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Veröffentlicht am  6.08.09, 13:27 Uhr von  kg

Bodega: App Store für Desktop-Programme

BodegaEin App Store für Desktopapps: Das ist die Idee hinter der kostenlosen Software Bodega, mit der sich Programme einfach überblicken und kaufen lassen. Ähnlich wie in iTunes kann man mit Bodega durch die angebotenen (kostenlosen und kostenpflichtigen) Programme surfen, die direkt in Bodega gekauft und heruntergeladen werden können.

 

Die App

Bei Bodega handelt es sich um eine Desktop-App, das Angebot ist in Kategorien unterteilt, eine Suche gibt es ebenfalls. Vom Design her erinnert Bodega stark an iTunes, aber nicht an den App Store. In der Seitenleiste werden unter “Applications” alle Programme angezeigt, die im Bodega-Angebot enthalten sind, sich aber bereits auf der eigenen Festplatte befinden. Der Vorteil: Bodega überprüft eigenständig, ob die installierten Programme noch aktuell sind und bietet auf der Grundlage auch die Updates an.

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Verfügbare Programme

Das Angebot richtet sich danach, was von den Entwicklern selbst bei Bodega eingereicht wurde – so umfangreich wie bei Seiten wie Versiontracker ist das Sortiment momentan nicht, langfristiges Ziel dürfte aber sein, ein recht breites Spektrum aktueller Programme anzubieten. Die Programme kosten bei Bodega das Gleiche wie direkt bei den Entwicklern, die Abrechnung läuft über die jeweiligen Entwicklerseiten.
 

Die Übersichtlichkeit

So dünn wie derzeit das Angebot ist, so schwierig ist es auch, das zu finden, was man braucht. Auf den ersten Blick ergibt die Kategorisierung einen Sinn, auf den zweiten Blick zeigen sich aber definitiv Schwächen: Zwar sind manche Programme der Einfachkeit halber in mehreren Kategorien zu finden, Programme mit ähnlicher Funktionsweise sind aber nicht immer in der gleichen Kategorie gelistet.

Beispiel: Die Website-Screenshot-App LittleSnapper ist im Bereich “Design & Graphics” zu finden, während das Screenshot-Tool Snapplr dem Bereich “Productivity” zugeordnet wird. Wer bestimmt, welche App in welche Kategorie kommt (ob die Bodega-Macher oder die Entwickler), ist nicht ersichtlich, eine bessere Ordnung wäre jedenfalls von Vorteil.

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Fazit zu Bodega:

Die App an sich ist vergleichsweise übersichtlich gestaltet, man kann an vielen Stellen allerdings merken, dass sie noch sehr neu ist. Langfristig muss sich das Programm-Angebot bei Bodega um ein Vielfaches erweitern – da liegt es aber vor allem an den Entwicklern, ihre Apps bei Bodega einzureichen. Für den normalen Nutzer dürfte Bodega vorerst genug bieten, wer aber mehr erwartet als eine solide Grundlage an verfügbaren Apps, der wird schnell enttäuscht sein.

3/5Testurteil: 3/5 Macs
Bezeichnung: Bodega
Hersteller: IDFusion Software
Preis: kostenlos

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 5 Kommentar(e) bisher

  •  ..... sagte am 6. August 2009:

    Das ist das Idee wirklich tolles was ihr machen mit die macnotes. Das ist das gutes Rechtschreibung und gutes Kontrolle bevor die Abschicken.

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  •  yiiit sagte am 6. August 2009:

    HA! und es heißt doch DIE app!! bin schon ganz kirre geworden von dem ganzen ‘das app’ ‘das app’ ‘das app’

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  •  at sagte am 6. August 2009:

    Wie es heißt, das ist in der Tat eine Konvention. Also, wie man sich darüber verständigt. Du kannst also grundsätzlich nicht sagen es ist richtig oder falsch. Geschlechter haben Dinge ja nicht notwendig, das ist eine artifizielle Sache. Durchsetzen tun sich Dinge, die im Gebrauch sind. Also können Leute auch gerne “die App” schreiben. Grammatisch argumentieren könnte man z. B. so: Die App heißt es, weil es von die Applikation kommt und eine Kurzform sei, entsprechend übernimmt der Partikel das Geschlecht. Das App kann man sagen, wenn man unterstellt, dass “App” ein eigenständiges Nomen ist und offenbar beim ersten Auftreten als etwas sächliches aufgefasst wurde. Dieselbe Diskussion hast du auch bei der Blog und das Blog oder der Sieb und das Sieb. Bei letzterem sind im Duden beide Formen als “korrekt” notiert. Ihr solltet alle mal ein bisschen mehr die dt. Sprache studieren, damit ihr wisst, worüber ihr redet. Es ist oft unsäglich, wie jemand kommt und sagt, das ist aber richtig, nur weil es ihm besser “gefällt” – Geschmacksurteile sind keine grammatischen Kategorien. Und letztere sind keine Gesetze sondern Konventionen. Guck dir eine Grammatik von vor 20 Jahren an und eine von heute. Beide hatten zu ihrer Zeit Gültigkeit. Wenn ihr darauf kommt, warum das so ist, kommt ihr dem Problem auch auf die Spur, warum der Dativ dem Genitiv sein Tod ist, usw. usf. – Kein Akademiker (Sprachwissenschaftler) würde ernsthaft mit euch diskutieren über richtig und falsch. Das sind Kategorien, die auf “natürliche” Sprachen nicht anwendbar sind. Also macht’s euch weniger Sorgen darum, gibt wichtigere Dinge.

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  •  sebid sagte am 6. August 2009:

    Sieht ganz nett aus, allerdings würde es nur Sinn ergeben, wenn die ein einheitliches Bezahlsystem für alle Programme hätten.
    Z.B. PayPal oder so.

    Wenn ich eh die Programme auf der Entwicklerseite kaufen muss, wozu ist das Bodega gut? Ne Programmübersicht hab ich auch bei VersionTracker, MacUpdate oder auf Apples Download Seiten.

    Momentan mag Bodega noch übersichtlicher sein, wenn dort aber viele Programme dazukommen, wird das auch so unübersichtlich wie der iPhone App Store.

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  •  @MatthiasSiebler sagte am 1. Dezember 2009:

    Bodega: App Store für Desktop-Programme: http://macnot.es/13969

    Antworten 

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