MACNOTES

Veröffentlicht am  3.12.09, 0:27 Uhr von  

alpine racer für iPhone im Test

alpine racerAuf die Piste, fertig, los! Namco Bandai haben fürs iPhone ein Snowboard-Spiel der alten Schule veröffentlicht, ohne viel Schnörkel. Was es kann und welchen Eindruck es hinterlässt, verrät hoffentlich mein Review.

In der Zeit, in der ich die einleitenden Sätze formulierte, wurde der Bildschirm meines iPhones schwarz. Ich habe es gerne vor mir liegen, bzw. nehme es zur Hand, wenn ich ein Review schreibe, um meine Eindrücke eventuell noch mal zu überprüfen. Die Energieeinstellungen des iPhone verhindern es, dass ich gleichzeitig schreiben und gucken können soll. Namco hätte durchaus dafür sorgen können, dass man sich die Zwischensequenzen zumindest komplett zu Gemüte führen kann, und seien es eben nur die scrollenden Texte, die von unten nach oben über den Bildschirm laufen.
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2 Modi, 1 Story…

Wenn sich das iPhone einmal in den Ruhezustand verabschiedet, hakte bei mir im Nachhinein der Audio für eine Weile. Handwerkskunst, die begeistert, sieht freilich anders aus. Egal – schauen wir uns an, was das Spiel zu bieten hat: 2 Modi stehen zur Verfügung. Das arcade-artige Zeitfahren und der Karrieremodus. Dieser beginnt beim ersten Rennen mit der gleichen Strecke, die zunächst im Zeitfahren zur Verfügung steht. Danach geht es ins Halbfinale gegen die eigene Schwester… ? Ach ja, der Titel hat natürlich eine Hintergrundgeschichte. Doch die ist höchstgradig vernachlässigbar, weil sie so gut wie überhaupt nicht in Szene gesetzt wird.
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… und 3 Strecken

Es gibt freilich noch mehr als drei Strecken und auch nicht nur 2 Fahrer. Doch das Spiel ist um diesen Protagonisten rum aufgebaut, der seinen Vater, einen genialen Skifahrer, vermisst, weil dieser sich irgendwann nicht mehr gezeigt hat. Im Rennen um den “König der Berge” hofft er ihn wiederzufinden. Anfangs sind nur 2 Fahrer (beide Geschwister) und 1 Strecke überhaupt freigeschaltet, wenn man zuerst das Zeitfahren ausprobieren wollte. Man “muss” alle Schwierigkeitsmodi durchspielen und das Spiel zudem mit den unterschiedlichen Charakteren gewinnen, damit man weitere Strecken und weitere Charakter freischaltet. Den eigenen levelt man sukzessive auf, indem man nach gewonnenen und auch verlorenen Rennen Fähigkeitenpunkte z. B. in der Kategorie “Power” oder “Max Tempo” vergibt. Wenn man von diesen Bezeichnungen absieht, ist das Spiel durchaus lokalisiert – Kunststück, kann man sagen, weil so viel Text gar nicht zu übersetzen gewesen ist.
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Ursprung

alpine racer geht zurück auf die Version am Arcade Automaten aus der Mitte der 1990er Jahre. Und so sieht es denn auch aus. Die Grafik würde selbst einer PlayStation 1 nicht wirklich zu Ruhm und Ehre gereichen. Im Nachhinein muss ich fragen: Hätte man nicht wenigstens eine Portierung von Teil 3 auf der PlayStation 2 unternehmen können?

Ansonsten dudelt ein Synthesizer immer mal wieder im Hintergrund. Stellenweise hört sich die Musik ganz ordentlich an. Easy Listening in Electro halt. Der Story-Modus hat den Namen nicht verdient. Einen Unterschied zwischen Snowboard und Skiern konnte ich nicht feststellen und Tricks sind zwar möglich, aber sollten besser nicht zur Anwendung kommen, weil man selbst auf der Trainingsstrecke Gefahr läuft, nicht aufrecht zu landen. Warum auch immer.
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Rosinen rauspicken

Wenn man auf der Suche nach etwas Gutem an Alpine Racer ist, dann kann man die variable Steuerung mittels mitwandernden Buttons erwähnen. Das klappt recht ordentlich. Eine Trick-Taste haben wir außerdem fest montiert auf dem Bildschirm. Die Bewegungssteuerung ist ebenfalls nicht schlecht, allerdings ein bisschen mit Übung verbunden. Mit den virtuellen Buttons ist man weitaus bequemer und flotter unterwegs – meine Meinung.
 

Fazit

alpine racer ist eine Frechheit. Das Spiel besteht im Grundsatz aus drei Strecken. In 5 Minuten oder weniger habe ich das Spiel zum ersten Mal durchgespielt gehabt, obwohl ich es vorher noch nie in der Hand hatte. Der spielerische Anspruch der fehlt, den hat man seitens Namco Bandai offenbar auch nicht in die Entwicklung gesteckt, denn grafisch ist der Titel mehr als blass, wie ihr auf den Screenshots sehen könnt. Für Wagemutige empfehle ich die Lite-Variante (Affiliate) zum Anspielen. Alle anderen müssten derzeit 1,59 Euro berappen, um alpine racer spielen zu können.
 
0.5/5Testurteil: 0.5/5 Macs
Bezeichnung: alpine racer (Affiliate)
Hersteller: Namco Networks America
Preis: 1,59 Euro

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 8 Kommentar(e) bisher

  •  @mobil_tipps sagte am 3. Dezember 2009:

    RT @Macnotes alpine racer für iPhone im Test http://macnot.es/25890

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  •  manfred sagte am 3. Dezember 2009:

    da hat sich die qualität des reviews wohl an die qualität des spiels angepasst. Absicht?

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  •  at sagte am 3. Dezember 2009:

    Oder der manfred nicht die richtige Schublade aufgemacht. ;) Ich bin ganz zufrieden mit dem Fluss der Gedanken. Danke. Und das ist auch gar nicht bös gemeint.

    Antworten 
  •  Till sagte am 5. Dezember 2009:

    “In 5 Minuten oder weniger habe ich das Spiel zum ersten Mal durchgespielt gehabt”
    Mit solchen sprachlichen Fehlgriffen darf man sich Chefredakteur nennen?

    Antworten 
  •  at sagte am 5. Dezember 2009:

    Mit solchen sprachlichen Fehlgriffen hat man sogar Germanistik studiert, stelle er sich vor, dass er’s einfach nur nicht kennt,… Und Stilblumen müssen wir hier nicht diskutieren. Wer Bastian Sick lesen möchte, kann ihn sich kaufen. Wer über Dinge stolpert, die er einfach nur nicht schön findet, muss er sich hier damit abfinden – denn fehlerhaft ist die Stelle nicht und entsprechend gibt es keinen Korrekturbedarf. Nehme er sich ein paar Bücher zur Hand…

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  •  Till sagte am 5. Dezember 2009:

    Vielleicht denkt der Herr Studiosus ‘mal darüber nach, für wen er seine Texte hier absondert? Wenn die Leser über jeden dritten Satz stolpern (und sich sogar die Zeit dazu nehmen, das anzumerken), dann sollte einem das als Schreiberling zu denken geben. Ein bißchen weniger Arroganz wäre da durchaus angebracht.

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    •  at sagte am 5. Dezember 2009:

      Es hallt aus dem Wald, wie der Till hineinruft. Mein Wort zum Samstag. “Ein” Till ist übrigens ungleich die Leserschaft von Macnotes, weil wir sonst ganz arm dran wären, denke ich. Aber es soll ja immer wieder welche geben, die das für sich in Anspruch nehmen. Wenn der Till das Nörgeln aufhört, bin ich sogar bereit, ihm weiter zuzuhören, ansonsten find ich nämlich seine Anmerkungen nicht konstruktiv.

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  •  ismael sagte am 8. Dezember 2009:

    Ich glaub deine 500 Euro, die du für dein Studium bezahlt hast, sind nicht die EIntrittskarte zur Weltherrschaftgewesen, auch wenn du das zu dieser nachtschlafenen Zeit wohl grad geträumt hast.

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