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Veröffentlicht am  5.08.09, 16:43 Uhr von  

MacBook: Risse im Gehäuse Grund für umfassende Rückrufaktion?

MacBookRisse im MacBook-Gehäuse: Ein altbekanntes Problem für viele Nutzer eines Kunststoff-MacBooks hat gute Chancen darauf, sich für Apple zum kompletten Reinfall zu entwickeln und eine Rückrufaktion nötig zu machen. Risse und Verfärbungen am Gehäuse und zerbrechende Topcases plagen die Notebook-Serie seit Einführung des Geräts im Mai 2006 und ein Ende ist nicht in Sicht. In Australien beschäftigt sich damit jetzt die Wettbewerbsaufsicht.

Die Probleme sind immer die gleichen: Die Kanten der Handballenauflagen splittern ab, Gehäusekanten entwickeln erst feine, dann größer werdende Risse, die sich teilweise bis zum kompletten Gehäusebruch auswachsen. Bei manchen verfärbt sich das Gehäuse, oder verliert die Farbe, wie bei den alten schwarzen Modellen. Meist treten die Probleme bereits einige Monate nach dem Kauf auf, abhängig von den Nutzungsgewohnheiten.

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Eine US-amerikanische Kanzlei wurde mittlerweile damit beauftragt, den Fall genauer zu beobachten und ruft nun betroffene Kunden dazu auf, sich zu melden um eine Sammelklage einzureichen.

Apple hingegen schweigt weitestgehend zum Problem: Zwar werden einige der Defekte, wie beispielsweise der Topcase-Defekt, auf Kulanz behoben, bei Rissen im Außengehäuse stellen sich viele Service Provider aber quer und lehnen die Reparatur ab.

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Laut Anthony Agius, Gründer der größten australischen Mac-Community, ist es ganz klar ein Designfehler: Die Probleme entstehen auch bei sachgemäßer Behandlung des Notebooks. “Erst gab es das Problem mit überhitzenden CPUs, dann der Defekt auf den Handballenablagen und Verfärbungen bzw. Verlust der Farbe der schwarzen MacBooks.”

Ein australischer Kunde ging nun umfangreich gegen Apple vor: Nachdem der Apple Store in Sydney eine Reparatur seines MacBook-Topcases ablehnte, da der Fehler angeblich von ihm hervorgerufen wurde, hatte er den Fall nun der Wettbewerbsaufsicht zugetragen, um den Fall genauer unter die Lupe zu nehmen. Einen Teilerfolg gibt es bereits: Ein Firmensprecher aus den USA bestätigte das Problem und die weite Verbreitung der Defekte. Ein internes Dokument gibt es, aber an die Öffentlichkeit wird es nicht gehen. Der Grund: Sollte es bekannt werden, wäre Apple gezwungen, jedes MacBook zurückzurufen und das wäre teuer und habe eine schlechte Außenwirkung.

Die Wettbewerbsaufsicht stellte außerdem fest, dass es zwar keine Beweise für die weite Verbreitung gibt, ein solches Gerät aber normale Benutzung ohne Defekte aushalten sollte.

Dass es das nicht tut, davon können MacBook-Nutzer weltweit ein Liedchen singen. So zeigt sich der vermeintliche Produktionsfehler einiger Reihen bei allen MacBook-Besitzern früher oder später.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 8 Kommentar(e) bisher

  •  @superglide sagte am 5. August 2009:

    RT @Macnotes MacBook: Risse im Gehäuse Grund für umfassende Rückrufaktion http://macnot.es/13921

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  •  @abiszet sagte am 5. August 2009:

    @heikx Oh nein! Risse im Gehäuse. Wollen wir unseren Kleinen denn dann überhaupt heute abholen http://macnot.es/13921

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  •  NewWave68 sagte am 5. August 2009:

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe auch das Problem mit dem Absplittern vom Gehäuse meines weißen mb. Werde die Tage mal zum Händler gehen und schauen, ob
    die was machen auf Kulanz. Werde Euch dann wieder berichten.

    so long

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  •  chaos_inc sagte am 5. August 2009:

    Da muss ich schlicht mal einen Einwand vorbringen:

    Die SP verweigern keinesfalls die Reparatur. Das Bottom-Case ist grundsätzlich nicht Bestandteil der Garantie und Apple verweigert inzwischen für ALLE MacBooks die Kulanz für Bottom-Cases mit der Aussage, dies könne nur durch äussere Einflüsse passieren.

    Ich persönlich habe aufgegeben und warte auf den Präzedenzfall. Bis dahin müssen sich leider auch meine betroffenen Kunden gedulden. Verkaufen, soweit der Kunde mitspielt, tue ich nur noch Unibodies.

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  •  Oliver sagte am 6. August 2009:

    Topcase wurde bei mir, nach Telefonat mit der Apple-Hotline, durch Retailer getauscht, ohne große Probleme (Riß in der Handballenauflage bei weißem MB). War nach Terminabsprache innerhalb einer halben Stunde erledigt. Das Gute: das Topcase beinhaltet auch ein neues Keyboard und ein neues Touchpad, weil es das Ersatzteil wohl nur komplett gibt.

    Die Haarrisse im Bottomcase wurde jedoch von Apple nicht akzeptiert, da diese aber nicht größer werden, kann ich damit leben, auch wenn ich es nicht ganz verstehe.

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  •  Stadtkind sagte am 6. August 2009:

    Auch bei traten Verfärbungen und Risse im Topcase auf (weißen MacBook). Das Problem wurde auf Kulanz vom Apple-Store München innerhalb von zwei Stunden behoben.

    Das war vor ca. 2 Monaten. Jetzt sind schon wieder leichte Verfärbungen zu erkennen. Um neue Risse zu vermeiden, schließe ich das MacBook jetzt immer vorsichtig. Allerdings sieht man schon wieder Druckstellen. Ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis es wieder größere Risse gibt.

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  •  kri sagte am 14. August 2009:

    heh, hab diesen artikel vor 5 tagen gelesen, dache es kommt nicht vor bei mir… nach ein tag, kamm der erste riss. super.

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  •  K. sagte am 15. August 2009:

    Bei mir wurde das Topcase schon drei mal gewechselt und jetzt steht das vierte mal an. Außerdem habe ich auch solche Risse am Bildschirm-Element wie auf dem Foto hier abgebildet. Ich frage mich langsam ob ich nicht irgend welche weiteren Ansprüche gegen Apple habe außer die Fehler beheben zu lassen, schließlich schädigt mich das ständige zum-Applestore-Rennen ja auch… Weiß da jemand was?

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