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Veröffentlicht am  14.09.09, 14:54 Uhr von  

MonoTouch: iPhone-Apps in C# entwickeln

MonoTouchMit MonoTouch lassen sich ab sofort iPhone-Applikationen in C# und .NET entwickeln – und nimmt so den Entwicklern die Arbeit ab, die sich nicht in C und Objective-C einarbeiten möchten.

Die Idee hinter MonoTouch: Bereits geschriebener Code für .NET-Applikationen kann wiederverwendet werden, und dennoch kann auf die bestehenden iPhone-APIs zurückgegriffen werden. Getestet werden können so entstandene Apps im eingebauten iPhone-Simulator. Um Mono regelkonform mit Apples strikten Store-Bedingungen zu machen, musste einiges umgeschrieben werden – Apple erlaubt keine Compiler oder Interpreter in den Apps, deshalb wurde MonoTouch als statischer Compiler entwickelt, der sämtliche .NET-Inhalte in nativen Code umwandelt.

Bereits Anfang August startete die geschlossene Beta, seit heute ist MonoTouch für alle verfügbar – zu einem stattlichen Preis: Pro Entwickler kostet MonoTouch 330€ pro Jahr, während die Firmenversion pro Entwickler mit 830€ zu Buche schlägt. Außerdem benötigt man einen Account bei der Apple Developer Connection sowie das aktuellste iPhone SDK, um Gebrauch zu machen vom iPhone-Emulator.

Tipp am Rande: Wer sich genauer in C#, C++ oder auch JavaScript einarbeiten möchte, kann dies mit einer Reihe kostenlos einsehbarer Bücher machen, die in der Offline-Version allerdings 9€ pro Buch kosten.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 6 Kommentar(e) bisher

  •  @iphonenews_de sagte am 14. September 2009:

    MonoTouch: iPhone-Apps in C# entwickeln: http://macnot.es/18221

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  •  @muenchner_kindl sagte am 14. September 2009:

    RT @iphonenews_de MonoTouch: iPhone-Apps in C# entwickeln: http://macnot.es/18221 #iPhone

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  •  cs sagte am 14. September 2009:

    Oha. Mal zusammenfassen: Ich kann nur unter OS X entwicklen. Mit C# als sprache. .Net-Framework wird wohl nicht erlaubt sein, da Apple ja externe Frameworks verbietet.

    Wo ist der Nutzen? Die wenigsten Apple-Entwickler haben C# als Stammsprache. Und Objective C ist von der Lernkurze her nicht viel steiler. Und dazu noch diese Preise? Nehme ich Objective-C kostet es: 0Eur. Dazu XCode als gute Entwicklungsumgebung: 0Eur. Da sollte man die Jahreslizenz in gute Bücher investieren.

    Ich verstehe den Sinn hineter dem MonoTouch nicht. Vor allem nicht die Preispolitik.

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  •  kg sagte am 14. September 2009:

    Zielgruppe dürften eher alle sein, die aktuell für Microsoft/.NET bauen, aber gerne ein Stück vom iPhone-Kuchen abhaben wollen.

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  •  cs sagte am 14. September 2009:

    @kg: Klar, aber man benötigt weiterhin zwingend einen Mac. Diese Zielgruppe dürfte sehr klein sein. Aber evtl. irre ich mich auch ;)

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  •  Hans sagte am 29. November 2009:

    @cs: Es stimmt, die wenigsten Apple-Entwickler haben C# als Stammsprache und Objective C ist von der Lernkurve her nicht viel steiler. Trotzdem -das sag ich jetzt mal frei von der Leber weg- schauderts einen schon ein wenig, wenn man aus der Windows/.NET Welt nach Mac OS X/iPhone schielt und die Entwicklungstechnik dort sieht…

    Nicht einfach, das in einem kurzen Blog-Kommentar zu fassen aber so State-of-the-Art Apple beim Hardware Design und in Sachen Software Usability auch sind, so deutlich hintendran sind sie in Sachen Entwicklungstools. Objective C, Xcode samt Interface Builder & Co. wirken wie Dinosaurier aus den 90ern und jeder unvoreingenommene Entwickler, der sich in beiden Welten (Mac & Win) bewegt wird Dir bestätigen, dass dem gegenüber Visual Studio und das .NET Framework hier am Puls der Zeit sind. Alleine für so einen Garbage Collector, der den Namen auch verdient, die GUI Tools oder vergleichbare Debugging-Möglichkeiten würde mancher seine Oma verkaufen. Den Komfort von C# als Sprache mal ganz außen vor gelassen (Generics etc., auch wenn Objective C Veteranen wie Chris Hanson das anders sehen…)
    Ist schwer einzugestehen, dass Erzfeind MS hier besser ist, ist aber so. Und MonoTouch schafft es, ein wenig vom .NET Ansatz über die hölzerne Mac Entwicklungskiste zu legen. Das alleine bietet Reiz genug, sich die Tool Chain anzusehen und genau damit fürs iPhone zu entwickeln.

    So, und jetzt -Fanboys aller Länder- auf zum fröhlichen bashen!

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