iTunes: Lala als Grundlage für Cloud-Lösung?
Was genau hat Apple mit dem letzten Monat gekauften Startup Lala vor? Möglich wäre alles von der reinen Ergänzung des Knowhow bis hin zum iTunes-eigenen Streamingdienst. Michael Robertson, Gründer von MP3.com und Berater bei Google Voice, hat einen konkreten Verdacht: Apple plant es, den Nutzern einen Cloud-Service anzubieten, der es ihnen ermöglicht, ihre Songs auch aus der Ferne nutzen zu können.
“Eine künftige Hauptversion von iTunes wird es möglich machen, das Musikarchiv des Nutzers ins Netz hineinzukopieren, um es so von jedem beliebigen Browser oder mit dem Netz verbundenen iPod/Tablet zugänglich zu machen. Dafür wird die Technologie genutzt, die bei Lala bereits im Einsatz war,” so Robertson bei Techcrunch. Apple könne diese Technologie auch selbst entwickeln, aus Zeit- und Ressourcengründen könnte es aber sinnvoller sein, Lala dafür zu nutzen. Das wäre ohnehin der einzige faktische Nutzen, den Apple aus Lala ziehen kann: Die Lizenzen mit den Plattenlabels in Sachen Streaming sind nicht übertragbar.
Dass Apple etwas in Sachen Cloud Services plant, wird bereits seit mehreren Monaten erwartet. Im Juli erst mehrten sich die Gerüchte, nachdem Apple ein riesiges Rechenzentrum in North Carolina ankündigte. Dieses soll in diesem Jahr in Betrieb gehen – würde also zu den Vermutungen Robertsons passen.








Musiklabels in Verhandlungen mit Apple: Streaming via iTunes? meint:
[...] “Upload-Button für iTunes” erwartet mp3.com-Gründer Michael Robertson. Dass bereits zum anstehenden Special Event am 27.1. [...]
iTunes Musik-Streaming: Gerüchte um Launch 2010 meint:
[...] Der iTunes-Katalog – nicht etwa nur die eigene Bibliothek, wie vor einiger Zeit ein anderer Vorreiter des digitalen Musikvertriebs mutmaßte: MP3.com-Gründer Robertson rechnete mit einem Online-Dienst, der das Abspielen der eigenen Tracks via Apple-Cloud und iTunes ermöglicht. [...]
Apple schließt Lala Ende Mai: Start vom Streamingdienst iTunes.com im Juni? meint:
[...] was Apple mit dem Dienst vor hat. Als wahrscheinlichste Option stand seit eher ein Apple-eigener Musikstreamingdienst basierend auf Lala im Raume, mit Hilfe dessen iTunes in die Cloud bewegt werden könnte. Bereits im Januar gab es [...]
Lala.com offline: Vorbote zur WWDC? meint:
[...] gekauft und bereits angekündigt, Lala.com Ende Mai zu schließen. Bereits öfters gab es Gerüchte über einen Streaming-Dienst in Form von iTunes Replay. Die entsprechenden Serverkapazitäten baute Apple bereits im Sommer 2009 [...]