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Veröffentlicht am  18.08.09, 15:58 Uhr von  kg

Steve Jobs-Artikel in der Times war Apple ein Dorn im Auge

Steve JobsApple hat offenbar versucht, der Sunday Times die Veröffentlichung eines längeren Artikels über Steve Jobs zu untersagen. Im Artikel befinden sich sowohl bekannte als auch weniger bekannte Fakten über das Leben des Apple-Firmenchefs, wie beispielsweise über seine Erziehung, seinen Bildungsstand und persönliche Eigenschaften.

Journalist Bryan Appleyard, ein renommierter Autor und Journalist, bekam vor Veröffentlichung des Artikels in der Sonntagsausgabe Times am Samstag Nachricht von Apple, dass solche Profildarstellungen vermieden werden sollen. Ein weiterer Mitarbeiter der PR-Abteilung forderte einen Veröffentlichungsstopp für den Artikel.

Der ausführliche Artikel liefert einen umfangreichen Einblick in alle Lebensphasen von Steve Jobs und beleuchtet sowohl persönliche Höhen und Tiefen: Von der Anstellung bei Pepsi und das anschließende Aussteigen bei Apple bis hin zu seiner glorreichen Rückkehr ist alles dabei. Ebenso werden aber auch negative Eigenschaften des Apple-CEO dargestellt – dass Jobs ein unheimlicher Kontrollfreak ist, dürfte allgemein bekannt sein, ebenso wie seine unheimliche Selbstverliebtheit. Auch die Krankheiten werden im Beitrag erwähnt und führen zur Frage, was passiert, wenn Jobs die Firma irgendwann doch mal verlassen muss.

Im Beitrag geht es derweil nicht um die Schädigung des Firmenrufes, dennoch wird mit harten Worten ein recht düsteres Bild des Apple-Chefs und der Firma Apple gemalt:

Ein Kult unternehmerischer Omerta – dem Schweigecode der Mafia – wird rücksichtslos erzwungen, Angestellte werden gekündigt, wenn sie einmal etwas durchsickern lassen oder unachtsam mit anderen sprechen. Die Geschäftsleitung streut bewusst Falschinformationen in der Firma, so dass eventuelle Lücken im System bis zu ihrer Quelle nachvollzogen werden können.

Sony

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 9 Kommentar(e) bisher

  •  @avatter sagte am 18. August 2009:

    RT @Macnotes: Steve Jobs-Artikel in der Times war Apple ein Dorn im Auge http://macnot.es/15260

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  •  @SceneDesign sagte am 18. August 2009:

    RT @Macnotes: Steve Jobs-Artikel in der Times war Apple ein Dorn im Auge http://macnot.es/15260

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  •  Rene sagte am 18. August 2009:

    warum schreibt ihr eig immer RT@ ???

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  •  @superglide sagte am 18. August 2009:

    RT @Macnotes Steve Jobs-Artikel in der Times war Apple ein Dorn im Auge http://macnot.es/15260

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  •  kg sagte am 18. August 2009:

    @Rene das sind Tweetbacks: Leute haben den Beitrag auf Twitter erwähnt und uns “retweetet”, deshalb die Abkürzung RT davor.

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  •  wrzlbrnft sagte am 18. August 2009:

    Der entsprechende Kommentat ist in Steves Diary
    “Not much new here, to be honest. Quick summary, to save you the trouble of reading the whole thing: I’m adopted; I’m not a very nice guy; I make great products; Apple may or may not be fucked without me; I got thrown out of Apple, founded NeXT, bought Pixar; in case you didn’t catch this the first time around, I’m not a very nice guy; despite this fact, the hack who wrote this article is madly in love with me and wishes he could have my babies. So the way he shows his devotion is by doing a hatchet job on me. Sheesh. And they say I’m the one with the fucked up psychology?”

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  •  @superglide sagte am 18. August 2009:

    RT @Macnotes: Steve Jobs-Artikel in der Times war Apple ein Dorn im Auge http://macnot.es/15260

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  •  Olaf sagte am 19. August 2009:

    “Der ausführliche Artikel liefert einen umfangreichen Einblick in alle Lebensphasen von Steve Jobs und beleuchtet sowohl persönliche Höhen und Tiefen: Von der Anstellung bei Pepsi…”

    wann war SJ je bei pepsi angestellt??

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  •  CoogLFish sagte am 19. August 2009:

    Artikel lesen hilft … nicht Steve Jobs war bei Pepsi angestellt sondern John Sculley bevor er CEO bei Apple wurde – übrigens von Jobs geholt, um dann von Sculley aus der Firma gedrängt zu werden:

    Having launched the Macintosh, he was driven out of Apple by John Sculley, the CEO he had lured from Pepsi-Cola with the hubristic and diet-conscious words “Do you want to spend the rest of your life selling sugared water, or do you want a chance to change the world?”

    Übrigens ein sehr lesenswerter Artikel.

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