iPhone-Apps: Springer-Verlag will Geld sehen
Der Chef des Springer-Verlags, Mathias Döpfner, will der “Kostenlos-Kultur” im Internet Einhalt gebieten. Den Anfang sollen die Apps der Welt, der Bild und der Computerbild machen.
Rupert Murdoch hat es vorgemacht: Kostenlose Nachrichten soll es von seinen Seiten im Internet nicht mehr geben. Mathias Döpfner vom Springer-Verlag zieht jetzt nach. Die iPhone-Apps welt.mobil, bild.mobil, sowie computerbild.de sollen ab Herbst kostenpflichtig im App Store zur Verfügung stehen und Nachrichten wiedergeben, die es bisher kostenlos auf den Webseiten der entsprechenden Portale gibt. Dies hat er im Interview mit der FAZ geäußert, das am morgigen Freitag veröffentlicht wird.
Neben den Programmen fürs iPhone plant Döpfner, den Online-Auftritt von Regionalzeitungen, etwa der Berliner Morgenpost, umzugestalten. Das neue Geschäftsmodell heißt “Freemium” und bedeutet, dass allgemeine Nachrichten weiterhin kostenlos sind, während Zusatzdienste, wie Staumelder oder “die Exklusivgeschichte aus der Stadtverordneten-Sitzung” nur gegen Bares zu sehen sind.
[via Kress]









Nelo meint:
Na Super
ener meint:
Wer seine Leser nicht mehr will, soll’s doch gleich sagen.
Davon auszugehen, die eigenen Leser wären auf einen angewiesen und könnten die Nachrichten nicht auch woanders herbekommen, ist genau der Fehler, der zum Untergang des Print führen wird, wenn die sich nicht bald mal was neues, wirklich neues, einfallen lassen und nicht einfach nur altes ins Netz übertragen.
Selbst Schuld.
Marco M. meint:
Sollen sie doch machen, gibt genügend andere Möglichkeiten. Auf diese Zeitungen, bzw. Apps kann ich dann gut verzichten, und ich denke, der Rest auch. Wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgeht.
phranck meint:
Wer bitte liest denn so einen Dreck…? *KoppSchüttel*
jk meint:
also für solch einen “Premium Content” wie Springer ihn liefert ist doch sowieso jeder cent zuviel…
Kay meint:
Naja bei Bild.de ist die Zielgruppe aber auch so schoen unwissend: die wuerd ich auch ausnehmen ^-^
iLuke meint:
Geldgier kommt vor dem Fall!
Rene meint:
irgendwie müssen die News ja auch gestaltet geschrieben und ins inet gestellt werden! also vollkommen berechtigt
Michael meint:
Anstatt sich der Realität anzupassen wird einfach die Realität angepasst.
Aber wen wundert’s?
Brabbel meint:
Geld! Geld! Geld! Geld! Geld! Geld! Geld! Geld! Geld! Geld! Geld! Geld! Geld! Geld! Geld! Geld.. und nochmals Geld!
Tekl meint:
Ich find’s schon okay, wenn Leute für ihre Arbeit Geld bekommen möchten. Wenn’s allerdings kostenlose Alternativen gibt, wird der Schuss ganz sicher nach Hinten losgehen. Für’s Öffentlich-Rechtliche gibt man ja schon genug Geld aus.
Razon meint:
Also, ich finde, guter Journalismus darf ruhig was kosten, schließlich müssen die Leute bezahlt werden, und niemand kann einen, allein durch die Politik und die Wirtschaft gesponsorten Journalismus wirklich wollen.
Axel Springers Publikationen fallen für mich jedoch nicht in diese Kategorie. Wenn der große Pleitegeier diese Revolverblätter dahin rafft, werde ich singen und tanzen vor Freude.
Nix meint:
Hat jemand diesem Herren mal geflüstert, dass Premium iPhon. Kunden, die zum größten Teil auch Mac User sind, so ein PC Windows Drecks Computerbild nicht lesen geschweige denn lesen? *kopfschüttel*
sollen sie doch machen…
zentis meint:
was nichts kostet- is auch nichts
olaf meint:
Welcher iphone Nutzer ließt dem bitte die Bildzeitung? Und auch sonst ist das Niveau des Springer-Verlags nicht das Geld wert weder online noch offline. Ich denke auch dieser Versuch von PaidContent wird scheitern solange da kein echter Nutzer geboten wird.
Telltom meint:
@telltom Springer könnte die Nachrichten mit eingeblendeter Werbung finanzieren. ICH bin nicht bereit, für BILD Geld auszugeben. Es gibt genügend andere Informationsquellen, die weit besser sind. Gottseidank besitzt Springer kein Informationsmonopol.
Kostenpflichtige Nachrichten auf dem iPhone: Springer-Verlag macht ernst meint:
[...] auf die Onlinepräsenzen der firmeneigenen Nachrichtenhomepages verwehren – und über den App Store als kostenpflichtige Apps wieder [...]