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Veröffentlicht am  21.01.10, 11:56 Uhr von  kg

Tablet-Roundup: iPad-Marke, AT&T/Verizon als Provider, Docking-Station

Apple TabletErneut gibt es Hinweise auf iPad als möglichen Namen für das Mac-Tablet. Und auch in Sachen Hardwarebasis und potentieller Funktionen sowie der Zusammenarbeit mit Mobilfunkanbietern gibt es neue Gerüchte.

Bereits gestern machte der Begriff “iPad” als Name für das Tablet bereits die Runde, jetzt gibt es weitere Hinweise darauf: Beim amerikanischen Patent- und Markenamt wurden von Apple mehrere Anfragen auf Zeitaufschub gestellt, um Fujitsus Markenantrag auf den Begriff “iPad” entgegenwirken zu können. Begonnen hat dieser Prozess im September letzten Jahres, bis 28. Februar soll Apple noch Zeit haben, Argumente zu sammeln. Denkbar wäre, dass Apple dies nur wegen der Namensähnlichkeit zum iPod macht, dennoch muss man sich die Frage stellen, ob es nicht noch einen anderen Grund gibt. Fujitsu hat bereits im Jahr 2003 einen Antrag auf den Markennamen gestellt.

Das Wall Street Journal ist sich derweil sicher, dass das Tablet am kommenden Mittwoch tatsächlich vorgestellt wird und das Geschäft mit Lehrbüchern, Zeitungen und Fernsehen komplett über den Haufen werfen könnte – genauso wie seinerzeit der iPod. Das Tablet könnte ein Gerät für die ganze Familie sein. Apple soll das Gerät auch exakt so entsprechenden Partnern vorgestellt haben. Mit Hilfe einer eingebauten Kamera sollen die jeweiligen Nutzer vom Tablet erkannt werden können. Ein virtuelles Keyboard soll Texteingaben erlauben. Außerdem soll Apple bereits mit Electronic Arts daran arbeiten, eine Software-Demonstration im Bereich Gaming beinhalten.

Gerüchteweise soll Amazon aus Angst vor Apple die Pressemeldung veröffentlicht haben, dass es in naher Zukunft einen App Store für den Amazon Kindle geben soll, in dem interaktive Inhalte verfügbar gemacht werden sollen. Ab kommenden Monat wird es ein Kindle Development Kit geben, aktuell ist das Projekt aber noch im Betastatus. Auch mit Amazon will EA zusammenarbeiten, wie Adam Sussman von EA bekannt gab: “Jetzt wo wir mit Amazon zusammenarbeiten, können wir uns darauf freuen, bald die populärsten und besten Spiele auf den Kindle zu bringen.” Ob es nun aber ein noch nicht einmal veröffentlichtes und nur in der Gerüchteküche vorhandene Gerät war, das Amazon dazu gebracht hat, ein Development Kit auf den Markt zu werfen, ist unwahrscheinlich: Selbst wenn es sich jetzt erst im Beta-Stadium befindet, bedurfte es sicher einiges an Vorlaufzeit, es überhaupt zu entwickeln.

Außerdem sind neben einigen britischen Mobilfunkanbietern nun auch AT&T und Verizon im Gespräch, Provider für das Mac-Tablet zu werden. Bei AT&T arbeitet man angeblich derzeit an einem Netz-Upgrade, um den infrastrukturellen Anforderungen für ein “noch unangekündigtes Gerät” gerecht zu werden. Vor allem geht es hierbei um die höhere Auslastung der Netze, denen entgegengewirkt werden muss. Aus einer eher unglaubwürdigen Quelle, The Street, kommt derweil die Aussage, dass Verizon der Provider der Wahl für Apple ist.

Auch in Sachen der möglichen Hardware wird weiter vermutet. So erwartet Ashok Kumar von Northeast Securities, dass es für das Tablet eine Docking-Station geben wird, die es erlaubt, das Gerät mit Maus und Keyboard zu verbinden und es so als kompakten und doch produktiven Rechner nutzen zu können. Es darf allerdings bezweifelt werden, ob man dafür nun unbedingt ein Dock braucht: Sollte das Tablet Bluetooth besitzen, lassen sich alle benötigten Geräte auch problemlos kabellos anschließen. Einziger Knackpunkt wären die Treiber: Für das iPhone fehlen diese derzeit, Hacks zeigen aber, dass es durchaus machbar ist.

Auch aus der Welt der Patentanmeldungen gibt es einiges Interessantes zu berichten: So zeigen Bilder einer Patentanmeldung vier Antennen, Surround-Lautsprecher, eine ausgefeilte 3D-Maps-Integration, mögliche Multitouch-Funktionen und Gaming. Gerade in Multitouch-Belangen wird es spannend: Der Touch Based Visual Expander könnte dafür genutzt werden, berührte Objekte kurzzeitig etwas plastischer und erhobener wirken zu lassen. Ob dies direkt einhergeht mit einer 3D-Funktionalität, ist damit aber nicht gesagt.

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