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Veröffentlicht am  3.10.09, 10:14 Uhr von  

Kolumne: T-Schmerzen

KolumneDer Oktober kommt und der Herbst auch, wir feiern 20 Jahre Mauerfall und das Oktoberfest, welches bekanntlich schon im September anfängt, und was macht Harald Schmidt in der ARD? Er testet in seiner Sendung das iPhone. Gutes “product placement”. Das Ergebnis des Tests und die Story dazu im Video – ab Minute 18:40 geht es los: Die Harald Schmidt Show.

An alle, die den Titel der Kolumne anders auffassen: In dieser Kolumne werde ich nicht von Problemen mit dem T-Rosa-Unternehmen und auch nicht das Thema der zu hohen Kosten für ein iPhone in Deutschland oder die Tethering-Misere anprangern… Nein, dafür würde der Platz nicht reichen, daher geht es heute um das Thema Musik und, damit verbunden, um ein paar interessante Beobachtungen im Netz der Netze, die mir ins Auge gestochen sind!

Die Smule-Leute haben eine neue App. Nachdem man mit den ersten Smule-Apps die Indio-Bands (nein, ich meine nicht Indie) von der Einkaufstrasse nachspielen konnte, nun eine neue Erfindung, die auch viele Musiker für sich entdeckt haben. Die “I Am T-Pain”-App, damit kann man seine Stimme genauso wie die Black Eyed Peas oder T-Pain verzerren. Jedenfalls haben bereits 300.000 Menschen solche T-Pains aufgenommen, insgesamt sollen es bereits unglaubliche 4 Millionen Aufnahmen sein. Das wird ein Fest für die Sinne, besonders für die Ohren! Aber wenn man einigermaßen gut singen kann, dann macht es wohl auch viel Spaß!

Man kann es kaum glauben, aber es ist wirklich wahr. Buzz Aldrin, der Mann auf dem Mond, hat mit Snoop Doggy Dog einen Rap-Titel aufgenommen. Der Track sowie weitere originale Audiomitschnitte der NASA von Buzz befinden sich auf einer eigens produzierten CD. Diese ist selbstverständlich im iTunes Store zu finden. Nur durch diese vollkommen surreale Doku, in der Buzz Aldrin als “so Gangsta” bezeichnet wird, bin ich überhaupt auf die CD gestossen… Wer hätte gedacht, dass der Astronaut Aldrin auf Rap steht. Respect!

Für alle angehenden DJs und die, die es bereits drauf haben, eine wunderbare Apple-Anwendung der besonderen Art. DJAY 3.0 ist in meinen Augen eine wirklich gelungene Software, sowohl technisch als auch visuell. Der Algorithmus für das automatische Erkennen von Tempo und BPM funktioniert wie ein Traum. Und wer keine Lust auf das Scratchen von Schallplatten hat, kann dies digital vornehmen. Die Software ist mehr als den Preis von 49 Dollar wert und könnte sogar mich und alle anderen unmusikalischen Menschen eventuell dazu bringen, sich mit der Materie mehr zu beschäftigen. Eine Demo über den Zeitraum von 2 Wochen kann man auf der Webseite des Herstellers herunterladen.

DJAY 3.0

Ein Absacker zum Schluss:
Back to the Roots! So oder ähnlich könnte der Spruch bei dem Worth1000-Contest gewesen sein. Das iPhone-Mobiltelefon in Reinkultur, das sollte Apple sich mal ernsthaft überlegen!

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 5 Kommentar(e) bisher

  •  Jim Panse sagte am 3. Oktober 2009:

    Geile Kolumne! :)

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  •  neo sagte am 4. Oktober 2009:

    Kann das DJAY Teil auch mit Musik aus dem iTS umgehen, sofern kein DRM vorhanden ist?
    Oder muss ich dafür erst alles in mp3 konvertieren?

    Ansonsten wieder ne interessante Kolumne ;-)

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  •  ac sagte am 4. Oktober 2009:

    Neo, es kann mit allen iTunes Formaten umgehen, solange kein DRM vorhanden (also auch iTunes Plus-Songs). Wirklich sehr gelungen die app. Lade dir einfach die Demo herunter, die Musikinhalte aus iTunes sind direkt in der App integriert.

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  •  Mäddin sagte am 4. Oktober 2009:

    Schöne Kolmune nur für echte DJs ist die Software nix! Da zählt Serato etc. aber für ne private Party sicher ein Hingucker.

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  •  Simón sagte am 4. Oktober 2009:

    Hammer Kolumne! Sehr gut geschrieben und DJAY werd ich morgen gleich mal ausprobieren. ;)

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