Veröffentlicht am 30.09.09, 13:03 Uhr von nd
Nachdem das TomTom Car-Kit kurzfristig bereits im Apple Store zu bestellen war, hatte TomTom am vergangenen Freitag von einem “Versehen” der vorzeitigen Bestellmöglichkeit gesprochen. Apple macht jetzt Nägel mit Köpfen: Alle Bestellungen, die innerhalb des kurzen Auftauchens des Kits im Apple Store getätigt wurden, werden ab sofort von Apple storniert.
Kunden erhalten nun anstelle einer Bestellbestätigung eine kurze Erklärung, das die Bestellung nicht ausgeführt wird.
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Apple gibt an, derzeit die Bestellungen nicht ausführen zu können, daher keine Bestellbestätigungen auszugeben und versucht es daher mit der Rückabwicklung der Aufträge. Ob es nun Kunden geben wird, die ähnlich wie bei dem Fall der 50€-MacBooks versuchen ihre Bestellung “durchzukämpfen” wird sich zeigen.
Und wie ist deine Meinung? Schreib uns einfach!
Tags: Rückabwicklung, Storno, TomTom Car Kit
8 Kommentar(e) bisher
RT @Macnotes: Apple storniert TomTom Car-Kit-Bestellungen http://macnot.es/19735
Apple storniert TomTom Car-Kit-Bestellungen http://macnot.es/19735 (via @Macnotes)
Mir hat Apple gestern folgendes mitgeteilt:
Bezug nehmend auf Ihre Apple Online Store Bestellung mit der Nummer xxxxxxxx möchten wir Sie darüber informieren, dass das TomTom Autokit für das iPhone kein Programm enthält.
Wenn Sie das TomTom Programm für das iPhone haben möchten, können Sie dieses direkt im iTunes App Store unter http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa zum Preis von 69,99 € kaufen. Geben Sie uns bitte Bescheid, ob Sie Ihre Bestellung für das TomTom Autokit für das iPhone aufrechterhalten oder lieber stornieren möchten.
Wenn wir in den nächsten zehn (10) Tagen nichts von Ihnen hören, gehen wir davon aus, dass Sie das TomTom Autokit für das iPhone nicht mehr haben möchten, und werden Ihre Bestellung ohne weitere Ankündigung stornieren. Bei Fragen stehen wir Ihnen gern unter 01803 000 061 zur Verfügung.
Ich habe mich mit Apple angelegt und man beruft sich auf die Geschäftsbedindungen. Apple lädt also wieder einmal die eigenen Fehler auf den Kunden ab,
google mal “invitatio ad offerendum”
Apple beruft sich nur auf seine Rechte
Genauso wie beim 50 € MacBook Air lag hier kein Angebot des Verkäufers vor, sondern die Aufforderung ein Kaufangebot abzugeben. Erst durch Übersendung einer Bestätigung, dass das Kaufangebot angenommen wird kommt überhaupt ein Vertrag zustande.
Wenn ein Verkäufer sich trotzdem binden lassen möchte, dann nur aus Kulanz. Müssen tut er das nicht.
Ganz ohne Grund wird Apple das Angebot nicht gemacht. Es könnte leicht sein, dass TomTom diesen Fehler gemacht hat. TomToms Geschäftsgebahren – insbesondere marketing und Support – ist nach meiner Ansicht ser weit von den Erwartungen der kunden.
Anscheinend hatte ich Glück :)
Ich erhielt heute eine E-Mail von Apple dass die Halterung OHNE die App ausgeliefert wird und ob ich trotzdem noch Interesse an der Halterung hätte. http://dl.getdropbox.com/u/2185825/Eingang.png
Apple hat aber Auftragsbestätigungen verschickt. Gemäß Lieferbedingungen gilt dies als Annahme des Angebotes (der Bestellung). Ab der Auftragsbestätigung existiert meiner Meinung nach ein Kaufvertrag gemäß Apples Lieferbedingungen.
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