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Veröffentlicht am  6.08.09, 14:08 Uhr von  

Zombies vs. Sheep – Untote auf dem iPhone

Zombies vs. SheepDas iPhone mit seinem Touch-Screen ist nahezu prädestiniert für Shoot-’em-Up-Spiele, denn das Zielen geht extrem leicht von der Hand und ist zudem noch intuitiv. Was das arme Schaf erwartet, wenn Zombies die Weide anzugreifen versuchen, klären wir jetzt.


Zombies vs. Sheep ist ein Spiel für das iPhone und den iPod Touch, bei dem es darum geht, das Schaf im unteren Bildbereich vor den Angriffen der Zombies und deren Anhängen zu beschützen. Das Schaf ist dabei mit einer Schrotflinte bewaffnet und kann sich entsprechend gegen die Angriffe zur Wehr setzen.
 

In Deckung!

Am Anfang noch übersichtlich Alles Gute kommt von oben – könnte man meinen. Doch im Fall von Zombies vs. Sheep ist dem nicht so. Vom Himmel herab kommen die Untoten, an Leinen aufgehängt, und versuchen, das Schaf zu bedrohen. Wehrt sich der Spieler nicht dagegen, verlieren die Zombies zuerst ihre Körperteile, bis zum Schluss nur noch der Kopf übrig bleibt. Dieser fällt dann in Form eines Feuerballs zu Boden und weiß das Schaf zu verletzen. Die Aufgabe besteht darin, die Gegner abzuknallen. Ratsam ist es, auf den Kopf der Angreifer zu zielen, denn nur dort sind sie wirklich verwundbar. Anderenfalls verlieren sie wie gehabt nur das getroffene Körperteil. Als Belohnung für einen Treffer verliert der nun wirklich tote Gegner eine Münze. Das Schaf kann diese aufsammeln und sich später im Shop besser ausrüsten. Die „Upgrades“ sind etwa mehr Schuss im Magazin oder eine schnellere Bewegung des Schafs. Neben den Zombies gibt es noch andere Gegnertypen wie Fledermäuse. Diese verlieren nicht etwa ihre Flügel, aber sie können abstürzen und so das Schäfchen erschlagen.
 

Präsentation gelungen

Abstürzende Fledermäuse Der Kampf um die Weide könnte (nicht nur) Fans des Cartoons South Park gefallen. Der Grafikstil ist ein ähnlicher. Alle Figuren und genauso die Requisiten sehen aus wie Pappschilder, die hin und her geschoben werden. Die Gegner hängen sogar an einem obligatorischen Strick vom Himmel herab. Das wirkt ziemlich putzig und hat in jedem Fall Stil.
Der Sound weiß zu gefallen. Die Hintergrundmusik ist aus dem Country-Genre entliehen und versucht den Spieler etwas zu hetzen. Insgesamt ist die Präsentation ziemlich gelungen und wirkt ausgesprochen rund.
Die Friedenstaube bringt oft ein Leben Die Steuerung ist „easy to learn, hard to master“. Es geht darum, Gegner durch Antippen abzuschießen. Dabei muss auf die Munition geachtet werden. Es gibt zwar unendlich viele Kugeln, aber ins Magazin passen, am Anfang, nur sechs. Nachladen erfolgt entweder durch Antippen der Monitionsanzeige, oder durch Schütteln des iPhones. Die Krone der Akrobatik setzt das Spiel aber dem Schaf auf. Dieses kann bewegt werden, etwa um vor Gegnern zu flüchten oder Münzen einzusammeln, und zwar mittels Bewegungssensor.
 

Fazit

Packende Massenschlachten Zombies vs. Sheep ist ein recht lustiges, wohl aber forderndes Spiel. Vor allem die Endgegner am Ende eines Levels, von denen es zehn gibt, haben es in sich. Schnell kommt noch der Munitionsmangel hinzu, wenn das Nachladen nicht bereits in Fleisch und Blut übergegangen ist. Bei dem Preis von 79 Cent können Shoot-’em-Up-Fans sicher nichts falsch machen. Wer sich für Informationen hinter dem Spiel und zu den Entwicklern interessiert, dem sei das Interview ans Herz gelegt, das Macnotes vor kurzem mit Martin Pichlmair von Studio Radiolaris führte.

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: Zombies vs. Sheep*
Hersteller: Studio Radiolaris
Preis: 0,79 Euro

* Affiliate

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4 Kommentar(e) bisher

  1. ovit sagt:

    dritter bericht über das spiel.

  2. stk sagt:

    Erster Testbericht über das Spiel.

  3. ovit sagt:

    Ankündigung, Vorstellung und dann im Test nur 4 Sterne. Verschenkte Mühen oder war dieser Aufriss die Sache wert? Ich denke wohl nicht.

  4. at sagt:

    4 von 5. Das gebe ich zu bedenken. Nach dem Interview mit Studio Radiolaris hab ich den Review weitergegeben an den Kollegen aus Gründen der Befangenheit, die man mir hätte vorwerfen können.

    Umfassende Berichterstattung bedeutet dann auch folgende Updates, also schon mal Anschnallen @ovit, auch wenns wahrscheinlich nicht philosophisch werden wird.


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