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Veröffentlicht am  7.10.09, 10:38 Uhr von  

Psystar will Mac OS X-taugliche Hardware zertifizieren

Psystar Open (3) Der Verkauf von PCs mit vorinstalliertem Mac OS X macht dem US-Unternehmen Psystar offenbar noch nicht genug rechtlichen Ärger – anders lässt sich schwer erklären, warum nun Dritthersteller das Angebot erhalten, ihre Hardware von Psystar zertifizieren zu lassen – als geeignet für ihre neue Virtualisierungslösung, oder im Klartext “Mac OS X-kompatibel”.

“Psystars Virtualisierungslösung ist speziell für Snow Leopard entwickelt und erlaubt das flüssige Arbeiten mit Mac OS X auf Intel-Hardware. Sie wird für alle von Psystar zertifizierten Geräte angeboten.”, zitiert der Inquirer das Unternehmen.

Was im Endeffekt nichts weniger bedeutet, als dass Psystar nun OEMs die Mac OS X-Kompatibilität ihrer Hardware bescheinigen will. Man vermeidet die eindeutige Formulierung – zertifiziert werden soll offenbar die Kompatibilität zur “Virtualisierungslösung”, und die konkret auf Mac OS X bezogenen Aussagen sind mit den entsprechenden relativierenden “Im Endeffekt…”- Formulierungen versehen. Nichtsdestotrotz sollte der jüngste Schachzug des umstrittenen Mac-Kloners für einige Gereiztheit in Cupertino sorgen.

Der rechtliche Stand von Psystar ist in den USA ein etwas heiklerer als in anderen Ländern – während sich die deutschen Mac-Kloner von PearC auf in Deutschland ungültige Teile der Apple-AGB berufen können, werden die Restriktionen in der Lizenzierung der Apple-Betriebssysteme in den USA für Psystar als bindend betrachtet – auch wenn der endlose Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen in dieser Frage nach wie vor nicht bis zum Letzten ausgefochten ist. Dass er weitergeht, sollte Psystar nun einmal mehr sichergestellt haben.

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 7 Kommentar(e) bisher

  •  Kay sagte am 7. Oktober 2009:

    Ich mag Psystar,
    es sollte mehr Hersteller dieser Art geben.

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  •  BurnHard sagte am 7. Oktober 2009:

    Apple könnte doch zum Beispiel hingehen und immer die letze Version von OSX freigeben, also jetzt 10.5.XX. Ich glaube das würde für ein Beben in der Branche sorgen.
    Und wer die neuste Version von OSX haben will muss zu einem Mac greifen. Was glaube immer noch die meisten machen würden, auch wenn sie sooo teuer sind ein Mac bleibt ein Mac!

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  •  Nelo sagte am 7. Oktober 2009:

    Naja… Erstensmal müsste Apple dannsehr viel Treiber entwickeln. 2. ist das schöne am Mac, das Hatdware und Software perfekt füreinander gemacht sind

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  •  Simón sagte am 7. Oktober 2009:

    Genau! Sobald Apple etwas derartiges ofiziell erlaubt, müssen sie Support bieten…

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  •  Michael sagte am 7. Oktober 2009:

    Nicht Apple müsste Treiber entwickeln, sondern andere Hersteller müssen kompatible Hardware verbauen.

    Und schade, dass die wenigsten sehen, dass Macs gar nicht so teuer sind.

    Die High End Notebooks von Dell fangen bei 1500€ an und werden darüber erst richtig gut, genau das gleiche bei HPs Envy Serie.

    Dell:
    http://digitalleben.t-online.de/notebook-dell-latitude-z-laedt-akku-kabellos-per-induktion/id_20113138/index

    HP:
    http://www.big-screen.de/deutsch/pages/news/hardware-software/2009_09_15_2470_hp-envy-serie-neue-edelnotebooks.php

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  •  JMM sagte am 7. Oktober 2009:

    Sonys Vaio-Notebook sind in meinen Augen die Zweitbesten Notebooks der Welt, aber Teurer als ein MBP…

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  •  Chilloutman sagte am 7. Oktober 2009:

    Apple macht mit der Hardware das Geld. Also müssen sie psystar verklagen und das ist auch richtig so. Sie sind nicht gezwungen Software frei bereitzustellen und machen es auch nicht. So ist halt die Wirtschaft.

    Und außerdem hat nelo recht.

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