News & Rumors: 10. Dezember 2009,

iTunes: Lala-Knowhow für webbasierten Musikdienst?

iTunesEinige Lala-Mitarbeiter sollen in den letzten Tagen strategische Positionen innerhalb von Apples iTunes-Team zugeweisen bekommen haben. Angeblich soll an einer kompletten Umstrukturierung der aktuellen Verkaufskonzepte gearbeitet werden – inklusive einer Orientierung näher hin zum Web.

Erfahren haben will dies das Wall Street Journal und beruft sich auf Personen, die in die Pläne eingeweiht wurden. Apple soll ein mit Lala vergleichbares System auch für iTunes planen – ein Konzept, das dazu führen könnte, dass die auf iTunes gekauften Songs noch einfacher zugänglich werden. Außerdem soll es möglich sein, dass sich der iTunes-Store in Zukunft auch unabhängig von der iTunes-Software nutzen lässt: Dies wäre ein Schritt, der eine Weiterentwicklung der vor kurzem eingeführten iTunes-Vorschau im Browser darstellen würde und vor allem hinsichtlich des Musikverkaufs einiges an Potential mitbringen könnte. Apple soll mit den Plänen auch bereits an die Plattenlabels herangetreten sein, da diese den umfangreichen Veränderungen des Store-Konzepts zustimmen müssten.

Bereits kurz nach dem Kauf wurde spekuliert, welche Ziele Apple mit dem Lala-Knowhow verfolgt. Welche Änderungen Apple auch immer in petto haben mag: Sie könnten eine grundlegende neue Definition von dem bedeuten, in welcher Form man gekaufte Musik- Film- oder sonstige Mediendateien besitzt – weg vom physischen Besitz hin zum Recht, die Inhalte unabhängig von Ort und Gerät abzurufen.

iTunes: Lala-Knowhow für webbasierten Musikdienst?
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Zuletzt kommentiert



 3 Kommentar(e) bisher

  •  robs (10. Dezember 2009)

    1. Mir ist es aber trotzdem lieber wenn ich meine Musik auf meiner Festplatte habe, und nicht auf irgendeinem Server. (Was soll ich denn machen wenn ich grad mal kein Internet habe?)
    2. Andererseits wäre es natürlich gut, wenn die Software iTunes komplett überarbeitet wird. Das stöbern im iTunes Store macht einfach keinen Spaß, weil alles ziemlich träge abläuft.

  •  kg (10. Dezember 2009)

    @robs Technisch wäre es sicherlich nicht so schwierig, den Store auch im Browser anzubieten.

    Zum Thema Internetanbindung: Bei Lala gibt es die Option, die auf der eigenen Platte befindlichen Songs indizieren zu können. Der Vorteil daran war, dass man diese Songs via Lala kostenlos zur Verfügung bestellt bekommt, da man ja bewiesen hat, dass man sie bereits besitzt. Könnte mir etwas ähnliches auch für den iTunes Store vorstellen, dass man den bereits gekauften Content eben auch von extern abgreifen und streamen kann. Der Trend geht eben klar hin zur vielbeschworenen Cloud, gerade die Netzanbindungsmöglichkeiten dürften in der nächsten Zeit stark zulegen.

  •  kg (10. Dezember 2009)

    Eins noch: Spotify beweist ja aktuell auch, dass Musik aus der Cloud auch auf mobilen Geräten funktioniert. Da lassen sich Playlisten ja komplett abspeichern, um sie auch offline anhören zu können.


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