MACNOTES

Veröffentlicht am  27.01.10, 23:08 Uhr von  

iBooks, der App Store für eBooks + Reader

Apple selbst präsentierte neben dem iPad als Hardware auch eigene Software für das Gerät. Als solche kann man die App iBooks betrachten, die als eigenständiger Book Store und eBook-Reader angesehen werden kann.

Ehe Steve Jobs aber zur Präsentation von iBooks antrat, dankte er Amazon, die mit ihrem Kindle als Pioniere auf dem Bereich der eBook-Reader aufgetreten seien. “Amazon’s done a great job of pioneering this technology with their ebook reader.”

Der erste Kontakt mit iBooks wirkt wie das Bücherregal in Delicious Library. Aufgereiht sind grafische Miniaturen von Buchdeckeln. Durch Antippen schlägt man das Buch auf, und kann dann mit dem Tippen irgendwo im rechtsseitigen Bereich der Anzeige die einzelnen Buchseiten vorblättern. Zurückblättern funktioniert entsprechen mit einem linksseitigen Tipp. Dazu kann man die Anzeigegröße verändern, oder die Buchseite mit dem Finger manuell verschieben.
[singlepic id=6407 w=430]
Es wird möglich sein über das Inhaltsverzeichnis direkt zu den einzelnen Kapiteln zu springen, und entsprechend den Kapazitäten des Geräts werden natürlich auch Fotos angezeigt, insofern welche angeboten werden.
 

Book Store integriert

Ebenfalls integriert ist ein eigener Book Store, für den Apple schon jetzt 5 gewichtige Partner in Form der Verlage Penguin, Harper Collins, Simon & Schuster, Macmillan und der Hachette book group gefunden hat. Die Bedienung des Stores lehnt sich an die Gegebenheiten im iTunes Store oder im App Store an. Während der Präsentation kaufte Steve Jobs den Bestseller “True Compass” von Edward M. Kennedy, das mit 14,99 US-Dollar zu Buche schlug. Beim Tippen auf einen Buchtitel im Store öffnet sich ein Overlay-Fenster mit Zusatzinformationen zum Titel, die, wie es aussah, auch individualisiert werden können – das Beispiel von Kennedys Buch zeigte zumindest ein buntes, in den Farben des Buchdeckels gestaltetes Overlay.
[singlepic id=6406 w=430]
Und auch in dem Book Store gibt es Titel, die gegenüber anderen besonders hervorgehoben werden, so wie die Featured Apps im App Store beispielsweise. Nach dem Kauf wird das Buch direkt in das eigene Bücherregal heruntergeladen.
 

Kein proprietäres Format

Apple verwendet als Datei-Format für die angebotenen eBooks das offene ePub-Format. Das lässt laut Jason Chen von Gizmodo zumindest hoffen, dass man auch seine eigenen eBooks wird importieren können. Konkrete Aussagen dazu tätigte Steve Jobs während der Präsentation allerdings nicht.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 3 Kommentar(e) bisher

  •  @kosmar sagte am 27. Januar 2010:

    RT @Macnotes: iBooks, der App Store für eBooks http://macnot.es/30717

    Antworten 
  •  @readbox sagte am 28. Januar 2010:

    Also, mich interessiert vor allem das mit den Büchern im neuen iBook Store … hier mehr: http://macnot.es/30717

    Antworten 
  •  Phillip sagte am 28. Januar 2010:

    Auch hier sollte vielleicht nicht unerwähnt bleiben das iBooks erst einmal rein “US only” ist und wenn sich die Verlage nicht eines besseren besinnen, dann wird das hierzulande auch nichts, denn Amazon versucht ja nun auch schon eine ganze Zeit deutsche ebooks anzubieten und stößt auf Desinteresse bzw. Forderungen bei dem man auch gleich beim gedruckten Buch bleiben kann.

    Antworten 

Kommentar verfassen

 0  Tweets und Re-Tweets
       0  Likes auf Facebook
        Werbung
        © 2006-2013 MACNOTES.DE. Made with insanely great for all things Mac. Apple.de