MACNOTES

Veröffentlicht am  30.05.09, 17:37 Uhr von  

Kolumne: Theo wir fahren nach Lodz

iMac & Mac mini

Schon wieder ein verlängertes Wochenende, damit steht einem auch etwas mehr Zeit zum Entspannen und Nachdenken zur Verfügung. Manchmal fragt man sich aus heiterem Himmel, “Was ist eigentlich aus … geworden?!” Konkret kam mir die Frage “Was ist eigentlich aus Commodore geworden?”

Wie der Großteil der Computerbegeisterten hatte ich im zarten Alter von 11 Jahren endlich meinen ersten Computer in Form eines C64 von meinen Eltern geschenkt bekommen und später eine Amiga 500 bereits vom eigenen Taschengeld zusammengespart. Natürlich waren der Apple II und Mac 128k für meine große Faszination verantwortlich, aber leider vollkommen unerreichbar.

Commodore C64

Eines haben Apple und Commodore gemeinsam. In beiden Fällen waren die Gründer der Unternehmen polnischer Abstammung. Jack Tramiel, eigentlich Idek Tramielski, ist in meiner Heimatstadt Lodz geboren. Er hat Commodore gegründet und später auch Atari gekauft. Steve Wozniak wiederum ist zwar bereits in Kalifornien geboren aber seine Eltern stammen aus Polen. Interessant, das die zwei maßgeblich größten PC-Hersteller und Wegbereiter für die Computerrevolution von Polen gegründet wurden. Zufälle gibt’s…

Wozniak

Apropos: Woz hat in der vergangenen Woche mit Steve Jobs gesprochen und es scheint so, dass der zweite aus dem Bunde der Apple-Mitbegründer sich gesund und munter anhört. Das sind doch sehr beruhigende Nachrichten, die sich auch mit dem Beitrag der italienischen Gerüchteseite Setteb.it überschneiden, wonach Steve bereits von mehreren Personen auf dem Apple Campus mit weiteren Vorständen gesichtet wurde. Eventuell wird Steve doch einen Überraschungsauftritt auf der WWDC machen? Eins steht fest: Steves Comeback wird bestimmt eine Welle von positivem Presserummel für Apple bewirken.

Steves Haus
Google Street View auf Steves Haus.

Eine Welle von Begeisterung hat auch Google mit seiner neuen Technologievorschau auf “Wave” ausgelöst. In meinen Augen die nächste größere Revolution in der IT. Mit Wave könnte sich die Computerwelt verändern und auch die Art, wie wir mit unseren Computern arbeiten. Googles Vision einer Fusion von Mail, Chat und Messengern ist in der Tat beeindruckend. Es stellt sich die Frage: wird Apple für Wave auch Anwendungen anbieten? Es wäre auf jeden Fall möglich.


Es wird nun Zeit für eine schöne neue Computerwelt. Diese könnte mit der “Wave”-Technologie anbrechen.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 6 Kommentar(e) bisher

  •  stadtkind sagte am 30. Mai 2009:

    Schönes Anwesen.

    @Google Wave
    Wünschenswert wäre es. Hoffentlich benötigt dann aber nicht jeder einen Google-Account, um “mitschwimmen” zu können. Toll wäre, wenn sich die Giganten über ihre connect-Funktionen (facebook connect, openID usw) noch mehr öffnen und zukünftig ein Standard geschaffen wird. Meine Freunde und auch sicher viele andere Menschen sind quer übers Netz verteilt. Ein Teil bei GMail, ein anderer bei GMX und Web.. und ein Teil mit privaten Adressen.

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  •  alterego sagte am 30. Mai 2009:

    Hab ich was verpasst?! …und was ist aus Commodore geworden, oder ist die Frage allein schon interessant genug? Ich dachte jetzt kommt die Reminiszens schlechthin… falsch gedacht.

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  •  neo sagte am 31. Mai 2009:

    @stadtkind: schau dir mal die letzten 20 Minuten vom Video an, da wird erklärt, dass auch “Federation” unterstützt wird. Das heißt, dass andere Unternehmen ihren eigenen Wave Server aufsetzen können.

    Wo deine E-Mail Adresse gehostet ist, wird wohl generell keine Rolle spielen, da man in Waves wohl keine E-Mail Adressen verwenden wird.

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  •  iMer sagte am 31. Mai 2009:

    Und wieder eine Bla-Bla-Blub Kolummne! Sorry, aber die Seite fliegt jetzt aus meinen Bookmarks!
    TschÖ!

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  •  Pepe sagte am 1. Juni 2009:

    Fährt Steves Frau den Prius oder ist das der Wagen des Gärtners?

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  •  Andreas sagte am 20. September 2009:

    Na, das mit der Prominenz aus Lodz hat sich eigentlich.

    Mal zur Richtigstellung. Tramiel hat nicht die Computer Revolution angezettelt. Atari produzierte Computer schon seit Jahren und legte unter TimeWarner mit über 500 Millionen Umsatz den größten Startup in der Geschichte der USA hin bevor Tramiel überhaupt Commodore verließ. Der Atari ST wurde vom C64 Erfinder entwickelt. Der Amiga basierte auf den von Atari entwickelten Custom Chips und sollte ursprünglich eine Spielkonsole werden. Atari hatte zuvor in Amiga Inc. investiert, bevor Commodore die Firma Amiga Inc. aufkaufte.

    Der Amiga ist also keine Commodore Erfindung, sondern wurde von Amiga Inc. entwickelt und mit Atari Architektur ausgestattet. Wer das nicht glaubt, der muss nur die Custom Chips zwischen Amiga und atari 800XL vergleichen.

    Insgesamt ergibt das ein ziemlich verdrehte Welt, die inzwischen durch veröffentlichte Vertragsunterlagen zwischen Atari und Commodore belegt wurden. Die seinerzeit vereinbarte Stillschweigen ging (unbestätigt) mit Sonderzahlungen einher.

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        1. Theo wir fahren nach Lodz | LAMB & BYTE am 1. Juni 2009
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