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Veröffentlicht am  1.08.09, 17:46 Uhr von  Alexander Trust

Minigore für iPhone im Kurztest

MinigoreMountain Sheep aus Finnland haben über den Publisher Chilingo ihren Titel Minigore in den App Store gebracht. Der Titel tritt in die Fußstapfen von iDracula, verfügt aber über ein ganz anderes Setting und ist wohl nicht mehr als ein Appetizer auf das, was da im dritten Quartal noch kommen soll.

Dafür kostet der Appetitanreger allerdings auch nur 79 Cent. Zum einen ist Minigore zwar schon veröffentlicht, andererseits werden noch eine Vielzahl Funktionen und Gimmicks nachgereicht werden. Der online Schwanzvergleich via Openfeint beispielsweise oder aber ein Mehrspielermodus. Manches davon ist schon fertig und die Entwickler fragen im Development-Blog, ob sie ein kleineres Update vorweg schicken sollen, oder warten, bis man Multiplayer und Trophäen fertiggestellt hat.
 

 
Minigore ist deshalb nur ein Testballon, weil Mountain Sheep zeitgleich an der Fertigstellung eines viel umfangreicheren Titels arbeiten – Hardgore. Mehr Levels, mehr Figuren, und überhaupt.

Die Grafik ist putzig, das Spielsystem altbekannt, nur dass man als John Gore keine Untoten sondern Furries abschießt. Die Steuerung funktioniert einwandfrei. Mit zwei virtuellen Joysticks, die man alternativ auch abschalten kann (damit sie nicht im Blickfeld stören), steuert man zum einen die Bewegung, zum anderen die Autofeuer-Schussrichtung. – Irgendwann stirbt man unweigerlich, kann das “einzige” vorhandene Level aber immer und immer wieder spielen. Im Augenblick ist da nur die lokale Highscore. Bald schon dürfte die Motivationskurve nach oben steigen, wenn Mountain Sheep die online Rankings über ein Update einspielen wird.
 

Fazit

Minigore muss man mögen. Wenn man es mag, kann man sich damit arrangieren, dass es nur ein Setting gibt und ein Ziel. 79 Cent kostet der Spaß und wird in Zukunft noch ein wenig “sozialer”, sobald Trophäensystem und Mehrspieler implementiert werden. Dann darf der Leser getrost auf die jetzige Wertung noch einmal eine halbe Einheit ergänzen. Jemand, der iDracula mochte, oder der grundsätzlich gerne dieses Genre bevorzugt, wird auch mit Minigore gut auskommen. Ein Top-Spiel ist Chillingos neuester Streich aber nicht, dazu fehlt dem Projekt der Umfang. Deshalb nur 3.5 von 5 Macs, aus der Perspektive eines Spielers, der Minigore wohl nicht auf ewig treu bleiben wird, sondern mit Vorfreude auf das dritte Quartal blickt, wenn Hardgore das Licht der App Store-Welt erblicken wird.
 
3.5/5Testurteil: 3.5/5 Macs
Bezeichnung: Minigore
Hersteller: Mountain Sheep
Preis: 0,79 Euro

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 6 Kommentar(e) bisher

  •  René sagte am 2. August 2009:

    Wenn man schon so lässig daherschreibt, dann sollte man Online-Schwanzvergleich doch wenigstens richtig schreiben… (du schreibst ja auch nicht “freizeit Vergnügen” oder “kalt Miete”)

    Aber wie so oft in letzter Zeit gilt bei macnotes:

    Meine Damen und Herren! Es singt für sie: Das Niveau!

    Antworten 
  •  Chilloutman sagte am 2. August 2009:

    Grossartiges Spiel. Ich freu mich auch neue Features.

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  •  mankey sagte am 2. August 2009:

    Das Spiel-Icon ist aber nicht gelungen. Sieht Al Gore gar nicht ähnlich!

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  •  Chilloutman sagte am 2. August 2009:

    Wie kommst du den jetzt auf Al Gore?

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  •  Brabbel sagte am 2. August 2009:

    Updates! Updates! Blut! Updates! Mehr Blut und Updates mit mehr Blut!

    Antworten 
  •  at sagte am 2. August 2009:

    @René: Ohne eine Begründung kann dein Pfifferling viel singen. Als Germanistik-Student nehm ich mir die Freiheit, guten Gewissens online als Adjektiv zu verwenden, ob das FAZ-Lesern gefällt, heißt ja noch lange nicht, dass es richtig ist. Drum sing, Vöglein, sing. Aber bitte nicht ohne Noten.

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