Apple-Rechenzentrum in Maiden, NC: Viele Server für Innovationen?
Apples Data Center in Maiden, North Carolina wird mit rund 50.000 Quadratmetern Fläche nicht nur groß, sondern auch wichtig für die Region: Rund 50 Stellen sollen bis zur Eröffnung des Rechenzentrums entstehen, außerdem wird mit 250 weiteren neuen Stellen bei Zulieferern gerechnet. Apple will außerdem, falls möglich, Materialien und Vorräte aus der Region beziehen.
Noch ist das Rechenzentrum in einem Zwischenstadium: Die Catawba County Economic Development Corporation ist derzeit damit beschäftigt, sich das Land anzueignen, um es danach an Apple weiterzuverkaufen.
Innerhalb von neun Jahren soll eine Milliarde Dollar in den Bundesstaat fließen- eine stattliche Summe, die Grund genug für North Carolina ist, 46 Millionen Dollar an Fördergeldern zu spendieren.
Das Rechenzentrum soll ein Zentrum für iTunes und den App Store werden. Seit dem Start des App Store vor einem Jahr hat sich viel getan für Apple: 1,5 Milliaren App-Downloads, über 60.000 Appveröffentlichungen. Das geht am iTunes Store und dem App Store in Sachen Performace derzeit nicht spurlos vorbei, und es braucht langfristig bessere Server, die die Last aushalten.
Und da wäre dann noch die Sache mit dem HTTP-Streaming: iPhone OS 3.0 und auch das im September unter Snow Leopard laufende QuickTime X beherrschen HTTP Streaming, mit dem man Audio und Video on demand von einem Webserver auf Geräte wie iPhone und iPod touch streamen kann. Der Vorteil: Es wird automatisch ermittelt, welche Verbindung gerade vorhanden ist und welche Bitrate dafür die passende ist. Neben der Software und dem Server spielt dabei aktuell das Akamai-Netzwerk eine Rolle, um die passende Bitrate zu ermitteln. Der Vorteil des HTTP Streaming-Standards: Plugins wie Flash oder auch Silverlight werden nicht benötigt. Apple hat vor rund 10 Jahren in Akamai investiert, es wäre aber denkbar, dass sie in Zukunft die Streaming-Lösungen selbst zur Verfügung stellen.
Im Jahr 2010 soll das Rechenzentrum in Betrieb gehen, die Bauarbeiten sollen noch im Sommer beginnen. Bis dahin ist noch viel Zeit für die Einführung neuer Angebote, die ein solches Rechenzentrum nötig machen…







ze.d meint:
Wird eigentlich auch das endlangsame MobileMe dadurch beschleunigt? Das würde mich besonders interessieren.
Frank meint:
Was hat den Akamai mit Http Stream zu tun?
Kolumne: Zeiten ändern sich meint:
[...] One More Things wird in Maiden, North Carolina gebaut. Ja, der nächste iTunes Store wird von Apples eigenem Rechenzentrum befeuert. Denkbar, dass dies nicht die einzige Aufgabe der Server in Maiden sein wird. Eventuell [...]
Appstore-Zulassungen: Jugendgefährdende Lebensmittelzusätze auf Wikipedia ab 17 meint:
[...] aktuell stemmen muss. Die unzähligen Apps verwaltet man nicht nebenbei, und das geplante neue Apple-Rechenzentrum wird auch nicht nur der regionalen Wirtschaftsförderung dienen, sondern aktuelle und kommende [...]
Cloud Blog» Blog Archiv » Hase und Igel meint:
[...] werden: “Amazon, Google … Microsoft? … hmmm” … ich wage es noch, Apple zu ergänzen – ein Unternehmen, das ich in den letzten Monaten vom Radar verloren [...]
iTunes: Lala als Grundlage für Cloud-Lösung? meint:
[...] seit mehreren Monaten erwartet. Im Juli erst mehrten sich die Gerüchte, nachdem Apple ein riesiges Rechenzentrum in North Carolina ankündigte. Dieses soll in diesem Jahr in Betrieb gehen – würde also zu den Vermutungen [...]
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