bin ich blind?

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  •  CS sagte am 17. Mai 2009:

    Soweit ich weiß muss man dafür den Computer ja einschalten… und einen vorhandenen Benutzeraccount auswählen. Wenn ich ein Passwort oder FileVault benutze so sind die Diebe ja gezwungen OS X neu zu installieren, was dann zu verschwinden von Undecover führen würde.
    In etwa das Gleiche gilt natürlich auch für das iPhone. Man kann ja ein Passwort einstellen und sogar sagen alle Daten zu löschen wenn man mehr als eine bestimmte Anzahl an Fehlversuchen hat. Das bringt den Dieb vermutlich wiederum dazu die Firmware komplett neu aufzuspielen.

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  •  pk sagte am 17. Mai 2009:

    @A: nach orbicule undercover googlen.

    die Vortäuschung des hardware defekts gibt es nicht mehr, dafür wird wie beim iphone über wlan die position bestimmt und geschickt. zusätzlich die IP adresse, so dass die polizei über den internet provider den standort bestimmen kann

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  •  Mäddin sagte am 18. Mai 2009:

    @cs und genauso wirds in 99% der Fälle laufen. Absolute Geldverschwendung.
    @pk nur leider tut das die Polizei nicht sonst hätte ich mein altes wieder :-)

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  •  kg sagte am 18. Mai 2009:

    @CS es wird bei der Installation solcher Programme geraten, einen Gast-Account ohne Recht einzurichten.

    @Mäddin da täuschst du dich- oder hast die falsche Polizeidienststelle erreicht. Die Polizei in Essen hat mir seinerzeit sehr fachkundig weitergeholfen, am Ende hing es an Skype, dass nichts weiter passierte ;-)

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