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Veröffentlicht am  4.06.09, 13:17 Uhr von  

13″ MacBook weiß schlägt 2,0 GHz-Unibody-MacBook im Leistungstest

MacBookBei der Macworld wurde das neue, verbesserte weiße MacBook auf seine Leistungfähigkeit überprüft. Das kaum überraschende Urteil: Es ist in allen Belangen schneller als das 250€ Euro teurere Unibody-MacBook mit Alugehäuse.

Vor kurzem wurde das weiße Einsteiger-MacBook mit einem besseren Prozessor (vorher 2 GHz, jetzt 2,13 GHz), größerer Festplatte und schnellerem RAM ausgestattet, der Preis hingegen liegt nach wie vor bei 949€. Getestet wurden insgesamt vier verschiedene MacBook-Modelle, neben dem eigentlichen Testobjekt wurden auch das alte weiße MacBook (Januar), das günstigste 13″-Unibody-Modell, das 2,4 GHz-Unibody MacBook Pro und das Macbook Air auf die Belastungsprobe gestellt. Richtlinie für diesen Test ist Speedmark 5, eine Macworld-eigene Testsuite, die insgesamt 17 verschiedene Aufgaben beinhaltet, die im Alltag immer wieder vorkommen.

Das Ergebnis der Macworld: Im Vergleich zur 2 GHz-Version des weißen MacBook ist das neue rund 6,5 Prozent schneller, im Vergleich zum kleinsten Unibody-Modell rund 5 Prozent. Letzteres ist trotz schnellerem RAM keine große Überraschung: Der Prozessor ist mit 2 GHz schlichtweg langsamer. Einzige Ausnahme: Bei einem Test mit Quake 4 konnte das Unibody-MacBook den Sieg für sich verbuchen, da dort auch die RAM-Leistung eine Rolle spielt. Allgemeiner Sieger, wen wundert es, wurde das 2,4 GHz MacBook Pro, nicht nur auf Grund des schnelleren Prozessors, sondern auch auf Grund der besseren Grafikkarte. Dafür kostet es aber doppelt so viel wie das weiße MacBook.

Für welches der beiden günstigsten MacBook-Modelle man sich entscheidet, ist allerdings nicht nur eine Stil- oder Schnelligkeitsfrage, sondern zum aktuellen Zeitpunkt auch eine Frage von bevorzugten Ausstattungsmerkmalen.

Das Unibody-MacBook hat das stabilere Gehäuse, mit dem Mini DisplayPort einen qualitativ hochwertigen Display-Anschluss, und mit 1066MHz DDR3-RAM den besseren Arbeitsspeicher.

Das weiße MacBook besitzt das mitunter etwas anfällige Polycarbonat-Gehäuse, und lediglich einen Mini-DVI-Anschluss, dafür aber verfügt es über einen Firewire-Anschluss der gerade für Nutzer von Camcordern noch eine Rolle spielt. Und nicht zuletzt ist es eine Frage des Preises: 949€ zahlt man im Apple Store (Affiliate) für das weiße MacBook und 1199€ für das kleine Unibody-MacBook.

Es wird aller Voraussicht nach nicht mehr lange dauern, bis diesem Leistungsunterschied ein Ende gesetzt wird: Ein Update der Unibody-MacBooks ist in naher Zukunft zu erwarten.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 4 Kommentar(e) bisher

  •  @macico sagte am 4. Juni 2009:

    http://tinyurl.com/pw2ape Deswegen tippe ich auch das ein Update der MacBook Reihe am Montag kommt.

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  •  MacMacken sagte am 4. Juni 2009:

    Inwiefern ist Mini-DisplayPort qualitativ hochstehend? AFAIK gibt es dafür genau einen Bildschirm von Apple, der auch noch spiegelt und gerade qualitativ nicht überzeugen kann …

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  •  Daniel sagte am 4. Juni 2009:

    Erst durch den Mini DisplayPort ist es mMn möglich, TFT’s mit einer Größe über 1920*1200 anzuschließen, zB 30″ TFT’s.

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  •  Michael sagte am 18. Juni 2009:

    @MacMacken: Mini.DisplayPort ist offener Standard und wird auch von anderen Bildschirmherstellern unterstützt. Gibt schon einige Displays damit

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