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Veröffentlicht am  16.07.09, 12:16 Uhr von  

iPhone-Apps: Zahl überbewertet?

App StoreVon einem “schmutzigen kleinen Geheimnis” zu sprechen, ist vielleicht etwas hoch gegriffen: Dass Apps in durchaus vierstelliger Größenordnung eigentlich nur Variationen ein und derselben Applikation sind, relativiert die Vormachtstellung des Appstore zur Konkurrenz allenfalls geringfügig.

Beispielsweise bietet laut GigaOM alleine MoLinker 800 Apps an, die allenfalls als etwas aufwändigerer Offline-Reader für Wikipedia und Flickr taugen und jeweils zu einem spezifischen Ziel Content aus dem Netz ziehen. Der Unterschied zwischen den 800 Anwendungen ist allenfalls die Variation des verwendeten Suchbegriffs.

Würde man solche “Bulk Apps” in den Statistiken als nur eine App bewerten, würde das den Vergleich zwischen den verschiedenen Appstores entzerren, so die anschließend aufgestellte These. Angesichts von allein ein paar hundert Furzapplikationen wird die Kritik auch damit nicht unbedingt überzeugend entkräftet. Abgesehen davon, dass ein in der Regel zutreffendes “Theres an app for that” wohl mehr über den Appstore aussagt wie eine Zahl – ob die nun 64.000 lautet oder 25.000.

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 5 Kommentar(e) bisher

  •  Marcel sagte am 16. Juli 2009:

    Uuuuiii, da seid ihr ja einer ganz großen Sache auf die Spur gekommen…

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  •  rj sagte am 16. Juli 2009:

    Wenns nicht rauskommt, dass ich das eher fuer ueberbewertetes Dissen halte, hab ich was falsch gemacht :o)

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  •  Telltom sagte am 16. Juli 2009:

    Immerhin hat Ein Bekannter Von mir 6000 Applikationen und es können jeden Tag viele Neue zu seiner Sammlung. Aber das sammeln ist schon ein Hobby.

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  •  Rincewind sagte am 16. Juli 2009:

    Das Problem könnte man ganz leicht lösen: Apple müsste nur eine Gebühr pro App verlangen anstelle der jährlichen. Das wäre auch für kleine Entwickler fairer und würde so einen Wildwuchs zumindestens eindämmen.

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  •  maura sagte am 17. Juli 2009:

    durch mein momentan gesteigertes interesse an dem appstore (erstes eigenes spiel gerade veröffentlicht), bin ich auf einen gewissen khalid irgendwas gestossen. dieser mann bzw. firma hat haufenweise programme im appstore, die nichts weiter sind, als 5 bilder von irgendeinem promi oder aber irgendwelche sound aus alten spielen.
    abgesehen von problematischer rechtslage (idukenukem, icounterstrike, idracula…) haben diese programme keinen ausserdem keinerlei nutzen (und sie unterhalten auch nicht).

    wie gesagt, durch mein momentan intensives beschäftigen mit dem appstore ist mir aufgefallen, das ein grossteil der apps absolut keinen wert haben. was da teilweise auftaucht, erinnert sehr stark an die jamba-klingelton abzocke.
    ich denke, wenn man da mal die allerschlimmsten sachen rauswirft, wird sich die zahl der programme drastisch verringern.

    wobei dann wohl immer noch 5000–10000 (wohlwollend geschätzt) gute programme übrigbleiben würden, was ja durchaus eine ganze menge ist.

    diese momentane politik von apple, nur nach menge zu gehen, sehe ich als ziemlich problematisch an, da zum einen der ruf darunter leiden könnte, zum anderen aber auch gute programme in dem wust der erscheinungen zu schnell untergehen, und damit entwicklern die motivation genommen wird, weiterhin programme für das iphone zu entwickeln.

    jedenfalls denen, die sich wirklich mühe geben.

    mfg.
    maura

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