Veröffentlicht am 14.08.09, 0:00 Uhr von tl
Spanning Sync synchronisiert Termine aus iCal mit Googles Kalender bidirektional (hier berichteten wir über v2.0). In der neuen Version 3.0 kann das Programm zudem auch Kontakte aus dem Adressbuch mit den Google Kontakten synchronisieren. Dafür sorgt eine von Grund auf neu programmierte “Sync-Engine”, die für einen spürbaren Geschwindigkeitsgewinn beim Abgleich der Daten sorgt.

Bei einer der ersten Beta der Version 3 kam es nach der Synchronisation noch mehrfach zu Dubletten im Adressbuch. Dieses Problem konnte der Autor Charlie Wood in der finalen Version von Spanning Sync nun lösen. Bei unserem ersten kurzen Test kam es beim Abgleich der Termine und Kontakte zu keinerlei Überschneidungen. Sowohl bei Google als auch in iCal und im Adressbuch verzeichneten wir nach der Synchronisation exakt den gleichen Datenstand.
Gut hat uns das neue Auswahlmenü für Terminerinnerungen gefallen. Der Nutzer kann bei der Synchronisation für jeden Kalender separat festlegen, wie er von Google an einen Termin erinnert werden möchte. Welchen Sinn allerdings die neue One-way-Synchronisierung hat, erschließt sich uns nicht. Mit dieser Sync-Methode kann man seine Kontakte und Termine nur in eine Richtung verwalten, was allerdings auch mit Boardmitteln prima funktionieren sollte. Das Kaufargument von Spanning Sync ist aber gerade die bidirektionale Synchronisation der persönlichen Daten. Die neue Version zeigt zudem einige wenige Übersetzungsfehler, die aber sicher mit dem nächsten Update behoben werden. Alles in allem konnte uns Spanning Sync 3.0 überzeugen und leistete sich keinerlei Aussetzer.
Hier die neuen Funktionen der Version 3.0 auf einen Blick:
Die Software steht als 15-tägige Testversion auf der Herstellerseite zum Download bereit. Eine unendliche Lizenz kostet 65 US-Dollar, die Lizenzierung für ein Jahr schlägt mit 25 US-Dollar zu Buche.
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Tags: Adressbuch, google-calendar, iCal, spanning-sync
Spanning Sync 3.0 veröffentlicht: http://macnot.es/14783
Etwas “Kopfzerbrechen” macht mir die Art des Syncs – alle Daten fließen über den Server des Autors/Herstellers anstelle direkt vom Mac zu Google. Die Erklärung des Herstellers in seinen FAQ dazu dient wohl eher der “Gewissensberuhigung” denn das Argument, dass sich die Kunden so das installieren einer neuen Version sparen ist IMHO kein Grund dafür – sondern das das Program alleine es einfach nicht schaffen würde.
Wozu genau brauche ich Spanning Sync 3.0, wenn Snow Leopard da ist?
Snow Leopard und Google Mail (bzw. Google Sync) müssten sich doch per MS Exchange verstehen.
LG