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Veröffentlicht am  5.11.09, 17:22 Uhr von  rj

Fortune ernennt 2000-2009 zur “Steve-Jobs-Dekade”

Steve Jobs und AppleEine Ehrung für Jobs, nicht fürs Jahrzehnt: Das Fortune-Magazin hat die erste Dekade des neuen Jahrtausends zur Steve-Dekade erklärt, der Apple-CEO sei der einflussreichste Unternehmensfürer des Jahrzehnts gewesen. Ehrungen dieser Art gab es für Jobs bereits einige, Fortune nennt zur Ehrung auch einige spannende und weniger bekannte Details.

Unstrittig ist Jobs’ Verdienst um Apple und die Branche überhaupt, und die meisten der Rahmendaten und angeführten Gründe für die jetzt ausgesprochene Ehrung sind bestens bekannt. Dass Jobs’ Strategie maßgeblich darauf beruht, was er sagt und was nicht, weiß man – beeindruckend wird es, wenn der Wert dieser Taktik beziffert wird. Am Beispiel iPhone tat dies Harvard-Professor David Yoffie, der dem Medienhype ums iPhone zwischen Ankündigung und Erscheinen einen Werbewert von 400 Millionen Dollar zuschreibt. Das ist nur eines von zahlreichen Beispielen für Jobs’ Meisterschaft nicht nur in technischer und visionärer Hinsicht.

Letztere stehen weitgehend außer Frage. Zu Beginn des Jahrzehnts wurde mit iTunes und dem iPod das Fundament eines seitdem andauernden Aufstiegs des Konzerns gelegt. Der Perfektionist Jobs machte Apple zu einer der prägendsten Technologieunternehmen überhaupt und vervielfachte seinen Wert.

Nebeneffekt ist der Personenkult, der nach wie vor um Jobs gemacht wird (und zu dem Ehrungen wie die von Fortune natürlich ihren Teil beitragen). Ein erfolgreiches Unternehmen Apple ohne Jobs ist für viele kaum vorstellbar. Eine Nebenwirkung, die bei einer derart massiven Prägung durch den CEO nicht ausbleiben kann.

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