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Veröffentlicht am  23.11.09, 18:10 Uhr von  

Gameloft bringt H.A.W.X. aufs iPhone

H.A.W.XIch hatte es in meinem Bericht über die Spielepräsentation in Paris bereits angedeutet, Gameloft hat die Lizenz von Ubisoft erworben, einen H.A.W.X-Ableger für das iPhone zu entwickeln. Vor Ort in Frankreich gab man uns die Gelegenheit, sich den Titel bereits vorab anzusehen.

Allzu lange müssen Spieler freilich nicht mehr warten, bis das arcade-lastige H.A.W.X im App Store erscheinen wird. Es sei, so erzählte man uns, ein Titel, der noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den App Store gelangen soll.
 

Lufthoheit

Dieser ungenauen Terminangabe zum Trotz ein paar harte Fakten zum Spiel: Es wird klassischerweise mit einem Render-Trailer eingeleitet und zeigt auf diese Weise Bilder, die nichts mit dem späteren Spielgeschehen gemein haben. Als Appetizer sind diese Teaser-Videos allerdings immer gern gesehen. Insgesamt 25 Flugzeugmodelle hat man in das Spiel integriert und entsprechend stehen auch 25 unterschiedliche Cockpitansichten zur Verfügung. Allerdings stehen dem Spieler zu Beginn erst 3 Maschinen zur Verfügung, mit dabei sind die F/A-18E Super Hornet, die MIG 21 Fishbed oder der F-15 Active-Kampfjet. Alle weiteren spielt ihr im Verlauf der Missionen frei. Derer gibt es insgesamt 13. Inhaltlich weicht das Spiel nicht vom Original auf den Nextgen-Konsolen ab.
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3GS und Co.

Tom Clancy’s H.A.W.X ist ein Titel, der auf eine skalierfähige Engine setzt. Das bedeutet, dass Spieler, die ein iPhone 3GS ihr eigen nennen, oder einen iPod Touch der neusten Generation in den Genuss einer leicht schnelleren Bildwiederholrate kommen und zusätzlich einige tolle Effekte erleben dürfen, die es auf dem iPhone 3G schon nicht mehr geben wird. Dazu gehören Bloom- und Blur-Effekte, aber auch die Option, den Raketenflug eines abgeschossenen Sprengkörpers verfolgen zu können. Dazu wird der Spielbildschirm mit einem White Noise-Filter überzogen und bald wie durch eine Überwachungskamera beobachtet man den Flug und den Einschlag der Rakete. Zusätzlich werden die neusten Gerätegenerationen eine größere “Draw Distance” bieten, sprich, die Sichtweite wird auf ihnen größer sein.
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Steuerung

Die Spieler werden 3 verschiedene Ansichten umschalten können. Eine davon ist die Innenansicht aus dem Cockpit heraus, eine weitere zeigt den Flieger aus einer Perspektive, die man erwarten würde, wenn man sich unmittelbar daneben befände. Und die dritte Ansicht zeigt den Kampfjet von leicht oberhalb. Es wird einen Button geben, mit dem man die Perspektiven leicht durchwechseln wird können.
Grundlegend bietet Gameloft bei diesem Titel einzig 2 Steuerungsvarianten an. Diejenige via Accelerometer und eine mit dem virtuellen Joystick in der linken Hälfte des Touchscreens und Feuerknöpfen in der rechten Hälfte. Für Casual-Spieler hat man das automatische Zielen auf Gegner implementiert.
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Einzel- und Mehrspieler

Bis zu 8 Gegner wird man gleichzeitig auf dem Schirm haben. Im Einzelspielermods bieten sich einem neben dem klassischen Dogfight in der Luft auch Missionen, die das Bombardieren oder das Infiltrieren vorsehen. Für letztere Missionen wird man durch einen in der Luft markierten Korridor fliegen müssen, um die Aufgabe mit Erfolg zu bewältigen.
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Neben den 13 Singleplayer-Missionen verspricht Gameloft auch einen Mehrspielermodus für bis zu 4 Spieler. Man wird lokal via Bluetooth oder W-Lan spielen können, wobei man bei der Bluetooth-Verbindung nicht unbedingt mit 4 Spielern gleichzeitig wird spielen können. Man hat uns während vieler Präsentationen immer wieder darauf hingewiesen, dass diese Übertragungstechnik nicht für alle Genres geeignet ist (für Rennspiele offenbar besser), besonders viele Spieler gleichzeitig zu verbinden. Aber dennoch würde man sich damit auseinandersetzen auch in diesem Bereich weiter Fortschritte zu erzielen. Wer denn die Wi-Fi einsetzt, ist auf der sicheren Seite und ihm oder ihr stehen die Modi Deathmatch und Team Deathmatch zur Verfügung.

Ersteindruck

Unser Ersteindruck fiel insgesamt eher verhalten aus. Mag aber auch daran liegen, dass wir die allerersten Eindrücke an iPhone 3G-Geräten sammelten. Uns jedenfalls kam es so vor, als würde das Geschwindigkeitsgefühl nur bedingt optimal vermittelt werden. Aber wir lassen uns in der endgültigen Fassung gerne eines Besseren belehren.

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