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Veröffentlicht am  2.11.09, 18:57 Uhr von  kg

iTunes-Abodienst: Apple soll in Gesprächen mit TV-Sendern stehen

iTunesApple soll an eine Reihe von Fernsehsendern herangetreten sein, um ihnen ein Abo-System für ihre Inhalte schmackhaft zu machen. Die Idee: Anstatt der bisherigen Kabel-Abonnements würden diese direkt über den iTunes Store verwaltet.

Der Dienst soll nicht an bestimmte Hardware gekoppelt sein, weder an den Apple TV noch an ein anderes Gerät. Anstatt dessen soll es über eine spezielle Erweiterung von iTunes laufen. Der “Over The Top”-Service könnte in der Theorie eine starke Konkurrenz gegenüber der aktuellen Abo-Modelle in den USA sein – sofern sich genug Sender und Kabelbetreiber sich für das System interessieren.

Bereits im nächsten Jahr könnte der Dienst starten, bisher hat aber offenbar noch kein Anbieter angebissen. Möglich wäre, dass Disney als einer der ersten Anbieter den Deal mit iTunes eingeht – Steve Jobs ist der größte Anteilseigner bei Disney und auch sonst war man bei Disney immer vorn dabei, wenn es um den Videovertrieb über iTunes ging.

Ganz uninteressiert sollen die angesprochenen Anbieter auch nicht sein, da sich über den neuen Vertriebsweg zusätzliche Einkünfte generieren lassen könnten. Ein Problem sollen aber die bereits bestehenden Verträge mit Kabelbetreibern wie Comcast sein.

In den USA ist es bereits seit rund einem Jahrzehnt üblich, dass sich der Fernsehzuschauer sein eigenes Senderprogramm zusammenstellt und bezahlt. In Deutschland konnte sich das Prinzip nicht durchsetzen.

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 4 Kommentar(e) bisher

  •  @stephan1867 sagte am 2. November 2009:

    iTunes-Abodienst: Apple soll in Gesprächen mit TV-Sendern stehen: http://macnot.es/22558

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  •  phranck sagte am 2. November 2009:

    Warum sich das in DLand nicht durchsetzen soll, ist mir echt schleierhaft. Jeder kann selbst entscheiden, wofür und wieviel er Geld ausgeben möchte. Modelle wie die GEZ würden damit ad absurdum geführt. Also, gerechter kann es in meinen Augen nicht sein.

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  •  Glu3 sagte am 2. November 2009:

    @phranck
    Genauso seh ich´s auch. Sein eigener Programmdirektor sein und persönlichen Content generieren für den man zahlt.

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  •  BlueFalcon sagte am 2. November 2009:

    Das Problem in Deutschland wäre eindeutig das Fernsehen noch um ein vielfaches teurer werden würde als es das heute schon ist. In Deutschland ist man an ein qualitativ (subjektiv unterschiedlich empfunden) und quantitativ hochwertiges Freeprogramm gewöhnt, obwohl man sich eigentlich nicht eingesteht wie hoch die Kosten dafür bereist jetzt schon sind. GEZ, Kabelgebühren oder Gebühren an den Vermieter als Anbieter summieren sich heute schon.

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