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Veröffentlicht am  12.08.09, 12:33 Uhr von  

Caffeine: Schnellere Googlesuche mit mehr Ergebnissen

GoogleSeit gestern ist Google Caffeine, ein aktuelles Suchmaschinen-Entwicklungsprojekt des Google-Teams, auch die die breite Öffentlichkeit verfügbar. Google bezeichnet das Projekt als “next-generation architecture” und fordert nun gezielt Webentwickler und Poweruser auf, Caffeine zu testen.

Caffeine soll eine schnellere und vor allem exaktere Suche werden als die bisherige Standard-Googlesuche.

Bisher wurden Updates der Suche eher still und leise veröffentlicht, laut Analyst Ezra Gottheil dürfte die aktuelle Veröffentlichung zwei Gründe haben: Zum einen können die Nutzer live die Unterschiede der beiden Suchmaschinenversionen testen, zum anderen würden die Verbesserungen auf den ersten Blick auch niemandem auffallen.

Google selbst wünscht sich im firmeneigenen Blog, dass Nutzer von ihren Erfahrungen mit den Suchmaschinen berichten.

Wir tun das an dieser Stelle auch mal: Die Testsuchen ergaben in den meisten Fällen eine längere Ergebnisliste, außerdem war die Suche mit Caffeine in allen Fällen deutlich schneller als die aktuelle Google-Suche. Ein Beispiel: Die Suche nach Apple ergab in Caffeine 423.000.000 Ergebnisse bei einer Anfragezeit von 0,14 Sekunden, in der normalen Suche gab es 356.000.000 Ergebnisse bei 0,26 Sekunden Suchzeit.

Caffeine liegt derzeit in einer Entwicklungumgebung.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 2 Kommentar(e) bisher

  •  madnil sagte am 12. August 2009:

    Wenn ich also ca. 100 Mal am Tag suche, dann spare ich glatte 12 Sekunden. Das ist ja schon mal was. Allerdings brauche ich auch etwas länger, um die zusätzlichen 6,7 Billionen Ergebnisse zu begutachten ;-)

    Antworten 
  •  ml sagte am 12. August 2009:

    Die Effizienz einer Suchmaschine an der Zahl der Treffer zu messen, halte ich für sehr fragwürdig. Normalerweise schaut doch niemand mehr als die ersten 3 Trefferseiten (= 30 Treffer) an. Vielmehr bräuchte man eine exaktere Suche, die man z.B. durch semantische Einschränkungen lenken kann. Denn wenn ich im englischen nach “Apple” suche bin ich nicht zwangsläufig an Apple interessiert.

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